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4 wichtige Zitate von Tesla-Chef Elon Musk

Foto: Tesla

Als Tesla (WKN:A1CX3T) vor ein paar Wochen mit dem Quartalsbericht um die Ecke kam, waren da einige Nuggets für Investoren dabei. Unter anderem natürlich Infos zum finanziellen Standing des Unternehmens, außerdem die Prognosen für Fahrzeugabsätze und Investments im ersten Halbjahr. Darüber hinaus finden sich noch ein paar andere wichtige Updates zum Unternehmen.

Wir haben hier mal die vier wichtigsten Aussagen von CEO Elon Musk zusammengetragen:

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Musk wird Tesla nicht für SpaceX verlassen

Musk ist Co-Gründer bei Tesla wie auch bei SpaceX. Das birgt natürlich die Gefahr, dass er bei der Doppelbelastung einen Burnout erleidet und deswegen die Rolle als Doppel-CEO fallen lässt und sich auf SpaceX konzentriert. Aber Musk sagt:

Ich gehe mal davon aus, dass ich auf immer und ewig bei Tesla bleiben werde, zumindest so lange, bis mich einer rauswirft. Das ist der Plan. Und dieses Mars-Projekt von SpaceX verfolge ich schon seit langer Zeit… Ich finde, dass ich einen ziemlich guten Rhythmus gefunden habe.

Tesla will bald das Kapital erhöhen

Tesla will in der ersten Jahreshälfte 2017 zwischen 2 und 2,5 Milliarden US-Dollar investieren, weil man ab Juli die Produktion des Serienfahrzeugs Model 3 starten wird. Damit will man laut Musk dem Risiko entgegentreten, dass die Ausgaben sich vervielfachen und die Cash-Reserven abnehmen.

Das ist die Frage: wie risikobereit sind wir? Wie weit an den Abgrund können wir uns bewegen? Unserem Finanzplan zufolge müssen wir für das Model 3 das Kapital nicht erhöhen. Aber damit gelangen wir sehr knapp ans Limit. Für Aktionäre ist das bestimmt kein gutes Gefühl. Deswegen überlegen wir uns eine ganze Reihe an Möglichkeiten, aber ich denke, dass für die Risikoreduzierung eine Kapitalerhöhung das beste wäre.

Tesla will nächstes Jahr 500.000 Fahrzeuge herstellen

Im Q1-Update des letzten Jahres hat das Unternehmen alle überrascht, indem man den ohnehin schon sehr ehrgeizigen Plan zwei Jahre vorverlegt hat, heißt: 500.000 Fahrzeuge im Jahr nicht erst 2020, sondern bereits 2018. Heute allerdings ist man erst bei ca. 100.000 Stück im Jahr, deswegen wirkt das Ziel für viele Investoren sehr unrealistisch und nicht erreichbar. Keine Überraschung also, dass Analysten wissen wollten, ob Tesla denn in der Lage ist, das Ziel zu verwirklichen – immerhin ist 2018 schon bald vor der Tür.

Musk antwortete darauf mit viel Selbstvertrauen:

Ja. Ich denke, dass wir im nächstsen Jahr in der Lage sein sollten, eine halbe Million Fahrzeuge herzustellen. 2020 sollten es dann eine Million sein. Nach dem Wissensstand, den ich derzeit habe, gehe ich davon aus, dass es bei diesen Zahlen bleibt.

Die Gigafactory soll eine Million Fahrzeuge im Jahr beliefern

Auf die Frage, ob es denn dabei bleibe, dass die Gigafactory im Jahr einen Output von jährlich 500.000 Autobatterien stemmen könne bzw. eine Million im Jahr 2020, antwortete Musk zuversichtlich. Außerdem rechnete er Investoren noch ein bisschen was vor, um den nackten Zahlen den richtigen Kontext zu geben.

Es kommt natürlich auf die Kapazität der Batterie an. Sagen wir mal, dass die auf dem Level von etwa 60 bis 70 Gigawattstunden ist. Dann braucht man 70 Kilowattstunden, um auf eine Million zu kommen. Und wir gehen davon aus, dass die Gigafactory sogar 100 Gigawattstunden packen kann. Das heißt, dass wir über eine Million Exemplare herstellen können und obendrein noch 30 Gigawattstunden Speicher übrig haben.

Musk denkt also, dass man locker eine Million Batterien für die Fahrzeuge wird herstellen können, darüber hinaus noch genügend Puffer hat.

Für die Zukunft bedeutet das, dass man als Anleger ein Auge auf Teslas Fähigkeit, die Produktion hochzufahren, haben sollte. Außerdem nicht vergessen: die Kapitalerhöhung vor dem Produktionsstart des Model 3.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

Dieser Artikel von Daniel Sparks erschien am 6.3.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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