The Motley Fool

Warum Tesla 3.000 Angestellte von SolarCity entlassen musste

Bildquelle: Tesla Motors.

CEO Elon Musk nannte Synergien ein „schmutziges Wort“.

Letztes Jahr hat Tesla (WKN:1CX3T) SolarCity übernommen. Diese Übernahme war sehr kontrovers und polarisierte Viele. Einige sahen es als eine Rettungsaktion, während andere dachten, es wäre gut und würde Musks Vision eines vertikal integrierten nachhaltigen Energieunternehmens erfüllen.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Je nachdem auf welcher Seite du gerade stehst – Tesla hat versprochen, innerhalb der ersten zwölf Monate nach Abschluss 150 Mio. an direkten Kosten-Synergien herzustellen. Diese Kosten-Synergien bestehen aus Einsparungen in den Bereichen Vertrieb und Marketing, sowie auch bei den allgemeinen Unternehmenskosten.

Solche Einsparungen führen aber meistens dazu, dass Leute entlassen werden. Das ist auch der Grund, warum Tesla 3.000 Angestellte von SolarCity im letzten Jahr entlassen musste.

Vertrieb und Marketing wurden überraschenderweise am schwersten getroffen

Tesla und SolarCity erreichten letzte Woche ihre 10-K-Formulare bei der Börsenaufsicht ein. Dabei gaben sie eine Reduzierung um 20 % der Arbeitnehmerschaft auf 12.243 Angestellte an. Das entspricht etwas mehr als 3.000 Angestellten, die entlassen wurden. Die Abteilungen Vertrieb und Marketing wurden dabei am schwersten getroffen.

Stelle 2015 2016 Veränderung im Jahresvergleich
Betrieb, Installation und Herstellung 6.873 5.332 (22 %)
Vertrieb und Marketing 5.661 4.155 (27 %)
Forschung, Entwicklung und allgemeine Verwaltungskosten 2.739 2.756 0,1 %
Gesamt 15.273 12.243 (20 %)

Datenquelle: SEC.

Letztes Jahr, war das Erste, in dem die Zahl der Angestellten bei SolarCity fiel. Diese Nachricht war nichts Neues; Wie viele entlassen werden sollten, war zuvor aber noch unklar. Das Unternehmen musste sich aus dem Bundesstaat Nevada zurückziehen, da nicht vorteilhafte Entscheidungen der Regulierungsbehörden die Wirtschaftlichkeit der Solaranlagen in diesem Staat deutlich vermindert hatten.

Im August 2016 legte SolarCity offen, dass man die operativen Ausgaben senken müsse, um dem geringeren Ausblick des Unternehmens Rechnung zu tragen. SolarCity konzentrierte sich von da an weniger auf das Wachstum und mehr auf nachhaltige Kostenstrukturen. Gleichzeitig sagte das Unternehmen, man würde Umstrukturierungskosten von 3 bis 5 Mio. US-Dollar aufwenden müssen. Die Gründer Lynden und Peter Rive senkten ihre Jahresgehälter auf 1 Mio. US-Dollar.

Die andere Hälfte der Gleichung

Es ist wichtig zu unterscheiden, was Kosten-Synergien und Umsatz-Synergien sind. Die 150 Mio. Kosten-Synergien, die Tesla ins Auge gefasst hat, sind wichtig. Die Umsatz-Synergien sind aber genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger. Tesla hofft die Art und Weise zu ändern, wie die Menschen Solaranlagen kaufen. Anstatt über arbeitsintensive Kanäle, wie Verkäufe von Tür zu Tür oder die Kundengenerierung im Einzelhandel, hofft Tesla, der einzige Anbieter zu werden, bei dem die Kunden voll integrierte Systeme kaufen können. Dazu gehört ein Elektroauto, eine Solaranlage und der Batteriespeicher. Eine einzige Transaktion könnte dann locker 70.000 US-Dollar kosten.

Es bleibt unklar, ob diese Vision auch bei den Kunden ankommen wird und ob das auch kosteneffizient ist. Aber sie hat zumindest großes Potential. Genau wie bei den Elektroautos gibt es auch bei den Solar-Umsätzen eine steil ansteigende Kurve, die mit dem Wissen der Kunden steigt. Das ist auch der Grund, warum die bestehenden Vertriebs-Netzwerke so arbeitsintensiv sind. Wenn man diese Verkaufskanäle ummodeln und zusätzlich Kosten-Synergien generieren könnte, dann sind in Entlassungen eine natürliche Folge.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu auf Englisch verfasst und wurde am 02.03.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!