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Der riesige Vorteil, den Tesla gegenüber VW hat

Foto: Tesla

Wer ganz von vorne anfängt, muss viel nachholen. Allerdings ist er auch nicht an die Strukturen der Vergangenheit gebunden.

Genau das könnte sich als einer der größten Vorteile Teslas (WKN:A1CX3T) gegenüber der Konkurrenz erweisen. Welchen Ballast die meisten etablierten Hersteller mit sich herumtragen, wird von vielen unterschätzt.

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Am Benziner hängen viele Arbeitsplätze

Wer Unternehmen verstehen will, muss sich auch Gedanken darüber machen, wie diese historisch gewachsen sind. Jeder Betrieb spiegelt auch die Strukturen der Vergangenheit wider.

Gerade die Automobilbranche ist dafür ein gutes Beispiel. Wenn man heute ein Unternehmen wie VW (WKN:766400) neu erfinden müsste, würde man sicher vieles anders machen. Vor allem was die gigantische Belegschaft angeht.

Große Automobilhersteller beschäftigen noch immer sehr viele Mitarbeiter. Besonders VW sticht hier als mit Abstand größter Arbeitgeber Europas hervor. Zwar ist ein direkter Vergleich der Arbeitsintensität schwierig, denn man muss auch die Bedeutung von Zulieferern und die Produktqualität berücksichtigen, aber ein kurzer Vergleich zeigt trotzdem deutlich, dass VW für die Produktion seiner PKWs besonders viele Arbeitskräfte benötigt.

pro Mitarbeiter hergestellte Fahrzeuge

Viele haben es schon wieder vergessen, aber neben der mangelnden Qualität waren es auch die hohen Personalkosten und die gigantischen angesammelten Rentenverpflichtungen, die Amerikas führende Automobilhersteller während der Finanzkrise in die Knie gezwungen haben.

Die Belegschaften von General Motors, Ford und VW stammen noch zu einem erheblichen Teil aus einer Zeit, in der viel weniger Arbeitsschritte automatisiert werden konnten. Die amerikanischen Hersteller konnten sich durch flexiblere Arbeit und Umstrukturierungen von vielen Altlasten befreien, aber VW trägt noch immer eine gigantische Belegschaft mit sich.

Falls diese irgendwann massiv reduziert werden muss, werden die Arbeitnehmer, wie auch Politik, alles tun, um die Entlassungen möglichst gering zu halten. Nicht zuletzt hängt im Fall von VW eine ganze Stadt am Schicksal eines Konzerns. Spätestens die Umstellung auf Elektroantriebe könnte die wirtschaftliche Notwendigkeit schlankerer Strukturen aber endgültig aufzeigen.

Elektroautos könnten der Dammbruch sein

Die Herstellung von PKWs wird durch immer bessere und günstigere Industrieroboter ohnehin immer weniger arbeitsintensiv, aber die Umstellung auf Elektroautos verschärft die Situation noch zusätzlich.

Elektroautos kommen nämlich mit viel weniger Arbeitsschritten aus, denn der herkömmliche Verbrennungsmotor ist die komplexeste und arbeitsintensivste Komponente eines Autos. Außerdem bietet sich gerade die Herstellung von Batterien perfekt für eine hochautomatisierte Produktion an.

VW ist hierfür das beste Beispiel. Aus Angst um den Verlust von Arbeitsplätzen, hat der Betriebsrat letztes Jahr den Bau einer eigenen Batteriefabrik gefordert. Der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller kommentierte den Vorschlag mit den Worten „so einen Blödsinn machen wir sicherlich nicht“, nur um dann wenige Zeit später doch zuzustimmen. Die Batteriefabrik ist also entweder Blödsinn oder eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, im schlimmsten Fall sogar beides.

Wenn VW die Größe seiner Belegschaft weiterhin nicht nach wirtschaftlichen Kriterien ausrichtet, ist zumindest sicher, dass die Profitabilität darunter leiden wird. Falls die hohen Kosten allerdings zu verringerten Investitionen führen, ist langfristig sogar die Produktqualität gefährdet. Beides wären keine guten Entwicklungen für Aktionäre.

Lauter Probleme, die Tesla nicht kennt

Das alles sind schwerwiegende Probleme, die man bei Tesla nicht kennt. Der kalifornische Hersteller von Elektroautos konnte seine ganzen Strukturen von Anfang an auf die Herstellung von Elektroautos und eine hochautomatisierte Produktion abstimmen.

Das könnte sich langfristig als gigantischer Wettbewerbsvorteil erweisen. Wer diese Einschätzung für übertrieben hält, sollte sich daran erinnern, was passierte, als sich ein junger Wilder namens Henry Ford dazu entschloss, alles anders zu machen, und die Herstellung seiner Autos aufs Fließband verlegte.

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Marlon Bonazzi besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Ford und Tesla.

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