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Ist BMW dabei seine Zukunft zu verspielen?

Dass BMW (WKN:519000) ein hochprofitabler Autohersteller ist, steht außer Frage. Doch entscheidend ist nicht, wie die Situation momentan aussieht. Denn der Erfolg von heute ist das Ergebnis der Entscheidungen der letzten Jahre. Viel wichtiger ist, ob heute die richtigen Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden.

Ob die Entscheidungen wirklich richtig sind, lässt sich natürlich nicht vorhersagen. Doch Vergleiche mit Ereignissen aus der Vergangenheit lassen häufig eine Einschätzung zu. Sehen wir uns daher einmal an, wie die derzeitige Strategie aussieht.

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1. Statt „richtiger“ Elektroautos sollen bestehende Modelle auch als Elektrovariante verkauft werden

BMW hat nach dem bescheidenen Erfolg des Elektromodells i3 beschlossen, vorerst keine weiteren reinen Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Stattdessen sollen bestehende Modellreihen so entwickelt werden, dass sie sowohl mit konventionellem Antrieb, als auch mit Elektroantrieb ausrüstbar sind. Das klingt auf den ersten Blick nach einer sehr defensiven, aber doch sinnvollen Strategie. Letztendlich weiß schließlich niemand, wie erfolgreich Elektrofahrzeuge in naher Zukunft sein werden.

Doch die Strategie hat einen entscheidenden Nachteil!

Bei der Konstruktion eines Elektroautos bieten sich den Ingenieuren Möglichkeiten, die sie bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor nicht haben. Beispielsweise kann nahezu der gesamte Vorderwagen, in dem in einem konventionellen Fahrzeug der Motor etc. platziert sind, als Gepäckraum verwendet werden. Zudem kann der Unterboden für die Lagerung der Batterien verwendet werden. Auch das ist in einem konventionellen Fahrzeug nicht möglich, da dort der Antriebsstrang untergebracht ist.

Damit ergeben sich für ein Fahrzeug, das beide Welten miteinander verbinden soll, entscheidende Nachteile. Wenn nicht der gesamte Unterboden zur Verfügung steht, ist es nicht möglich eine ähnlich große Batterie zu verbauen, was sich direkt negativ auf die Reichweite auswirkt. Das ist einer der Gründe, weshalb viele heute am Markt verfügbare Elektrofahrzeuge eine so geringe Reichweite aufweisen. Sie sind lediglich umgerüstete konventionelle Fahrzeuge.

2. Autonome Fahrzeuge frühestens 2021

Ein weiterer Punkt der Strategie, der erheblich von den Plänen der Konkurrenz abweicht, ist, dass „hochautomatisierte Fahrzeuge“, wie der Konzern es beschreibt, erst im Jahr 2021 auf den Markt kommen sollen. Es gibt unter den Herstellern keine einheitliche Meinung, welcher der beste Weg ist. Doch viele planen schon deutlich früher entsprechende Lösungen auf den Markt zu bringen. Die Funktionen werden dazu nach und nach eingeführt, wohingegen BMW gleich das Komplettpaket veröffentlichen möchte.

Es könnte daher durchaus möglich sein, dass BMW im Ansehen der Kunden Einbußen hinnehmen muss, da eventuell bei der Konkurrenz bereits vorhandene Assistenzfunktionen, die das Fahrzeug bereits teilautonom betreibbar machen, bei BMW nicht erhältlich sind. Sollte das vollautonome Fahrzeug zudem schon früher, und damit nicht von BMW kommen, könnte das gravierende Folgen für den Konzern haben.

Die Einführung in Phasen bietet gleichzeitig den Vorteil, dass bereits riesige Mengen an Daten gesammelt werden können, ohne eigene Testfahrzeuge auf die Straße schicken zu müssen. Die Kunden dienen damit also im Prinzip als Tester.

Fazit: BMW geht den konservativen Weg

Die eingeschlagene Strategie lässt sich wohl am besten mit dem Begriff„konservativ“ zusammenfassen. Nachdem man vor einigen Jahren zu den Vorreitern der Elektromobilität gehören wollte und sich damit die Finger verbrannt hat, geht man nun einen massiven Schritt zurück und konzentriert sich wieder auf die althergebrachte Art des Automobilbaus. Um aber im Falle des Erfolges der Konkurrenz nicht komplett abgehängt zu werden, versucht man die Fahrzeuge anders zu konstruieren, um sie bei Bedarf umrüsten zu können.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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