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Die Umsätze der Virtual-Reality-Headsets von Sony zeigen, dass sich dieser Markt lohnt

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Wir befinden uns in den Anfängen der virtuellen Realität. Facebook (WKN:A1JWVX) und der CEO des Unternehmens Mark Zuckerberg glauben, dass die Technologie noch etwa fünf bis zehn Jahre brauchen wird. Der Chip-Hersteller NVIDIA (WKN:918422) sagte, dass nur ein Prozent der im letzten Jahr verkauften PCs VR-fähig wären.

Aber es gibt ein Unternehmen, das schon die ersten Erfolge in diesem Bereich erzielt. Sony (WKN:853688) brachte vor vier Monaten das VR-Headset für die Playstation auf den Markt und hat davon schon jetzt 915.000 Einheiten an den Mann gebracht. Der Global Chief Executive von Sony Interactive Entertainment sagte letzten Monat der New York Times: „Die Leute stehen Schlange vor den Läden, wenn sie wissen, dass es wieder neue Headsets gibt.“

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Das Unternehmen ist auf einem guten Weg, um die Anfangsschätzung von einer Million verkauften Einheiten in den ersten sechs Monaten zu übertreffen. Diese Nachricht ist nicht nur gut für Sony, sondern auch für den Rest des VR-Marktes.

Bildquelle: Getty Images.

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VR hebt ab

In der jüngeren Vergangenheit wurde die virtuelle Realität aus mehreren Gründen immer wieder in Frage gestellt. Der erste Grund war der Preis. Die VR-Headsets kosten etwa 600 US-Dollar und zusätzlich braucht man einen starken PC, der die Grafik auch verarbeiten kann.

Das ist vielleicht einer der Gründe, warum sich das Headset von Sony so gut entwickelt. Mit 400 US-Dollar ist es nicht billig, aber Leute, die schon eine PS4 besitzen, haben damit eine der günstigsten Möglichkeiten, eine authentische VR-Erfahrung zu erleben. Zusätzlich gibt es noch die Garantie, dass mehr VR-Content folgen wird.

Vielleicht als Reaktion auf die Neuigkeiten von Sony verkündete Oculus (das übrigens zu Facebook gehört), dass man den Preis des Rift-Headset und des Controllers von 800 auf 600 US-Dollar senke.

Ein zweites großes Hindernis ist der Mangel an Verfügbarkeit. NVIDIA veröffentlichte mehrere Grafikkarten im letzten Jahr, mit denen VR auch auf Laptops funktioniert. Die meisten Kunden achten beim Kauf eines Computers aber momentan noch nicht darauf, dass er auch VR-tauglich ist. Daher sind die Unternehmen auch nicht besonders eifrig dabei, ihre Produkte VR-tauglich herzustellen.

Das ist auch der Grund, warum die Zahlen von Sony so wichtig sind. Schätzungen von SuperData Research besagen, dass sich das Oculus Rift 243.000-mal und das Vive von HTC 420.000-mal verkauft haben soll. Sony liegt mit seinen Absatzzahlen deutlich höher. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Unternehmen eine der wichtigsten Säulen der virtuellen Realität kontrolliert: die Software.

Sony hat mit mehr als 230 Entwicklern und Content-Herstellern gearbeitet, um Spiele und anderen virtuellen Content für die PS4 zu produzieren. Die meisten Kunden, die eine PS4 besitzen oder eine kaufen möchten, tun das oft nur aufgrund des VR-Contents. Damit sind diese VR-Funktionen ein zusätzlicher Bonus. Wenn wir uns das teurere Rift oder das Vive ansehen, für die man noch dazu teure Computer braucht, dann stellen wir fest, dass es dort deutlich weniger Content als für die PS4 gibt.

Wir haben noch einen langen Weg vor uns

Die virtuelle Realität es soll bis 2020 70 Mrd. US-Dollar wert sein. Die ersten Verkaufszahlen von Sony zeigen, dass die Technologie wirklich Potenzial hat. Aber es wird wohl noch eine Weile dauern.

Vor einem Jahr habe ich geschrieben, dass Sony gut positioniert wäre, um eine Führungsrolle in diesem Markt einzunehmen. Das scheint sich jetzt zu bewahrheiten, aber die Investoren sollten mit ihrem Optimismus trotzdem sparsam umgehen. Es bleibt weiterhin unklar, ob diese Headsets ein langfristiger Erfolg sind oder ob das nur die aufgestaute Nachfrage unter den PS4-Nutzern ist.

Es ist aber klar, dass Sony schon den nächsten Schritt plant. In einer Presseerklärung aus dem letzten Jahr gab das Unternehmen, man habe die virtuelle Realität als einen Bereich identifiziert, der großes zukünftiges Potenzial für Sony biete. Dies gilt auch für andere Bereiche als nur den Spielbereich. Nach dem ersten moderaten Erfolg dieses Headsets plant das Unternehmen, schon im Mai einen neuen pistolenartigen Controller für solche Spiele auf den Markt zu bringen. Sony und andere VR-Hardware und -Software-Hersteller machen sich gerade erst warm. Daher wird es auf diesem Weg wahrscheinlich noch mehrere Probleme und Rückschläge geben. Aber die Tech-Investoren, die auf die virtuelle Realität setzen, sollten die aktuellen Umsätze von Sony als einen Frühindikator werten, dass diese Technologie Potenzial hat.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Facebook und Nvidia.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und wurde am 06.03.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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