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Die 3 wichtigsten Zahlen für Johnson & Johnson

Bildquelle: Pixabay, geralt

Johnson & Johnson (WKN:853260) liefert wirklich jede Menge Zahlen. Angefangen mit den bereinigten Gewinnen bietet das Unternehmen jede Menge Statistiken an.

Von all den Zahlen sind aber nur ein paar zu diesem Zeitpunkt wirklich wichtig. Hier sind die drei wichtigsten Zahlen von J&J für die Investoren.

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7 Milliarden US-Dollar

Das Unternehmen meldete im letzten Jahr Umsätze des Medikamentes Remicade in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar. Warum ist diese Zahl so wichtig für das Unternehmen? Aus zwei Gründen:

Erstens stellt das 9,7 % der Gesamtumsätze des letzten Jahres dar. Damit ist Remicade mit Abstand das meistverkaufte Produkt. Zweitens besteht das Risiko, dass die Umsätze stark einbrechen werden.

Das amerikanische Patent für Remicade wird technisch gesehen erst im September 2018 auslaufen. Das amerikanische Patent- und Markenamt sowie ein Bundesgericht haben aber verfügt, dass dieses Patent für ungültig erklärt wird. Pfizer (WKN:852009) ist gerade dabei, ein Biosimilar zu Remicade in den USA auf den Markt zu bringen. Johnson & Johnson ist gerade dabei, diese Entscheidung gerichtlich anzufechten.

Es bleibt abzuwarten, wie viel Schaden das Medikament von Pfizer namnes Inflectra anrichten wird. Pfizer verlangt für Inflectra 15 % weniger der Großhandelskosten von Remicade. J&J sollte daher imstande sein, durch Preisnachlässe Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus kann das Unternehmen noch andere Werbestrategien heranziehen, selbst wenn es vor Gericht verlieren sollte.

Die Marktdynamik könnte sich aber auch ändern, wenn Merck und sein Partner Samsung Bioepis die Zulassung von der amerikanischen Medikamenten- & Lebensmittelbehörde FDA gewinnen, um ein weiteres Biosimilar von Remicade auf den Markt zu bringen. Diese Entscheidung wird relativ bald erwartet. Die Einführung des zweiten Biosimilars könnte dafür sorgen, dass die Preise einbrechen. Wenn es so weit kommen sollte, dann wird J&J deutlich härter davon getroffen werden als ursprünglich erwartet, als J&J nur mit Pfizer konkurrierte.

Das Unternehmen muss die verlorenen Umsätze irgendwie ersetzen, egal wie viel diese am Ende betragen werden. Ich erwarte daher, dass das Management Actelion kaufen wird.

218 Millionen US-Dollar

Obwohl sich das Pharma-Segment von Johnson & Johnson mit Remicade auseinandersetzen muss, wächst das Unternehmen immer noch. Bei den Segmenten Konsumgüter und medizinische Geräte ist das allerdings nicht der Fall. Hier fielen die Umsätze verglichen mit dem Vorjahr um 218 Millionen US-Dollar.

Wir haben bereits gesehen, dass das Unternehmen Maßnahmen ergreift, um das Wachstum in diesen Bereichen wieder herzustellen. Aus diesem Grund hat J&J das Optik-Geschäft von Abbott Labs im Februar gekauft. Vor Kurzem verkündete das Unternehmen auch die Übernahme des privaten Unternehmens Torax Medical. Die Sparte Konsumgüter hat ebenfalls weitere Marken aufgekauft, darunter eine Produktlinie aus dem Bereich Haarpflege von Vogue und ein Allergiespray von Rhinocort.

Die Sparten Konsumgüter und medizinische Geräte bleiben jedoch weiterhin sehr profitabel und sorgen für solide Cashflow-Ströme. Darüber hinaus konnten auch beide ein operatives Wachstum verzeichnen, wobei Währungsschwankungen nicht aufgeführt sind.

Es ist aber nicht gut, wenn das gesamte Wachstum des Unternehmens so sehr von einem einzigen Segment abhängt. Die Aktie von Johnson & Johnson wird nicht so sehr steigen, wie sie könnte und sollte, bis das Unternehmen nicht alle drei Segmente wieder zum Wachsen angeregt hat.

54

54 ist ein weiterer Wert, der ohne Zweifel großen Einfluss auf den Entscheidungsfindungsprozess des Unternehmens ausübt. Das ist die Zahl der aufeinanderfolgenden Jahre, in denen das Unternehmen seine Dividende erhöht hat. Das Unternehmen muss erst sicherstellen, dass die Dividende finanziert ist, bevor weitere Kapitalzuteilungen vorgenommen werden können.

Die Dividende ist für die Aktionäre von größter Wichtigkeit. Sie ist nämlich auch ein wichtiger Grund, warum sie die Aktie überhaupt erst kaufen. Es gibt andere Aktien mit schnellerem Wachstum, aber nur wenige können auf eine derartige Dividenden-Vorgeschichte zurückblicken wie Johnson & Johnson.

Drei Zahlen in einer

Das sind drei sehr wichtige Zahlen für das Unternehmen, aber es gibt noch eine andere, die all das zusammenhält: 18,7 Milliarden US-Dollar. Das ist der operative Cashflow, den das Unternehmen im letzten Jahr gemeldet hat.

Dieser starke Cashflow wird es dem Unternehmen ermöglichen, weitere Medikamente auf den Markt zu bringen und Übernahmen zu tätigen, um die potenziellen Verluste von Remicade auszugleichen. Dieser Cashflow wird die Übernahmen, die Forschung und die Marketing-Kampagnen finanzieren, die nötige sein werden, um das Wachstum in den Bereichen Konsumgüter und medizinische Geräte wieder anzukurbeln. Das vielleicht Wichtigste ist aber der Cashflow, der es dem Unternehmen erlauben wird, die Dividende weiterhin zu zahlen und zu erhöhen. Das ist ja auch der Grund, warum die Aktionäre die Aktie so sehr mögen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Johnson & Johnson.

Dieser Artikel wurde von Keith Speights auf Englisch verfasst und wurde am 12.03.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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