The Motley Fool

Trump lädt den Fool in sein Büro ein: Eine wahre Geschichte

Foto: Pixabay

Es war das Jahr 1997 als sich der Motley Fool Gründer David Gardner dazu entschloss, Donald Trumps damaliges Unternehmen zu shorten.

Diese Wette auf fallende Kurse hat ein paar Fools ein unglaubliches Erlebnis beschert, denn wenige Jahre später sitzen sie beim zukünftigen Präsidenten der USA im Büro und plaudern über sein Geschäft. Wie diese Geschichte ausgegangen ist und ob sich unser Short gelohnt hat, erfährst du in dieser verrückten, aber wahren Geschichte.

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Wenn ein Casino zum Kartenhaus wird

David Gardner hat zusammen mit seinem Bruder Tom den Motley Fool im Jahr 1993 gegründet und hat eine Zeit lang im Rahmen seines Börsenbriefs nicht nur Kauf-, sondern auch Short-Empfehlungen herausgegeben, also Wetten auf fallende Kurse.

Eine seiner Short-Empfehlungen kam im Jahr 1997 zustande. Die Aktie der Trump Hotels & Casino Resorts befand sich schon im freien Fall, nachdem sie Mitte der Neunziger Allzeithochs bei fast 35 US-Dollar erreicht hatte. Gardner und sein Team waren sich aber sehr sicher, dass selbst bei knapp 8 US-Dollar pro Aktie, dem Startpreis ihrer Shortposition, das Ende noch lange nicht erreicht war. Aber wieso entschließt man sich inmitten eines riesigen Aktienbooms auf fallende Kurse zu wetten?

Die Antwort war, dass Trumps Unternehmen einfach zu frech mit seinen Aktionären umging. Trump Hotels & Casino Resorts war in erster Linie damit beschäftigt, Atlantic City zu einer erfolgreichen und riesigen Casino-Stadt auszubauen. Dafür hat Trump seine Beziehungen spielen lassen und in einer Art Monopolstellung ein Hotel nach dem anderen eröffnet.

Die Strategie hatte anfangs durchaus Erfolg, allerdings gab es einen extrem dubiosen Deal, der sich im Nachhinein als der Anfang vom Ende herausstellen würde. Das börsennotierte Unternehmen hat dem Privatmann Trump eine hohe Summe für ein Immobilienobjekt gezahlt. Es handelte sich um Trump Marina, einen Casinokomplex von fragwürdiger Qualität.

Um den hohen Preis an Trump auszahlen zu können, hat das Unternehmen immense Schulden zu schmerzhaft hohen Zinsen aufnehmen müssen. Die Profitabilität fiel deswegen in den Keller und die Short-Position war zwei Jahre später bereits ein voller Erfolg, als Donald Trump sich entschied den Fool zu einem persönlichen Gespräch einzuladen.

„Ihr könnt mich immer anrufen, zu jeder Zeit.“

Der Grund war, dass seine Tochter Ivanka schon damals großen Einfluss auf ihren Vater hatte. Ivanka war laut Donalds eigener Aussage ein großer Fool-Fan und hatte bei ihrem Vater nachgehakt, wieso man beim Motley Fool so schlecht über sein Unternehmen denkt. Deswegen hat Trump nicht lange gezögert und den Fool zu einem persönlichen Gespräch eingeladen.

Im Spätsommer 1999 haben sich also David Gardner und zwei andere Fools auf den Weg nach New York für ein persönliches Gespräch gemacht. Donald Trump und der CEO von Trump Hotels & Casino Resorts, Nicholas Ribis, empfingen unser Team herzlich im Büro und es würde über eine Stunde lang über die Aussichten für das Unternehmen gesprochen.

Trump konnte sich einen Seitenhieb gegen seinen Konkurrenten Steve Wynn nicht verkneifen, war aber ansonsten gut gelaunt und guter Dinge. Die Casinos würden gut laufen, die Schulden würde man bald sowohl refinanzieren als auch reduzieren und die neue Konkurrenz würde sowieso alt aussehen, schließlich besäße man ja das „ganze Wasser“ (ja, das hat er wirklich gesagt). Die ganzen Versprechen wurden mit dem Satz „Ich gebe euch mein Wort“ untermauert.

Das Problem für Trump war, dass er auch durchblitzen ließ, was ihm wirklich am Herzen lag. Er gab nebenbei mit seinem im Privatbesitz befindlichen Immobilienunternehmen an, welches viel attraktivere Finanzen vorweisen konnte als die börsennotierten Geschäftsaktivitäten.

Bei der Verabschiedung hat Trump noch hinzugefügt „Ihr könnt mich immer anrufen, zu jeder Zeit. Ich beantworte eure Fragen.“ Auf die letzte Frage an CEO Ribis, wie viel Zeit Trump für sein börsennotiertes Unternehmen aufwenden kann, war die Antwort, dass man davon ausgeht, es könnten 50 % werden.

Ein zu kurzer Short, aber ein unvergessliches Gespräch

Das Gespräch hat bei David zumindest genug Vertrauen in das Unternehmen geweckt, um nicht mehr von einem Totalverlust auszugehen. Kurz nach dem Treffen wurde die Shortposition mit einem umfangreichen Gewinn geschlossen, da die Aktie mittlerweile unter 5 US-Dollar notierte.

Der Nachteil des Gesprächs war, wie sich später herausstellen sollte, dass Trump bei den Fools unbegründetes Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens geweckt hat. Die Aktien fielen in den folgenden Jahren weiter und Trump Hotels & Casino Resorts ging 2004 bankrott (und 2009 und 2014).

Der Short hätte zwar noch mehr Gewinne einbringen können, aber er bleibt trotzdem unbezahlbar, denn er hat dem Fool einen Privattermin in Donald Trumps Büro verschafft.

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