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Wie genau sieht die Zukunft von SolarCity unter Tesla aus?

Bildquelle: Tesla.

Der Übergang von SolarCity zu einem Tochterunternehmen von Tesla (WKN:A1CX3T) war eine etwas seltsame Angelegenheit für das Solar-Unternehmen, das zuvor noch so dominant aufgetreten war. Das Unternehmen verliert an Marktanteilen, installiert weniger Solaranlagen und muss jetzt sein gesamtes Verkaufsmodell umstellen, um mit der bestehenden Vertriebsinfrastruktur von Tesla zusammenzuarbeiten.

Bei all diesen Veränderungen sollten sich die Investoren darauf konzentrieren, was sie von Tesla in Zukunft erwarten können. Ob der Umstieg erfolgreich wird oder nicht – hier haben wir ein paar Anzeichen auf die Zukunft von SolarCity unter dem Dach von Tesla.

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Ein kleineres, konzentrierteres Unternehmen

Keine Frage, Tesla wird bei SolarCity vieles umstellen. Die Installationen fielen im vierten Quartal 2016 von 253 auf 201 Megawatt im Jahresvergleich. Die Verkäufe, die sofort bezahlt wurden, betrugen 28 % der Umsätze. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 4 % gewesen.

Tesla möchte, dass sich SolarCity mehr darauf konzentriert, profitabel Anlagen zu installieren und diese sofort bezahlt oder durch Darlehen finanziert werden. Dazu muss man sich aber von dem Leasing-Modell weg bewegen, mit dem SolarCity in der Vergangenheit gearbeitet hat. Doch wenn man sich die Industrietrends einmal näher ansieht, wirkt es wie ein sehr positiver Schachzug. Wir haben allerdings noch nicht gesehen, dass sich dieser neue Schwerpunkt auch in höheren Margen niederschlägt.

Bildquelle: Tesla.

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Kann der Solarbereich zusammen mit Elektroautos verkauft werden?

Der zweite große strategische Wechsel, den Tesla bei SolarCity vornimmt, ist der Umstieg von teuren Marketingstrategien hin zu den Tesla-Stores. Theoretisch sollten die Kunden SolarCity gegenüber aufgeschlossen sein und die Solaranlage als eine Zusatzleistung zum Elektroauto kaufen.

Wir wissen aber nicht, ob diese Strategie auch erfolgreich sein wird. Wir wissen nur, dass Kunden, die bereits ein Elektroauto besitzen, daran interessiert sein könnten, eine Solaranlage zu kaufen. Die Frage ist nur, ob sie das bei derselben Transaktion machen werden. Und die nächste Frage ist, ob sie ihr Elektroauto und die Solaranlage überhaupt vom selben Unternehmen haben möchten. Diese Fragen wird wohl die Zeit beantworten.

Wird SolarCity jemals Geld verdienen?

Die Herausforderung für Tesla besteht darin, dass SolarCity genug Geld verdienen muss, um die Übernahmekosten und die damit verbundenen Schulden zu rechtfertigen. Im dritten Quartal 2016, dem letzten Quartal, in dem SolarCity als unabhängiges Unternehmen operierte, hatte das Unternehmen operative Kosten von 257,7 Millionen US-Dollar. Dazu gehören 204,2 Millionen US-Dollar für Forschung und Entwicklung sowie Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeine Kosten. Wenn wir uns das ganze Jahr ansehen, dann hatte Tesla jährlich operative Kosten in Höhe von 800 Millionen US-Dollar, die auch irgendwie bezahlt werden müssen.

Wenn Tesla mehr Solaranlagen und Energiespeicher verkauft, dann könnten die Umsätze und Bruttomargen die operativen Kosten decken. Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass das nicht leicht wird. Im vierten Quartal 2016 generierte das Unternehmen in den genannten Bereichen 131,4 Millionen US-Dollar und erreichte damit eine Bruttomarge von nur 3,6 Millionen US-Dollar, die 2,7 % der Umsätze ausmacht.

Das Management sagte, dass sich diese Marge in Richtung 20-25 % bewegen sollte. Bisher ist es aber nur schwer vorstellbar – bis wir auch wirklich konkrete Beweise dafür sehen. Die Hersteller von Solarpaneelen, die Installationsbetriebe und Batterieunternehmen generieren generell keine hohen Margen. Selbst wenn SolarCity mit seiner neuen Strategie unter dem Dach von Tesla erfolgreich sein sollte, wird es vielleicht niemals der riesige finanzielle Erfolg sein, den Elon Musk und die Investoren erwarten. Im schlimmsten Fall könnte es Tesla jedes Jahr Hunderte Millionen von Dollar kosten.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und am 22.3.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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