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4 Gründe, warum Amazon den Krieg um die smarten Lautsprecher gewinnt

AMAZON ECHO. Bildquelle: AMAZON.COM.

Der Markt für smarte Lautsprecher existierte vor ein paar Jahren noch nicht einmal, aber er hat seit ihr die Welt im Sturm erobert. Amazon (WKN:906866) begann mit dem Echo, einem Lautsprecher, bei dem man die Hände frei hat. Bedient wird er über die cloud-basierte digitale Assistentin Alexa. In der Zwischenzeit gibt es noch mehrere solche Produkte: den kleineren Echo Dot und das drahtlose Tap. Alexa ist natürlich integriert. Das Forschungsunternehmen Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) meldet, dass Amazon in nur zwei kurzen Jahren seit der Markteinführung 8,2 Millionen Geräte davon verkauft hat. Darüber hinaus ist es auch eines der meistverkauften Geräte während der Weihnachtsfeiertage gewesen. Der Wettbewerb wird in diesem Bereich immer schärfer, es wird für ähnliche Produkte aber wahrscheinlich schwer, den Vorsprung von Amazon wieder aufzuholen. Hier sind die Gründe, warum Amazon dieses Rennen gewinnen könnte.

Amazon hat als erster angefangen

Wenn man einen Vorsprung von zwei Jahren hat, dann ist das ein klarer Vorteil. Die Basis von Alexa in der künstlichen Intelligenz gibt der Assistentin die Möglichkeit, zu lernen und sich im Laufe der Zeit zu verbessern. Damit passt sie ihr Vokabular und ihre Sprachmuster an jeden Nutzer an. Je mehr Interaktion sie mit dem Kunden hat, desto intuitiver und nützlicher wird sie. Amazon gab den Entwicklern auch eine Hilfestellung und ermutigte seine Partner dazu, Sprachbefehle einzubauen. Amazon meldet, dass die Entwickler inzwischen mehr als 10.000 Fähigkeiten für Alexa programmiert haben. Diese Zahl hat sich seit September verdreifacht. Daher kann man seinen schwarzen Lautsprecher jetzt benutzen, um sein Eigenheim zu steuern, eine Pizza zu bestellen oder um seinen Kreditkartenkonto zu checken.

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Echo und Echo Dot. Bildquelle: Amazon.

Echo und Echo Dot. Bildquelle: Amazon.

Umstiegskosten

Viele Kunden sind einfach faul und möchten das Ökosystem nicht mehr wechseln, da die Kosten relativ hoch sind. Argumente wie exklusiver Content, die Lernkurve und die finanziellen Kosten können hierbei Faktoren sein. Daher verfolgt Amazon eine Strategie, nach der das Unternehmen mit der größten Nutzerbasis gewinnt. Mit geschätzten 8,2 Millionen Geräten im Umlauf und da Amazon auch das erste Produkt war, das die Kunden in dieser Kategorie besitzen, hat das Unternehmen eine ganz andere Vertrautheit bei seinen Kunden, und das ist ein großer Vorteil.

Die Suchgewohnheiten entwickeln sich weiter

Veränderungen beim Kundenverhalten, wenn sie nach Produkten suchen, könnten auch zum Vorteil von Amazon arbeiten. Aktuelle Studien belegen, dass Amazon immer öfter die erste Adresse für die Kunden ist, wenn sie nach einem Produkt suchen. Zwei aktuelle Studien seit Juni 2016 enthüllen, dass immer öfter Amazon die erste und einzige Anlaufstelle für die Kunden ist, wenn sie nach einem Produkt suchen. Eine Studie von PowerReviews aus dem Juni 2016 enthüllte, dass 38 % der amerikanischen Kunden ihre Produktsuche auf Amazon begannen, während nur 35 % auf Google starteten. Eine Studie aus dem September 2016 von BloomReach meldete ähnliche Erkenntnisse, da hier 55 % der Kunden ihre Produktsuche auf Amazon begannen und nur 28 % mit der Suchmaschine. Das wird sich noch weiter zu Amazons Gunsten verbessern und die Verkäufe im elektronischen Handel des Unternehmens erhöhen. Darüber hinaus wird sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Kunde seinen ersten smarten Lautsprecher bei Amazon kauft. Immerhin wird er direkt auf der Webseite von Amazon beworben.

Der Eco in der Küche erleichtert das Einkaufen bei Amazon. Bildquelle: Amazon.

Amazon Prime verschaffte dem Kunden Vorteile wie kostenlosen Versand und Zugang zu einer immer weiter wachsenden Liste von Filmen und Musik. Dieser Dienst hat jetzt schon 65 Millionen Mitglieder allein in den USA und die Zahl steigt immer weiter. Damit werden die Kunden zu so etwas wie einem Publikum, das Amazon mehrere Möglichkeiten gibt, um mit ihnen zu interagieren. Gleichzeitig kann diesen der Wert des smarten Lautsprecher näher gebracht werden. Die Amazon-Kunden können darüber hinaus Produkte schnell und einfach über Sprachbefehle bestellen.

Es gibt noch Probleme

Die Kategorie ist ziemlich klein und wird die Umsätze von Amazon nicht groß beeinflussen. Die Gesamtumsätze von Amazon erreichten im letzten Quartal allein 44 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Kunden weiterhin in sein System locken, was zu mehr zukünftigen Umsätzen führen wird.

Es gibt Bereiche, in denen Amazon aber immer noch Nachteile hat. Die Smartphone-Penetration ist hier ein Beispiel. Digitale Assistenten kamen zuerst auf die Smartphones und es gibt jetzt schon Konkurrenzprodukte, die bereits Hunderte von Millionen von Kunden in den Händen halten.

Aber je mehr Wettbewerb es gibt, desto mehr werden die potenziellen Käufer in Versuchung geführt, einen Smart-Lautsprecher in einem Ökosystem zu kaufen, das sie schon kennen, um nicht ein neues lernen zu müssen. Die Echo-Produktfamilie befindet sich bereits in den Häusern von Millionen von Kunden und die Zahl wächst mit jedem Tag. Wir dürfen also gespannt sein, wie es weitergeht.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon.

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und am 17.3.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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