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10 großartige neue Zitate aus Warren Buffetts Brief an die Aktionäre

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Vor Kurzem hat Warren Buffett, der CEO von Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2), seinen jährlichen Brief an die Aktionäre veröffentlicht. Wie Investoren auf der ganzen Welt erwartet hatten, war er vollgepackt mit Wissen und großartigen Zitaten.

Hier sind 10 meiner Lieblingszitate aus diesem Brief.

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1. „Die amerikanischen Unternehmen – und damit auch die Aktien – werden in den nächsten Jahren deutlich mehr wert sein. Innovation, höhere Produktivität, Unternehmergeist und jede Menge Kapital werden dafür sorgen.“

 
Dieser Brief wurde am Samstag, 25. Februar, veröffentlicht. Das war deutlich nach der Präsidentschaftswahl. Buffett, wie du weißt, unterstützte Trumps Gegnerin Hillary Clinton.

Und trotzdem ist er zuversichtlich… sehr zuversichtlich sogar… und glaubt an die Zukunft der amerikanischen Wirtschaft und der Börse.

Was können wir daraus lernen? Die Politik kann die Aktien beeinflussen, aber wir sollten den Einfluss eines einzigen Politikers oder Präsidenten nicht überschätzen.

2. „Die immerwährenden Neinsager profitieren davon, immer den Teufel an die Wand zu malen. Aber Gott helfe ihnen, falls sie versuchen laut diesen Vorhersagen zu handeln.“

 
Im Lauf der Zeit, besonders wenn wir von langen Zeiträumen sprechen, dann hat sich aber der Optimismus ausgezahlt und nicht der Pessimismus.

3. „In unsicheren Zeiten sollte man zwei Dinge niemals vergessen: Erstens, die Angst im Markt ist dein Freund, weil sie Schnäppchen schafft. Zweitens ist nur deine eigene Angst dein Feind.”

 
Ich glaube, das bedarf keiner weiteren Erklärung. Wenn die unsicheren Zeiten wieder zuschlagen, dann kann das ein sehr guter Zeitpunkt sein, um auf Schnäppchenjagd zu gehen… aber nur, wenn du nicht in Panik gerätst.

4.“Einige – und das sind ernsthafte Fehler, die ich bei der Kapitalzuteilung gemacht habe – generieren magere Renditen… ich werde mehr davon machen. Das können Sie glauben.“

 
Das ist etwas, das Buffett sehr gut macht: Er gibt seine Fehler zu. Um ein guter Investor zu sein, braucht man jede Menge Bescheidenheit. Das ist schwer und man kann nur dann aus seinen Fehlern lernen, wenn man sie auch zugibt.

5. „Sie haben 24 Milliarden US-Dollar an materiellen Nettovermögenswerten 2016 genommen und obwohl sie große Summen Bargeld und wenig Schulden hatten, haben sie 24 % nach Steuern mit diesem Kapital verdient.”

 
Buffett spricht von den Einzelhandelsunternehmen und Industriebetrieben, die Berkshire besitzt. Die Tatsache, dass er diese 24 % Rendite erwähnt, gibt uns Einblick darin, was er aus statistischer Sicht als ein attraktives Geschäft sieht.

6. “Charlie und ich zucken immer zusammen, wenn wir die Analysten von einem Management schwärmen hören, das immer ‘die Zahlen erreicht’. In Wahrheit ist das Geschäft einfach zu unvorhersehbar, um die Zahlen immer zu erreichen. Es wird unvermeidlich Überraschungen geben.“

 
Wenn die Quartals zahlen kommen, dann sehen wir , wie unendlich viele Aktien entweder einbrechen oder durch die Decke gehen, weil die Zahlen übertroffen oder verpasst wurde – und das oft nur um ein paar Pennies pro Aktie. Wie Buffett hier anmerkt, die Welt, die Wirtschaft und das Geschäft sind einfach zu unvorhersehbar, um zu glauben, dass der Gewinn pro Aktie genau die Erwartungen auf den Cent genau erfüllen wird.

7. „Zu sagen aktienbasierte Vergütung wäre keine Ausgabe ist sogar noch charmanter. CEOs, die das tun, sagen den Aktionären praktisch ‚Wenn ihr mich in Optionen oder Aktien bezahlt, dann müsst ihr euch keine Sorgen um die Gewinne machen. Ich werde, das einfach hinbiegen.‘“

 
Das ist eine Sache, um die ich mir auch Sorgen mache. Viele Investoren verstehen einfach nicht, welche Auswirkungen mehr Aktien im Umlauf auf ihre Investition haben. Je mehr Aktien es gibt, desto weniger von dem Unternehmen besitzen wir. Das ist genau das, was passiert, wenn das Management jede Menge aktienbasierte Vergütungspakete schnürt. Das sind reale Kosten für dich und daher ist es auch eine Beleidigung, wenn sie das als kostenlos hinstellen.

8. “Viele unserer Investitionen, darunter Bank of America, haben Aktien zurückgekauft, einige sogar ziemlich aggressiv. Das gefällt uns sehr, denn wir glauben, dass diese Aktien zumeist unterbewertet waren. (Die Unterbewertung ist auch der Grund, warum wir diese Positionen besitzen.)“

 
Das klingt ziemlich nach einem Tipp von Mr. Buffett! (ich sollte aber anmerken, dass ich hier voreingenommen bin: Ich besitze auch Aktien von Bank of America (WKN:858388).)

9. „Manchmal deuten die Kommentare der Aktionäre oder der Medien an, dass wir bestimmte Aktien ‚für immer‘ besitzen werden. Es stimmt, dass wir einige Aktien besitzen, bei denen ich keinerlei Absicht habe, diese zu verkaufen (und wir sprechen hier von sehr guter Weitsicht). Aber wir haben uns nicht dazu verpflichtet, dass Berkshire seine marktgängigen Wertpapiere für immer halten wird.“

 
Das ist eine sehr gute Klarstellung. Buffett hat immer betont, dass seine ideale Haltedauer für immer ist. Aber das muss nicht notwendigerweise heißen, dass er das auch immer tun wird. Das ist auch der Vorteil von öffentlich gehandelten Aktien anstatt das ganze Unternehmen zu besitzen. Man kann leicht verkaufen, wenn das Unternehmen enttäuscht.

10. „Im Januar 1966, als ich 44 Millionen US-Dollar managte, schrieb ich meinen Partnern: ‘Ich habe das Gefühl, dass wenn wir größer wären, die Größe unseren künftigen Ergebnisse wahrscheinlich eher schaden als ihnen helfen würde.‘“

 
Buffett erinnert uns hier daran, dass wir es besser haben als er. Buffett hat immer wieder betont, wie viel schwieriger es ist, erfolgreich zu investieren, wenn man schon viele Vermögenswerte besitzt. Die 44 Millionen US-Dollar von damals sind schon ein ziemlich großes Portfolio. Aber heute managt Berkshire ein Portfolio von mehr als 100 Milliarden US-Dollar.

Mit einem derart großen Portfolio gibt es jede Menge Investitionen, die man nicht tätigen kann, weil sie einfach keinen Unterschied mehr machen. Das schafft Möglichkeiten für diejenigen von uns, die weniger Vermögen haben.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Motley Fool Newsletter “Bilanz Ziehen” vom 27.02.2017. Hier kannst du dich kostenlos für unseren Newsletter anmelden.

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Matt besitzt Aktien von Berkshire Hathaway und Bank of America. The Motley Fool besitzt Aktien von und empfiehlt Berkshire Hathaway.

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