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AmazonFresh in Deutschland: DHL Top, Supermärkte Flop

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Deutschland war für den Internetgiganten Amazon (WKN:906866) schon immer ein strategisch wichtiger Markt. Jetzt scheint die Zeit reif zu sein, sich hierzulande auch die Supermärkte vorzuknöpfen.

Der Deutschland-Start von AmazonFresh könnte nur noch wenige Tage entfernt sein und Anleger sollten sich bereits jetzt Gedanken machen, wie er sich langfristig auf einige Aktien auswirken könnte.

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Amazon macht ernst

Amazon ist zwar ein amerikanisches Unternehmen, fühlt sich aber auch in Deutschland pudelwohl, seinem zweitwichtigsten Markt mit derzeit circa 12 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr. Genau deswegen startet Amazon seinen Lebensmittellieferdienst AmazonFresh, nach Starts in ausgewählten amerikanischen Metropolregionen und London, jetzt auch in Deutschland.

Das zumindest berichtet das Handelsblatt und verweist dabei auf ziemlich verlässliche Quellen und Hinweise. Zwar gab es in der Vergangenheit diesbezüglich auch schon ein paar mal Fehlalarm, aber diesmal deuten nicht nur Insiderinformationen, sondern auch der Ausbau der entsprechenden Infrastrukturmaßnahmen darauf hin, dass schon im April in einer deutschen Großstadt, vermutlich Berlin, der Lebensmittellieferdienst loslegt. Auch ein Start in München sieht wahrscheinlich aus.

Das deutet darauf hin, dass sich Amazon jetzt auch im Lebensmittelbereich den deutschen Einzelhandel vorknöpft. Allerdings wird man diese Herkulesaufgabe nicht ganz allein stemmen.

Die Deutsche Post könnte der größte Nutznießer sein

Es ist bisher nicht nur der baldige Start von AmazonFresh durchgesickert, sondern es deutet auch alles darauf hin, dass DHL der Partner für die neue Lebensmittellogistik wird. Das Ausliefern von Lebensmitteln ist wegen der notwendigen Schnelligkeit und den nachgefragten Zustellungszeitfenstern hochkomplex, und anscheinend war Amazon so überzeugt von dem DHL-Konzept, dass die Pläne einer eigenen Lieferflotte wieder auf Eis gelegt wurden.

Somit könnte DHL schon bald seinen Vorsprung im deutschen Markt weiter ausbauen, denn bereits jetzt dominiert das Unternehmen mit fast der Hälfte aller Umsätze im deutschen Paketmarkt. Der restliche Markt wird unter vielen Konkurrenten aufgeteilt, die eine solch komplizierte und umfangreiche Logistik, wie AmazonFresh sie fordert, vermutlich nicht stemmen könnten.

Da der Liefermarkt nicht bekannt ist für besonders fette Margen, ist natürlich noch lange nicht klar, welche Gewinne DHL mit der neuen Kooperation erwirtschaften kann. Trotzdem sollten Aktionäre der Deutschen Post (WKN:555200) es als eine hervorragende Chance wahrnehmen, dass der Vorsprung der Konzerntochter DHL weiter ausgebaut wird. Bisher hat die Aktie auf die neuen Meldungen nicht reagiert, allerdings könnte das Potential am Markt einfach noch nicht wahrgenommen worden sein.

Die Supermärkte zittern

Wenn AmazonFresh den deutschen Lebensmittelhandel so aufmischt wie bisher fast alle anderen Branchen, in die Amazon eingestiegen ist, sollten sich DAX-Anleger freuen, dass hierzulande keine Supermarktketten an der Börse notiert sind.

Die Branche kämpft nämlich bereits jetzt mit hauchdünnen Margen und massiver Konkurrenz, und Amazon wird so viel von dem 147 Milliarden Euro schweren deutschen Lebensmittelmarkt abbeißen wollen wie nur möglich. Die sich verändernde Arbeitswelt und die in vielen Bundesländern noch immer kurzen Öffnungszeiten könnten vor allem Gutverdiener und anspruchsvolle Singles zu Amazon wechseln lassen. Und wie viele wissen, gibt es meistens kein Zurück, sobald man zu dem kundenfreundlichen Onlineriesen Amazon gewechselt hat.

Noch ist zwar weder klar, wie schnell und in welchem Ausmaß AmazonFresh den deutschen Lebensmittelhandel wirklich an sich reißen wird, aber es dürfte lohnenswert sein, sich schon früh über die möglichen Gewinner Gedanken zu machen.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon.

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