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Wie sich Apple in den letzten 10 Jahren verändert hat

BILDQUELLE: APPLE. 

2006 hatte Google gerade Docs & Sheets veröffentlicht, das mit Office konkurrieren sollte. MySpace war immer noch aktuell, Facebook öffnete seine Plattform zum ersten Mal für Nicht-Studenten, Twitter startete als der SMS-Dienst des Internets und der iPod war die primäre technologische Innovation von Apple (WKN:865985). Das Unternehmen hatte allein im Jahr 2006 39,4 Millionen Einheiten verkauft, wobei der tragbare Musikplayer 40 % der Gesamtumsätze ausmachte. In den letzten zehn Jahren hat sich aber einiges getan. Apple ist heute ein ganz anderes Unternehmen als damals. Sehen wir einmal, wie es sich in den letzten Jahren entwickelt hat und was das für die Investoren für die Zukunft bedeuten könnte.

Eine Revolution

Vor zehn Jahren sprachen die Analysten noch darüber, dass doch schon jeder einen iPod besitze und die besten Tage bereits hinter Apple liegen würden. Man war der Meinung, das Unternehmen hätte die Fähigkeit zur Innovation bereits verloren. Die Hauptprodukte waren die Macintosh-Computer, das OSX-Betriebssystem, der iPod und iTunes. Natürlich war Apple damals auch ein kleineres Unternehmen, das nur gut 19 Milliarden US-Dollar Umsatz im Steuerjahr 2006 verdient hat. Im Vergleich dazu verdiente Apple im letzten Quartal 78,4 Milliarden US-Dollar.

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Was die Leute damals nicht wissen konnten, war, dass Apple kurz davor stand, eine kulturelle Revolution loszutreten, und zwar mit dem iPhone. Das iPhone gab sein Debüt am 29. Juni 2007. Das schmucklose, radikale Design stellte den Smartphone-Markt auf den Kopf und man könnte sagen, es wäre gleichzeitig der Anfang vom Ende des iPod gewesen. Immerhin Verband das iPhone die Funktionalität eines Musikplayers mit einem Mobiltelefon. Apple hat seither über 1 Milliarde iPhones verkauft und im Jahr 2015 den Rekord von 231 Millionen verkauften Einheiten aufgestellt.

Das Produktportfolio von Apple hat sich seitdem vergrößert und beinhaltet jetzt nicht nur Macs, iPods und iPhones sondern auch iPads, die Apple Watch, die Kopfhörer von Beats, Apple TV, die iCloud, Apple Pay und vieles mehr. Das iPhone hat das Geschäft von Apple derart revolutioniert und stellt damit das größte Produkt dar, das das Unternehmen verkauft. Das iPhone generiert 63 % der Unternehmensumsätze. Die Verbindung eines Musikplayers und eines Mobiltelefons hat dazu geführt, dass der iPod massiv an Bedeutung verloren hat. Inzwischen ist der iPod nur noch ein Produkt, das in der Sparte „Anderes“ angeführt wird. Zu diesem Segment gehören auch Apple TV, die Apple Watch, Beats und Accessoires von Drittanbietern. Im letzten Jahr machte diese Sparte 11 Milliarden US-Dollar Umsatz, während die Gesamtumsätze des Unternehmens 216 Milliarden US-Dollar betragen hatten.

Bildquelle: Getty Images.

Bildquelle: Getty Images.

Steigender Aktienkurs

Die gesamten Nettoumsätze von Apple fielen im Jahr 2016 um 8 %, da sich das iPhone etwas schlechter verkauft hatte. Beim iPhone selbst verzeichnete man einen Einbruch von 12 %. Die Nettogewinne sanken ebenfalls leicht und fielen im Jahresvergleich um 14 %. Trotz dieses kleinen Einbruchs ist Apple ein deutlich profitableres Unternehmen als noch vor zehn Jahren, als die Nettomarge nur bei 10 % lag. Heute liegt sie bei 21 %. Wie schon vor zehn Jahren machen sich die Analysten auch heute wieder Sorgen darum, dass Apple seinen Zenit schon überschritten haben könnte. Und genau wie damals liegen sie vielleicht wieder falsch.

In der letzten Dekade hat die Aktie von Apple 1.000 % dazugewinnen können. Der S&P 500 schaffte im selben Zeitraum nur magere 70 %. Das Unternehmen hatte während dieses Zeitraums seine Höhen und Tiefen, hat aber immer bewiesen, dass es die Wall Street überraschen und immer noch Innovationen bringen kann.

Apple-Daten von YCharts.

Zu Ihren Diensten

Ich selbst tue mir schwer damit, vorherzusehen, was die neue Hardware-Innovation von Apple sein wird. Genauso wenig weiß ich, ob das neue iPhone 8 dieses Jahr ausreichen wird, um für neues Wachstum zu sorgen. Aber es stimmt, dass die Umsätze der bestehenden Produktlinien sinken. Im letzten Jahr sanken nicht nur die Umsätze des iPhones, sondern auch die des iPads und des Mac. Nur die Sparte „Dienste“ konnte großes Wachstum verzeichnen. Zu dieser gehören iTunes, Apps, Apple Music, AppleCare und Apple Pay. Diese Sparte könnte die Zukunft des Unternehmens darstellen.

„Dienste“ ist zum zweitgrößten Segment hinter dem iPhone geworden und generierte im letzten Jahr 24 Milliarden US-Dollar. Um hier mal etwas Kontext zu geben: das ist ein bisschen weniger, als Facebook im gesamten Jahr verdient hat.

Die Umsätze des iPhones haben sich im ersten Quartal 2017 wiederholt und stiegen im Jahresvergleich um 5 %. Die Sparte „Dienste“ vollführte wieder einmal eine wunderbare Performance und stieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 18 %. Es mag wohl der Tag kommen, an dem Apple nicht mehr für seine Gadgets bekannt sein wird – obwohl diese immer eine große Rolle spielen werden – sondern für seine Dienste. Das könnte der größte und radikalste Umbruch von allen sein.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple, Facebook und Twitter. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple, Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Rich Duprey auf Englisch verfasst und am 21.3.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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