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VW-Aktionären könnten weitere schwierige Jahre bevorstehen

Foto: Pixabay, Mahal

Volkswagen (WKN:766403) hat sich mit den zuständigen US-Behörden auf Strafzahlungen in Milliardenhöhe und zusätzliche Entschädigungszahlungen für betroffene Fahrzeugbesitzer geeinigt. Damit scheint ein großer Teil der Zahlungen hinter dem Konzern zu liegen und man kann sich wieder ganz auf die neue Strategie konzentrieren und daran arbeiten den Aktionären wieder eine angemessene Dividende zu zahlen…oder etwa nicht?!

Einige Ereignisse in diesem Jahr sprechen dagegen.

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Gerichtsurteil in Hildesheim könnte VW zum Verhängnis werden

Nachdem man sich mit den US-Behörden geeinigt hatte, wähnte man sich auf der sicheren Seite, da die Betrugssoftware nach der Auffassung von VW nicht gegen Gesetze in anderen Ländern verstößt. Doch der Konzern wird sich wohl noch auf weitere Zahlungen und jahrelange Prozesswellen einstellen müssen.

Im Januar ist VW vom Landgericht Hildesheim zum Rückkauf eines Fahrzeugs verurteilt worden, da die Richter den Tatbestand des Betruges als erfüllt ansahen. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, da der Konzern noch die Möglichkeit hat Berufung einzulegen und das natürlich auch tun wird. Dennoch ist es ein schlechtes Zeichen für den Konzern und dessen Aktionäre, dass erstmals einem Kläger in dieser Angelegenheit Recht gegeben wurde.

Dieses Urteil wird sicherlich weitere Besitzer betroffener Fahrzeuge dazu ermutigen den Konzern zu verklagen und ihr Geld zurückzufordern. Sollte VW also mit der Anfechtung der Klage nicht erfolgreich sein, könnte dies Belastungen in ungeahnter Höhe nach sich ziehen, da dann womöglich ein Großteil der Besitzer betroffener Fahrzeuge in der gesamten EU den Rückkauf ihrer Fahrzeuge verlangen könnte. Volkswagen stünde damit vor nahezu unmöglich zu bewältigenden finanziellen Belastungen.

EU-Kommission drängt auf Entschädigungen für europäische Kunden

Doch es kommt noch schlimmer. Nicht nur das genannte Gericht sieht Volkswagen dazu verpflichtet Zahlungen zu leisten. Auch die EU-Kommission und einzelne Regierungen drängen auf Entschädigungszahlungen für die betroffenen Kunden des Konzerns, da sie eine Benachteiligung aller Kunden außerhalb der USA sehen. Konkret verlangt man daher eine Entschädigung in vergleichbarer Höhe.

Dass VW versucht sich mit allen Mitteln zu verteidigen versteht sich von selbst. Denn sieht man sich nur einmal die Zahl der betroffenen Fahrzeuge an, wird sofort klar, dass das eine schwer zu bewältigende Summe ergeben könnte, wenn allen Kunden ein Schadenersatz zustünde.

Die Zukunft des VW-Konzerns hängt von Europas Gerichten ab

Allein in Deutschland sind mehr als 2,4 Millionen Fahrzeuge betroffen. Würde jedem der Kunden eine Entschädigung von beispielsweise 5.000 Euro zugesprochen werden, würde die Belastung für VW bereits bei 12 Milliarden Euro liegen. Müssten alle Fahrzeuge wie in den USA zum Neupreis zurückgekauft werden, würde die Summe noch weitaus höher liegen. Und das nur in Deutschland!

Weltweit liegt die Zahl der betroffenen Fahrzeuge bei mehr als 10 Millionen. Rechnen wir nun wieder mit den 5.000 Euro, läge die Belastung bereits bei mehr als 50 Milliarden Euro und damit in einem Bereich, den der Konzern wohl nur schwer aufbringen könnte, ohne dabei die eigene Zukunft zu gefährden.

Doch noch hat VW die Möglichkeit das Schlimmste zu verhindern, indem vor Gericht glaubhaft dargelegt wird, dass die Kunden nicht getäuscht worden sind. Sollte das gelingen, bleibt in Europa nur noch der Imageschaden zu bewältigen. Dennoch werden die vielen Gerichtsverfahren den Konzern noch über Jahre beschäftigen und viele Millionen Euro verschlingen, selbst wenn keine Strafen mehr fällig werden.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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