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Aktien im Rückblick: US-Notenbank stützt den DAX, RWE und Innogy im Focus, Lufthansa im Steigflug

Foto: Pixabay

In der vergangenen Woche stand das Handelsgeschehen im Zeichen der US-Leitzinsentscheidung und der niederländischen Parlamentswahl am Mittwoch. Im Vorfeld beider Ereignisse agierten die Markteilnehmer eher vorsichtig. Am Donnerstag schaffte es der DAX dann wieder über die 12.000er-Marke.

Gute Nachrichten trieben die Kurse von RWE, Innogy und Lufthansa …

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Was war an der Börse los?

Obwohl sich die Marktteilnehmer im Vorfeld der Wahl in den Niederlanden und des FED-Zinsentscheides mit Engagements zurückhielten, startete der DAX (WKN:846900) am Montag mit einem Aufschlag von 0,2 % in die Handelswoche und notierte bei XETRA-Schluss mit 11.990 Punkten.

Im Fokus des Interesses stand ein Wert aus dem MDAX (WKN:846741): Innogy (WKN:A2AADD), die Ökostrom-Tochter von RWE (WKN:703712), hatte am Morgen Geschäftszahlen vorgelegt und eine Dividendenzahlung von 1,60 Euro pro Aktie angekündigt. Allerdings bemängelten einige Analysten die eher verhaltene Gewinnprognose. Die Folge: Innogy-Anteilscheine verbilligten sich um 0,3 %.

Am Dienstag verhielten sich die Markakteure ebenfalls defensiv. Der DAX ging nahezu unverändert mit 11.989 Zählern in den Feierabend.

An die Spitze des deutschen Leitindex setzte sich die Aktie von RWE, die stolze 6,5 % zulegte. Mit diesem Plus reagierte der Markt nicht nur auf einen überraschend positiven Geschäftsausblick, den der Essener Kontern vor Handelsbeginn präsentiert hatte. Zusätzlichen Rückenwind lieferten Übernahmespekulationen um Innogy. Von diesen profitierten auch die Papiere des Ökostrom-Anbieters, die sich um 4,3 % verbesserten.

Am Mittwoch, so glaubte die Mehrheit der Marktteilnehmer, würde es deutliche Hinweise zur kurz- bis mittelfristigen Entwicklung der Aktienmärkte geben. Allerdings sollten die entscheidenden Informationen – Details zum Fed-Zinsentscheid und die Ergebnisse der niederländischen Parlamentswahl – erst nach Börsenschluss verfügbar sein.

Kein Wunder also, dass auch am Mittwoch Vorsicht auf dem Frankfurter Börsenparkett herrschte. Der DAX stieg um 0,2 Prozentpünktchen auf 12.010 Zähler.

Ans untere Ende der DAX-Tabelle schickten die Marktteilnehmer die Aktie des Versorgers E.ON (WKN:ENAG99), die sich um 3,5 % verbilligte. Der Konzern hatte fürs Vorjahr einen Milliardenverlust gemeldet, der aber weniger schlimm als erwartet ausgefallen war. Für Unmut sorgten allerdings ein verhaltener Geschäftsausblick und die Ankündigung, in Kürze über eine Kapitalaufnahme zu entscheiden.

Grund zur Freude hatten Aktionäre der Lufthansa (WKN:823212), deren Papiere sich nach der Einigung mit der Pilotengewerkschaft über einen neuen Tarifvertrag um 2,0 % verteuerten.

Als die Frankfurter Börsianer bereits ihren Feierabend genossen, gab die US-Notenbank bekannt, dass sie ihren Leitzins wie mehrheitlich erwartet um 0,25 % anhebe und bis zum Jahresende von zwei weiteren Zinserhöhungen ausgehe. Vor allem Letzteres wurde von Marktbeobachtern als positiv bewertet, weil es zeige, dass die FED ihr Tempo nicht stärker als befürchtet steigern wolle. Die US-Märkte reagierten entsprechend: Der Dow Jones legte 0,5 % zu, schloss aber knapp unterhalb der 21.000er-Marke.

Im weiteren Verlauf des Abends sorgte das Abstimmungsverhalten der Niederländer für gute Stimmung: Sie erteilten den Rechtspopulisten und Euro-Gegnern eine deutliche Absage.

Diese Nachrichten gaben dem DAX am Donnerstag Schwung: Der deutsche Blue-Chip-Index stieg um 0,6 % auf 12.083 Zähler.

Deutlicher aufwärts ging bei der Aktie der Lufthansa, die wie am Vortag von der Einigung mit der Pilotengewerkschaft und einer optimistischen Geschäftsprognose profitierte und um weitere 5,2 % anzog. Die Papiere von HeidelbergCement (WKN:604700) verloren 1,7 %. Mit diesem Abschlag quittierten die Marktakteure die Gewinnerwartungen des Baustoffkonzerns, die schlechter als erwartet ausgefallen waren.

Am Freitag fehlten dem deutschen Aktienmarkt die Impulse für eine weitere Aufwärtsbewegung. Um 16:30 Uhr zeigte das Börsenbarometer ein Minus von 0,1 %.

Wie geht es weiter?

Am Montag (20.03.) informieren uns die deutschen Statistiker über die Entwicklung der Erzeugerpreise im Februar. In den USA wird der Februar-Wert des CFNAI-Index bekanntgegeben, der als ein wichtiger Frühindikator für die Konjunkturentwicklung angesehen wird.

Am Dienstag (21.03.) legen der Automobilproduzent BMW (WKN:519000), der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub (WKN:579043) und der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen (WKN:A0HN5C) Jahreszahlen vor. In den USA berichten Nike und FedEx über den Quartalsverlauf.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Nike. The Motley Fool empfiehlt BMW und FedEx.

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