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Tesla, BMW, Daimler: 2 Wettbewerbsvorteile, die ein Elektroauto automatisch mit sich bringt

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Egal ob du erwägst in Tesla (WKN: A1CX3T), in Daimler (WKN: 710000), oder aber in BMW (WKN: 519000) zu investieren, um einen Themenkomplex wirst du bei jedem der drei Unternehmen aktuell nicht drum herum kommen: Elektroautos. Bei dem einen Unternehmen vielleicht etwas mehr, bei dem anderen vielleicht etwas weniger, aber gerade für langfristige Investoren wird das Thema künftig immer weiter an Bedeutung gewinnen.

Smart also, wenn man sich möglichst frühzeitig mit der Relevanz dieses Themas beschäftigt. Eine Frage, die hierbei definitiv im Vordergrund stehen sollte, ist, welche Vorteile birgt überhaupt der Umstieg auf Elektroautos? Denn das wird letztlich entscheiden, ob die Elektrorevolution in der Automobilindustrie erfolgreich sein wird, oder eben nicht.

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Zwei mögliche Wettbewerbsvorteile, die hier entscheidend sein könnten, habe ich im Folgenden für dich identifiziert. Lass uns mal schauen, welche das sind.

1) Der grüne Daumen der Elektroautos

Ein Aspekt, der momentan vielleicht noch unterschätzt wird, ist die potenzielle Umweltverträglichkeit von Elektroautos, da diese auf Elektrizität, und damit nicht zwangsläufig auf fossile Brennstoffe wie Benzin, angewiesen sind.

Sicher, du kannst an dieser Stelle anführen, dass unsere Elektrizität ebenfalls derzeit noch zum Großteil auf der Verbrennung fossiler Brennstoffe beruht. An diesem Argument gibt es auch zunächst nichts auszusetzen. Aber, hier besteht wenigstens prinzipiell die Möglichkeit, dass der Treibstoff zu irgendeinem Zeitpunkt mal auf hauptsächlich umweltfreundlicher Energiegewinnung beruhen könnte.

Das könnte vor allem dann relevant werden, wenn der Umweltschutz ein noch stärkeres Politikum werden sollte. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Thema Umwelt angesichts immer extremerer Umweltveränderungen unwichtig werden könnte, halte ich für eher gering. Wahrscheinlich wird eher Gegenteiliges der Fall sein.

Sollte also irgendwann ein gravierendes, umweltbewussteres Umdenken innerhalb der Politik stattfinden, könnte auch die Elektromobilität (neben der sauberen Energiegewinnung) ein Aushängeschild werden, das mithilfe von Subventionen und anderen Kaufanreizen angegangen werden könnte.

2) Der Einsparanreiz

Zugegeben, bei diesem Thema begebe ich mich persönlich auf eher wackeliges Eis, da ich mich mit dem Verbrauch und laufenden ‚Tank‘-Kosten innerhalb der Elektroautosparte noch wenig beschäftigt habe. Zeit also, das mal nachzuholen, denn vielleicht ergeht es dir ja genauso.

Wie ich in einem kritischen Artikel zum Verbrauch der Elektroautos gefunden habe, hat eine umfangreiche dänische Studie enthüllt, dass der durchschnittliche Verbrauch von Elektroautos bei ca. 183 Wattstunden je Kilometer liegt. Gegenstand der Studie waren übrigens 200 Fahrzeuge, 741 Fahrer, 240.000 Fahrten sowie 2.300.000 Kilometer – ich denke, wir können das mehr oder minder repräsentativ nennen. Das wiederum entspricht bei einem durchschnittlichen Strompreis von 28,7 Cent je Kilowattstunde in Deutschland in 2016 einem Kostenfaktor von 5,2521 Cent je Kilometer.

Um das jetzt in ein aussagekräftiges Verhältnis zu einem Benziner setzen zu können, müssen auch hier zunächst ein paar Prämissen definiert werden. Hierbei bin ich auf folgende Angaben gestoßen:

  • durchschnittlicher Verbrauch Benziner auf 100 km: 8,2 Liter (Angabe ADAC, 2008)
  • Preis je Liter: 1,30 Euro (Durchschnitt in 2016, Statista)

Wenn wir nun mit diesen Zahlen rechnen, ergibt das im Gegensatz zu den Stromern einen auf einen Kilometer umgelegten Kostenfaktor von 10,66 Cent. Du brauchst kein Mathefuchs zu sein, um zu erkennen, dass das fast das Doppelte ist.

Auch wenn die Beispielrechnungen hier und da ihre Schwachstellen haben könnten (Benzinverbrauch könnte niedriger sein, günstiger Tanken ggf. möglich, höherer individueller Verbrauch/Strompreis bei Elektroauto möglich), können wir selbst mit einigen Abwandlungen auf einzelne Modelle gemünzt noch eine deutliche Diskrepanz erkennen.

Elektroautos könnten also auch gesamt gesehen in puncto Treibstoffkosten überaus reizvoll sein.

Aber das reicht eben nicht…

…zumindest noch nicht. Denn selbst angesichts dieser beiden gewichtigen Vorteile gibt es zuweilen gravierende infrastrukturelle sowie technische Probleme, die einem nachhaltigen Durchbruch im Wege stehen. Lange Ladezeiten und ein unzulängliches Netz an Ladestationen erschweren unter anderem momentan den nachhaltigen Durchbruch.

Für viele Verbraucher bringen diese Umstände zu gravierende Nachteile mit sich, als dass Elektroautos eine ernsthafte, vollumfänglich alltagsverträgliche Alternative zum Otto- oder Dieselmotor darstellen. Bleibt abzuwarten, was künftig hier getan wird, um das zu beseitigen. Denn nur dann können die finanziellen und umweltfreundlichen Aspekte auch ihre wahren Reize ausspielen.

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Vincent besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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