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Aktien im Rückblick: DAX und MDAX auf Rekordkurs, Aurelius auf Talfahrt

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In der vergangenen Woche zog ab Dienstag der Frühling an der Börse ein: Mit den Temperaturen stiegen auch die Aktienkurse. Der DAX nahm Kurs auf seinen „alten“ Rekordstand vom April 2015 und der MDAX erreichte sogar eine neue Rekordmarke.

Dass die Investition in Nebenwerte größere Risiken birgt als der Erwerb von Blue Chips, bekamen die Aktionäre der Beteiligungsgesellschaft Aurelius zu spüren. Sie waren Opfer einer Leerverkaufsattacke, die von einer dubiosen Research-Gruppe angezettelt wurde …

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Was war an der Börse los?

Ist Donald Trump vielleicht doch nicht der pfiffige Deal Maker, als der er sich gern bezeichnet? Diese Frage wurde am Montag eifrig diskutiert, nachdem am Wochenende die sogenannte Gesundheitsreform des US-Präsidenten krachend gescheitert war. Zweifel an Trumps Zuverlässigkeit sorgten zum Wochenbeginn weltweit für fallende Kurse.

In Frankfurt verlor der DAX 0,6 % auf 11.996 Punkte. Es hätte allerdings schlimmer kommen können: Im Handelsverlauf war der deutsche Leitindex bis auf 11.916 Zähler abgesackt, konnte seine Verluste aber teilweise wieder wettmachen. Ganz unten in der DAX-Tabelle stand die Aktie von RWE (WKN:703712), die sich nach negativen Analystenkommentaren um 2,5 % verbilligte.

Am Dienstag achteten die Marktteilnehmer nicht auf die Politik, sondern freuten sich über positive US-Konjunkturdaten: Das Verbrauchervertrauen war im März unerwartet zum zweiten Mal in Folge gestiegen und hatte einen neuen Höchstwert erreicht. Das entfachte auch in Deutschland die Kauflaune der Börsianer: Der DAX zog um 1,3 % auf 12.149 Punkte an.

Den größten Kurssprung im DAX machten die Anteilscheine der Commerzbank (WKN:CBK100), die 3,3 % zulegten und damit wieder das Niveau von Januar des vergangenen Jahres erreichten. Den zweiten Platz belegte die Deutsche Bank (WKN:514000) mit einem Plus von 2,9 %.

Für Gesprächsstoff sorgte der Einbruch der Aktie der Beteiligungsgesellschaft Aurelius (WKN:A0JK2A), die wegen der Leerverkaufsattacke eines von den Marktteilnehmern als „dubios“ bezeichneten Research-Dienstes 17 % an Wert verlor.

Am Mittwoch setzte der deutsche Blue-Chip-Index seinen Aufwärtskurs fort und stieg um weitere 0,4 % auf 12.203 Punkte. Tagessieger war die Aktie der Deutschen Börse (WKN:A2AA25), die trotz des endgültigen Scheiterns der Fusion mit der London Stock Exchange 1,7 % gewann.

Am unteren Ende der DAX-Tabelle landete mit einem Minus von 1,7 % die Commerzbank-Aktie, die am Vortag noch das Feld der Standardwerte angeführt hatte. Die Wette auf fallende Kurse bescherte den Short Sellern bei Aurelius erneut deutliche Gewinne: Die Aktie brach um über 30 % ein.

Die rückläufige deutsche Inflationsrate und freundliche eröffnende US-Börsen gaben dem DAX am Donnerstag Auftrieb. Mit einem Aufschlag von 0,4 % ging der Index beim Stand von 12.256 Zählern in den Feierabend und war damit nur etwas über  1 % von seinem bisherigen Höchststand im April 2015 entfernt. Einen neuen Rekordwert erreichte der MDAX (WKN:846741), der um 0,6 % auf 23.759 Punkte stieg.

Optimistische Analystenkommentare verhalfen der Deutschen Börse zu einem weiteren Kursanstieg um 1,7 %. Die Mehrheit der Parkettastrologen sieht den Frankfurter Handelsplatzbetreiber alleine gut genug aufgestellt.

Nach einer Veröffentlichung im Bundesanzeiger, laut welcher der Short Seller „Gotham City Research“ seine Leerverkaufsposition fast komplett aufgelöst hat, fand die Talfahrt der Aurelius-Aktie ein vorläufiges Ende: Bei Handelsschluss zeigte die Kurstafel ein Plus von rund 23 %.

Am Freitag legte der DAX eine Verschnaufpause ein und gab leicht nach. Das deutsche Börsenbarometer zeigte um 13:15 Uhr ein Minus von 0,1 %.

Wie geht es weiter?

Am Montag (03.04.) geben die März-Werte der chinesischen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das Dienstleistungsgewerbe Hinweise auf die Konjunkturentwicklung im Reich der Mitte. Die Indexpendants für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland, der Euro-Zone und den USA werden später ebenfalls veröffentlicht.

Am Dienstag (04.04.) verraten uns die US-Statistiker, wie sich im Februar die Handelsbilanz der Vereinigten Staaten, die Auftragseingänge bei der Industrie und die Auftragseingänge für langlebige Güter entwickelt haben.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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