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Die unglaubliche Mathematik hoher Renditen – so wird man mit kleinen Beträgen reich

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Hohe Renditen verändern alles. Für die meisten wird es schon einen riesigen Unterschied machen, anstatt kaum vorhandener Zinsen die durchschnittliche Aktienrendite zu bekommen.

Wer sich aber vornimmt, noch besser als der Markt abzuschneiden, der sollte wissen, was dabei realistisch ist. Wie du hier erfahren wirst, können selbst wenige Prozentpunkte zum Reichtum führen.

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Welche Überrenditen überhaupt realistisch sind

Wenn man besser als der Aktienmarkt abschneidet, bezeichnet man das als eine Überrendite. Es ist die Rendite, die über dem Durchschnitt, gemessen an einem der Leitindizes, liegt.

Viele haben vielleicht ein falsches Bild von Überrenditen, weil sie entweder sofort Warren Buffett im Kopf haben oder ein besonders spektakuläres Jahr von einem Fondsmanager. Wenn man Überrenditen, also erreichte Rendite minus Aktienmarktrendite, an Buffett und den einzelnen Jahren erfolgreicher Investoren misst, reden wir auch über zweistellige Zahlen, allerdings ist das für alle anderen komplett unrealistisch, besonders langfristig.

Wer sich die wenigen Fondsmanager näher ansieht, die über eine lange Zeit – oftmals sogar ihr ganzes Leben – eine Überrendite erreicht haben, reden wir hier in der Regel nur von wenigen Prozentpunkten. Generell befinden sich diese im Bereich von 1 bis 4 %. Ab 4 % Überrendite scheint die Schwerkraft einzusetzen, und langfristig schaffen das nur eine Handvoll von sagenumwobenen Investoren.

Jemand, der selbst den Markt schlagen will, sollte, um realistisch zu bleiben, auch mit dieser Spannbreite an überhaupt möglicher Überrendite rechnen. Bevor du jetzt enttäuscht von diesen Zahlen bist, lass mich dir sagen, sie können Wunder bewirken!

Welche gigantischen Gewinne hohe Renditen möglich machen

Wie riesig der Unterschied zwischen durchschnittlichen und hohen Renditen ist, lässt sich an einfachen Rechenbeispielen zeigen. Wir können dafür zunächst einmal davon ausgehen, dass der DAX bei seiner historischen Rendite von ungefähr 7 % bleibt und es dir gelingt ganze 4 % Überrendite zu erreichen, also insgesamt 11 % pro Jahr.

Betrachten wir doch einmal, welche Beträge man damit erreichen kann. Ein Investitionszeitraum von 40 Jahren entspricht ungefähr dem Berufsleben eines Akademikers. Angenommen du bekommst zu Beginn dieses Zeitraums 20.000 Euro von jemandem vererbt und investierst sie für deine Rente.

Mit einer Durchschnittsrendite von 7 % werden daraus immerhin 299.489 Euro. Eine stolze Summe. Spannender wird es allerdings bei 11 % Rendite, denn dann werden daraus 1.300.017 Euro. Intuitiv macht man oft den Fehler und denkt, dass 11 % ja nur ein Stück mehr ist als 7 %. Aber der Zinseszinseffekt führt dazu, dass die Summe über die Jahre dank der Überrendite um ein Vielfaches mehr wird.

Rendite Startkapital 20.000 EUR nach 40 Jahren
7 % 299.489 EUR
11 %  1.300.017 EUR

Wieso Sparen mit hohen Renditen so viel mehr Spaß macht

Ähnlich verhält es sich, wenn ich wissen will, wie viel ich mit einer gewissen Rendite sparen muss, um meine Ziele zu erreichen.

Angenommen ich würde gerne eine halbe Million Euro innerhalb von 40 Jahren ansparen. Stecke ich das Geld unter die Matratze und bekomme dafür weder Zinsen noch Rendite, muss ich ganze 1.041,67 Euro pro Monat sparen. So viel Geld muss man erst einmal übrig haben.

Viel besser sieht es aber schon bei einer durchschnittlichen Aktienrendite von 7 % aus. Plötzlich muss man nur noch 201,09 Euro monatlich beiseitelegen, ungefähr ein Fünftel von der Summe, die ohne Rendite fällig wird. Erreicht man allerdings eine Rendite von 11 %, sind pro Monat nur noch 67,59 Euro nötig, um sein Ziel zu erreichen. Das sind nur noch 6,5 % der unverzinsten notwendigen Sparsumme. Du sparst dir also 93,5 % und erreichst trotzdem dein Ziel!

Rendite notwendige monatliche Sparsumme für 500.000 EUR nach 40 Jahren
0 % 1.041,67 EUR
7 % 201,09 EUR
11 %  67,59 EUR

Wie du siehst sind gigantische Renditen zwar unrealistisch, aber auch gar nicht nötig, um einen großen Unterschied für deine Finanzen zu machen. Besser ist es zu akzeptieren, dass ein paar Prozentpunkte Überrendite pro Jahr schon ein voller Erfolg sind und im Hinterkopf zu behalten, dass auch damit beachtlicher Reichtum möglich ist.

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