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4 Fakten über den Dow Jones, die bestimmt nicht jeder kennt

Quelle: Pixabay-Nutzer markusspiske

Seit über 120 Jahren gibt der Dow Jones Industrials (WKN:969420) Aufschluss darüber, wie es dem breiten Aktienmarkt so geht. Der Durchschnittswert zeigt, wie ein Querschnitt durch den Markt so performt. Allerdings sind die einzelnen darin aufgelisteten Positionen eine Art Best of des US-Aktienmarkts, und wenn man dort aufgenommen wird, ist das eine Ehrung, die nur den wenigsten Unternehmen jemals zuteil wird. Trotz seiner enormen Bekanntheit gibt es doch eine Vielzahl an Fakten, die nicht jeder über den Dow wissen dürfte. Wir haben mal vier interessante Dinge zusammengestellt, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

1. Der Dow bestand nicht immer aus 30 Aktien

Viele Anleger bezeichnen den Dow auch als “Dow 30”, weil er seit Urzeiten aus 30 Unternehmen zusammengesetzt ist. Das war aber nicht immer so. Ursprünglich nämlich bestand er aus lediglich 12 Aktien. 1916 stockte man dann auf 20 auf, bevor er 1928 seine jetzige Zahl erreichte.

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Man hat in der Vergangenheit auch darüber nachgedacht, auf 50 Unternehmen zu erweitern. Am Ende hat sich das Aufsichtskomitee dann doch für den Verbleib bei 30 entschieden, einfach, weil nicht genügend gute Gründe für die Erweiterung vorlagen. Kritiker bemängeln, dass 30 Aktien nie und nimmer ausreichen würden, um einen ganzen Markt zufriedenstellend abzudecken. Gegenargument: Nur 30 verfügbare Plätze sorgen dafür, dass es konzentriert bleibt.

2. Der Dow verfolgt den breiten Markt wider Erwarten sehr genau

Ein weiterer Kritikpunkt lautet, dass die verschiedenartigen Bewertungsmuster und -methoden nicht immer mit anderen wichtigen Indizes wie dem S&P 500 kongruent sind. Diese Kritik wird vor allem immer dann laut, wenn die beiden Indizes sich in verschiedene Richtungen bewegen. Im Jahr 2005 beispielsweise fiel der Dow fast 1 %, während der breiter aufgestellte S&P 500 3 % zulegte.

Wenn man sich aber die Korrelationen anschaut, dann sind die monatlichen Ertragszahlen der beiden aber doch recht ähnlich, die Korrelation schafft es auf einen Faktor von 0,95. In den Jahrzehnten seit 1970 liegt die Korrelation bei 0,93 oder höher. Das zeigt, dass der Dow generell dann doch in dieselbe Richtung wie der S&P 500 und andere Large Cap Indizes trendet. Damit weist der Dow mit einer sehr viel geringeren Anzahl an Unternehmen hohe Effizienz auf.

3. Es gab Überlegungen, den Dow Cap-gewichtet aufzustellen

Eine der Besonderheiten des Dow besteht darin, dass er ein preisgewichteter Index ist. Somit genießen Unternehmen mit hohen Aktienpreisen höheren Status als solche mit geringeren Preisen. In manchen Fällen führt das dazu, dass kleine Unternehmen mehr Gewicht erlangen als große Unternehmen, einfach, weil außer dem Aktienpreis eben nicht viele andere Faktoren eine Rolle spielen.

Das Komitee hat sich dieser Frage in der Vergangenheit angenommen. Die Entscheidung, dass man nicht von der Preisgewichtung abrückt fiel deswegen, weil es wohl insgesamt keinen großen Unterschied gemacht hätte. Die Preisgewichtung hätte meistenfalls einen theoretischen, nach Bewertung geordneten Dow geschlagen. Das schien nachvollziehbar genug, um keine Änderung vorzunehmen.

4. Der Durchgangsverkehr hat in den letzten 10 Jahren extrem zugenommen

Unternehmen, die es einmal in den Dow geschafft haben, bleiben auch dort – eigentlich. Viele kritisieren, dass der Dow einfach zu langsam ist, um auf die Änderungen im Aktienmarkt angemessen zu reagieren. Generell hat der Dow sich nicht ändern wollen, nur des sich änderns willens. Stattdessen hat man auf Situationen gewartet, die Veränderung unumgänglich gemacht hat.

Und doch hat man in den letzten Jahren richtig Tempo zugelegt. Seit dem Jahr 2008 hat man 10 Unternehmen ausgetauscht, das ist mehr, als man in der Zeit von 1941 bis1980 vorgenommen hat. Es ist nicht einfach, die richtige Balance zwischen Beständigkeit und neuen Impulsen zu finden, aber dem Dow ist es doch seit über einem Jahrhundert gelungen, diese Gratwanderung zu meistern.

Trotz seiner enormen Präsenz und Bekanntheit gibt es doch noch jede Menge Dinge, die man über den Dow Jones lernen kann. Und je mehr man weiß, so die alte Regel, desto informierter kann man investieren.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von Dan Caplinger erschien am 20.3.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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