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Die Millennials lieben Netflix, aber werden sie auch dafür bezahlen?

Bildquelle: Netflix.

Bei der Verkündung der letzten Quartalszahlen im meldete der Streaming-Riese Netflix (WKN:552484), dass man Abonnenten in fast 51 Millionen amerikanischen Haushalten habe, was etwa 43 % der amerikanischen Häuser darstellt. Das ist eine sehr gute Abdeckung, aber das Wachstum in den USA schien sich im Jahr 2016 schon verlangsamt zu haben. Daher spekulierten die Analysten, dass der Markt in Amerika nahe der der Sättigung liege. Aber aktuelle Daten legen nahe, dass es noch eine Gruppe von potentiellen Kunden gibt, die nur darauf warten monetarisiert zu werden.

Eine Umfrage unter den Millennials von LendEdu legte offen, das unglaubliche 92% der Befragten meldeten, Netflix zu haben. Das könnte schon bestätigen, dass die Mehrheit der Befragten Abonnenten wären. Wenn wir aber etwas genauer nachfragen, dann kommt etwas Anderes zutage. Von den 6.567 Millennials aus der Umfrage meldeten 54 %, dass sie den Netflix-Account von einem Freund oder Familienmitglied benutzen würden. 5 % meldeten, dass sie den Account von ihrem Ex oder von ihrem Partner benutzen würden. Weitere 34 % sagten, dass sie ihren eigenen Account nutzen würden. 8 % gaben an, dass sie Netflix nicht hätten.

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92 % der College-Studenten haben Netflix. Bildquelle Getty Images

92 % der College-Studenten haben Netflix. Bildquelle Getty Images

Ist das etwas Schlechtes?

Das Wichtigste dabei scheint zu sein, dass Netflix Millionen von potentiellen Kunden verliert. Man könnte glauben, dass das Unternehmen Kunden davon abhalten sollte, ihren Account zu teilen. Netflix unterstützt aber sogar das Teilen von Passwörtern und Kundenkonten, zumindest unter Familienmitgliedern.

Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas im Januar 2016 sprach Netflix-CEO Reed Hastings das Thema an. “Ich finde es gut, wenn die Leute Netflix teilen, egal ob es zwei Leute auf einer Couch sind oder 10 Leute auf einer Couch.” Er finde, dass es etwas Positives wäre und nicht etwas Negatives. Er führte das Beispiel von Eltern an, die ihren Account mit ihren Kindern teilen. Wenn die Kinder aufwachsen und ausziehen, dann holen Sie sich in der Regel ihr eigenes Netflix-Konto.”Wenn die Kids dann größer werden, haben sie gerne die Kontrolle über ihr Leben. Zusätzlich haben sie ja ihr eigenes Einkommen und wir sehen, dass sie sich dann ein eigenes Kundenkonto holen.” sagte Hastings. “Bisher ist das wirklich kein Problem.”

Wir haben ja schon oft von diesem das Stereotyp vom Studenten ohne Geld gehört, oder selbst dieses Klischee gelebt. Studenten, die nach Hause kommen, um die Wäsche zu waschen und die nichts Anderes als billige Suppen essen. Sobald sie ihren Abschluss gemacht haben und ausziehen, werden viele selbst zu Abonnenten.

Die Millenials lieben Netflix

Andere Daten bestätigen die Beliebtheit von Netflix bei dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe. Im Brand Intimacy Report von 2017 schreibt das Forschungsunternehmen MBLM, dass die erfolgreichsten Marken diejenigen sind, die eine starke emotionale Verbindung mit ihren Kunden aufbauen. Die Umfrage fand heraus, dass Netflix eine der fünf beliebtesten Marken bei den Kunden wäre. Bei den Millennials schafft es Netflix sogar in die Top 3, was gut für die Kundenbeziehung ist.

An dieser Stelle sollte angemerkt werden, dass diese Umfragen sich nicht nur auf die Millennials beziehen, die generell als die Jahrgänge 1981 bis 1997 geschrieben werden. Diese sind aktuell zwischen 19 und 35 Jahren alt. Die Umfrage von LendEdu zielte nur auf College-Studenten ab, während die Umfrage von MBLM die Altersgruppe 18 bis 34 Jahre befragte.
Alles zusammen zeigen die Ergebnisse dieser Umfragen, dass Netflix bei den Jüngeren Zuschauern sehr beliebt ist und dort auch weit verbreitet ist. Diejenigen, die mit dem Streaming-Dienst aufwachsen, werden später mit zunehmender Unabhängigkeit auch Kunden. Da die Millennials jetzt deutlich mehr sind als die Baby-Boomer, stellen die jüngsten eine große Gelegenheit für Netflix dar, die das Unternehmen noch nutzen kann.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Netflix.

Dieser Artikel wurde von Danny Vena  auf Englisch verfasst und wurde am 13.04.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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