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Apple gesteht Designfehler bei Mac Pro ein – neues Modell bald am Markt

Bildquelle: Apple.

Jetzt ist es eigentlich nur noch peinlich. Für ein Unternehmen, das vor Jahrzehnten schon den Mainstream vom Profi-Bereich abgegrenzt hat und beide Märkte optimal zu bedienen versteht, hat Apple (WKN:865985) zu recht jede Menge Kritik geerntet, dass man den Profi-Bereich vernachlässigt hat, zumindest im Bereich Desktop Computer. Seit 2013 steht der Mac Pro im derzeitigen Gewand in den Regalen und verstaubt, hat währenddessen auch kein Update bekommen – bis jetzt.

Die großen Neuigkeiten waren also jüngst, dass Apple eine Handvoll Journalisten eingeladen hat, um zu verkünden, dass an dem Mac Pro ein neues Design verpassen würde. Nicht dieses Jahr, aber nächstes wohl. Derweil wird man unter der Haube nachbessern, und zwar zum ersten Mal seit fast vier Jahren.

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„Tut uns Leid

Apple entschuldigt sich nicht oft. Das letzte und bedeutendste Mal war das Fiasko mit Apple Maps vor fünf Jahren, das dazu geführt hat, dass Scott Forstall aus dem Unternehmen raus ist – wohl, weil er sich wohl geweigert hat, sich zu entschuldigen, und CEO Tim Cook das für ihn übernehmen musste.

Beim Mac Pro hat Apple zugegeben, dass das Design – eine schwarze Turbine – nicht ganz optimal war. Apple hat den Rechner mit zwei GPUs designt, obwohl die meisten Profis lieber auf einen einzigen und größeren GPU setzen. Das Problem bestand darin, dass man aufgrund der Bauweise keinen größeren verbauen konnte, sonst wäre eine Überhitzung des Geräts die Folge. Der Marketing-Chef Phil Schiller hat sich daraufhin zu einer Entschuldigung hinreißen lassen.

Wir haben schon einige Male gesagt, dass der derzeitige Mac Pro thermisch bedingt gewisse Restriktionen hatte. Deswegen konnten wir ihn nicht wie gewünscht upgraden. Es tut uns für jene Kunden Leid, denen das wichtig war. Darum haben wir das Team gebeten, einen neuen Entwurf zu starten und für die Zukunft etwas tatsächlich Großartiges zu schaffen, damit man flexibler ist. Darauf wird größeres Augenmerk liegen.

Dass sich Schiller 2013 einst weit aus dem Fenster gelehnt und die Innovationskraft von Apple gepriesen hat, dürfte ihm jetzt langsam um die Ohren fliegen.

Unterdessen setzen auch viele Profis immer mehr auf den iMac, selbst wenn der im Vergleich zum Mac Pro weniger leistungsstark ist. Das iMac dürfte auch bald ein Upgrade bekommen, auch wenn es nicht so drängt wie beim Mac Pro. Schiller sagt, dass das iMac “dieses Jahr” verbessert werden soll. Interessanterweise sagt Apple, dass ein neues Display für professionelle Zwecke in Arbeit sei, auch wenn es zuvor hieß, dass man den Display-Markt verlassen und stattdessen mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten wolle.

Apple sagt, dass etwa 20 % der Mac-Absätze noch immer Desktop-Rechner seien, mehr als die meisten annehmen dürften. Das Unternehmen konnte bei Macs im letzten Jahr 23,3 Milliarden Dollar einnehmen.

Weshalb Apple sich erklären musste

Es ist eigentlich noch nicht vorgekommen, dass Apple ein Produkt vorher ankündigt. Man will damit den sogenannten Osborne-Effekt vermeiden, der in den Achtzigern zum Ende des Computerherstellers Osborne Computers geführt hat. Ich kann mich nur an zwei Ausnahmen erinnern: Als 2007 ein halbes Jahr vor Markteinführung das iPhone angekündigt wurde, ähnlich die Apple Watch im Winter 2015. Die Gemeinsamkeit dabei: Beide Produkte waren komplett neue Produktkategorien, mit den Verkündungen hatte man dann die Möglichkeit, der Konkurrenz weh zu tun.

Dass man aber schon jetzt einen neuen Mac Pro ankündigt, der nicht vor dem nächsten Jahr erscheinen wird, ist neu. Das ist jede Menge warten, und das in einem Segment, das schon sehr satt ist. Apple hatte wohl keine richtige Wahl, stand nach der lauten Kritik von berufenen Stimmen mit dem Rücken zur Wand. Die Pro-Kunden hatten das Gefühl, dass das Unternehmen sie ignoriert. Hätte man sich noch ein weiteres Jahr lang nicht um die gekümmert, hätte man befürchten müssen, dass die abwandern. Apple musste handeln, und die Pros müssen noch ein bisschen auf das neue Design warten.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple.

Dieser Artikel von Evan Niu erschien am 4.4.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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