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Das massive Potenzial von maschinellem Lernen

Source: Pixabay

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Bei den ganzen neuen Technologien und Innovationen gibt es eine Sache, die ziemlich witzig ist: Am Ende machen sie viele Leute unglaublich reich. Aber … sie führen auch dazu, dass viele andere jede Menge Geld verlieren.

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Das Internet ist wahrscheinlich das einfachste und bedeutendste Beispiel der jüngeren Geschichte. In den späten Neunzigern und Anfang der 2000er Jahre haben viele Dotcom-Unternehmer Millionen damit verdient, indem sie einfach Internet-Unternehmen aufgebaut und verkauft haben. Manchmal hatten sie nicht einmal ein Geschäftsmodell, das Umsätze generiert hat.

Investoren, die das Ende dieser Blase dank ihrer hellseherischen Fähigkeiten vorhersehen konnten oder einfach nur Glück hatten, haben zur selben Zeit jede Menge Geld verdient.

Aber jede Menge Investoren haben auch sehr viel Geld verloren. Ich schrecke auch nicht davor zurück, meine eigenen Fehler zuzugeben. Ich habe in meinem Leben schon eine Menge großartiger Investitionen getätigt, ich habe aber auch 1999 in AOL investiert. Falls du AOL nicht mehr kennst, dann google es doch, das war wirklich keine schöne Geschichte.

An diesem Punkt wird es aber erst richtig interessant. Eine weitere Gruppe sowohl von Unternehmen als auch von Investoren haben jede Menge Geld in den 17 Jahren gemacht, nachdem die Internetblase geplatzt ist. In einigen Fällen haben diese Investoren in die Gewinner der Internet-Ära investiert. Wir sprechen von Unternehmen wie Amazon (WKN:906866) und Alphabet (WKN:A14Y6F) (oder Google, wie es damals noch hieß, als es früher an die Börse ging). In vielen Fällen haben die Investoren von der Fähigkeit bestehender Unternehmen profitiert, das Internet für ihr Geschäft zu nutzen.

adidas (WKN:A1EWWW) wäre ein Beispiel. In den 17 Jahren seit dem Jahr 2000 stieg die Aktie im Durchschnitt um 12 % pro Jahr. Dabei sind die Dividenden noch nicht einmal mit eingerechnet. Es gibt viele Gründe, warum die Aktie das geschafft hat, aber eine davon ist ohne Zweifel das Internet mit seinen neuen Möglichkeiten. In den ersten neun Monaten 2016 meldete adidas, dass die Umsätze im elektronischen Handel um 51 % auf währungsneutraler Basis gestiegen wären. Das Unternehmen merkte auch an, dass „der elektronische Handel und Investitionen in den digitalen Bereich weiterhin Wachstumsbereiche für diese Industrie bleiben werden”. Und das alles 17 Jahre, nachdem die Investoren ganz verrückt nach Internetaktien waren.

Wenn wir an die neuen Technologien von heute denken, dann möchte ich, dass du daran denkst, dass einige der besten Gelegenheiten nicht die Unternehmen sind, die gerade angesagt sind oder am offensichtlichsten für Innovation stehen. Es werden bestehende Unternehmen sein, die im Laufe der Zeit diese neuen Technologien nutzen können, um ihre Wettbewerbsvorteile auszunutzen und profitabler zu werden.

Um das etwas spezifischer auszudrücken, eine der Technologien, über die ich spreche, ist das maschinelle Lernen. Das ist der Prozess, bei dem ein Computerprogramm nicht mehr darauf programmiert wird, eine bestimmte Aufgabe zu tun, sondern stattdessen darauf programmiert wird, aus massiven Datensätzen etwas zu „lernen”. Ein gutes Beispiel dafür ist die Art und Weise, wie Facebook (WKN:A1JWVX) Bilder verarbeitet, die man hochlädt. Niemand bei Facebook programmiert die Fähigkeit des Programms, meinen Bruder zu erkennen. Stattdessen lade ich einfach immer wieder Bilder von meinem Bruder hoch und gebe ein, wer er auf dem Bild ist. Viele meiner Freunde oder andere meiner Familienmitglieder machen dasselbe und dabei „lernt” Facebook, wie er aussieht.

Ein aktueller Artikel in DIE WELT trägt den Titel „Amazons Alexa hat Deutsch auch von der „Welt“ gelernt. Das hat mich interessiert. Als Amerikaner weiß ich nur allzu gut, wie schwer es ist, Deutsch zu lernen. Ich habe es zumindest einigermaßen geschafft. Aber genau da liegt das Problem — ob es mir gefällt oder nicht, an einem bestimmten Punkt werde auch ich das Zeitliche segnen. Das bedeutet, all die Mühe, die ich mir gemacht habe, um Deutsch zu lernen, trägt nur solange Früchte, wie ich auf dieser Existenzebene verbleibe. Wenn ich meine Deutschkenntnisse weitergeben möchte, dann muss ein anderes menschliches Wesen denselben Lernprozess erst hinter sich bringen.

Bei einer Maschine ist das anders.

Sobald ein Gerät wie Alexa von Amazon Deutsch gelernt hat, wird jede Alexa deutsch können. Und dasselbe Wissen kann dann auf beliebig viele andere Maschinen übertragen werden. Wenn du zurück an mein Foto-Beispiel auf Facebook denkst, dann unterstreicht das diesen Punkt perfekt. Websites können automatisch Gesichter erkennen und Fotos entsprechend benennen. Das ist keine große Sache mehr.

Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass das keine Technologie ist, die die Welt verändern kann. Es ist eine Technologie, die die Welt verändern wird.

Es wird Unternehmen wie Amazon und Alphabet geben (das übrigens ein Konkurrenzprodukt zu Alexa verkauft), die an vorderster Front der Maschinen-Lerntechnologie stehen und die davon sehr gut profitieren können. Aber es gibt viele Unternehmen, von Konsumgütern bis zu Autoherstellern und Einzelhändlern, die auch sehr gut davon profitieren könnten — wenn sie kluge, zukunftsorientierte Manager haben, die das auszunutzen wissen.

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Matt besitzt Aktien von Amazon. Suzanne Frey, eine Führungskraft von Alphabet, ist auch Teil des Motley-Fool-Vorstands. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet, Amazon und Facebook.

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