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Nordex-Aktie: Vergiss den Kurssturz! Hier sind 3 oft ignorierte positive Aspekte

Bild: Pixabay/PublicDomainPictures

Die Aktie von Nordex (WKN:A0D655) hat in den letzten 12 Monaten den ein oder anderen dramatischen Kurssturz erlebt, so dass sich der Wertverlust inzwischen auf mehr als 50 % summiert. Doch sieht man sich das Geschäftsmodell von Nordex genauer an, gibt es durchaus Gründe optimistisch zu sein.

1. Das Service-Geschäft ist auf Wachstumskurs und geographisch ist man breit aufgestellt

Wenn man sich als Anleger mit den Zukunftsaussichten des Nordex-Konzerns auseinandersetzt, ist es wichtig zu beachten, dass das Geschäft nicht nur aus dem Verkauf von Windkraftanlagen besteht. Vielmehr besteht das Geschäft aus dem einmaligen Verkauf der Anlagen, der in vielen Fällen mit einem langjährigen Wartungsvertrag verbunden ist. Das bedeutet, dass jede verkaufte Windkraftanlage über viele Jahre eine konstante Einnahmequelle darstellt.

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Im vergangenen Jahr hat der gesamte Wert der Serviceverträge beispielsweise um 70 % zugelegt und auch in Zukunft soll das Servicegeschäft weitaus schneller wachsen als der Umsatz aus dem eigentlichen Verkauf der Anlagen und damit weiter an Bedeutung gewinnen.

Das hat den Vorteil, dass selbst wenn im Extremfall in einem Jahr mal keine einzige Anlage verkauft werden sollte, immer noch ein erheblicher Umsatz in der Bilanz stehen würde.

2. Der voraussichtlich leicht fallende Umsatz wird die Marge kaum belasten

Da wir gerade beim Umsatz sind: Die Umsatzprognose für das laufende Jahr wurde vor Kurzem nach unten korrigiert. Doch da aus der Integration des im letzten Jahr übernommenen ACCIONA Windpower erhebliche Synergieeffekte erwartet werden, geht man derzeit davon aus, dass die Gewinnmarge vor Steuern und Abschreibungen nur leicht fallen wird.

Warum ist das wichtig?

Ganz einfach. Wenn die Marge nur leicht fällt, oder sogar konstant bleibt und der Umsatz auch in etwa stabil bleibt, kann davon ausgegangen werden, dass auch der Gewinn nur leicht fallen wird.

Die große Übernahme im letzten Jahr hatte für Nordex aber sogar noch einen weiteren Vorteil. ACCIONA war auf dem US-Markt sehr gut aufgestellt, auf dem Nordex vorher praktisch nicht vertreten war. Das hat also dazu geführt, dass auf diese Weise ein komplett neuer Markt erschlossen werden konnte. Dadurch ist die bisherige Abhängigkeit vom deutschen Markt deutlich gesunken.

3. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist so niedrig wie lange nicht mehr

Zum Schluss noch ein Blick auf den Gewinn und den aktuellen Aktienkurs. Im letzten Jahr konnte ein Nettogewinn von 95,4 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Fast doppelt so viel wie im Jahr zuvor! Nicht schlecht für einen Konzern, dessen Aktienkursentwicklung den Eindruck vermittelt, er wäre der Pleite nahe.

Laut dem letzten Quartalsbericht gab es in den ersten neun Monaten im Durchschnitt etwa 91,4 Millionen ausgegebene Aktien. Das bedeutet, dass der Gewinn je Aktie bei etwa 1,04 Euro lag. Der Vergleich mit dem aktuellen Aktienkurs von 13,34 Euro (16.03.2017) zeigt, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis derzeit bei günstigen 12,8 liegt. Wenn die aktuelle Prognose, aus der wir einen nur leichten Gewinnrückgang abgeleitet haben, zutreffen wird, dann wird das Verhältnis auch auf Basis des Gewinns im aktuellen Geschäftsjahr nur leicht höher liegen.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nordex.

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