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First Solar macht Fortschritte bei der Trendwende

Foto: Pixabay, jniittymaa0

Es ist noch früh, aber alles deutet darauf hin, dass First Solar (WKN:A0LEKM) mit seiner neuen Produktpalette vorgehen kann wie geplant. Das steht zumindest im kürzlich veröffentlichten Quartalsbericht. Die Ergebnisse des vierten Quartals wurden am Dienstag verkündet und obwohl die Zahlen wichtig sind, sollte man sich auf die Umstellung in der Produktion konzentrieren.

Ende 2016 verkündete das Unternehmen, man würde die Series-5-Version der Solarpaneele überspringen und direkt von Series 4 auf Series 6 weitergehen, und gleichzeitig die Werke erneuern. Dieses Upgrade wird zwei Jahre in Anspruch nehmen und etwa 1 Milliarde US-Dollar kosten. Sobald das aber fertig ist, glaubt das Management von First Solar, dass das Unternehmen gut aufgestellt sein wird, um im Solarmarkt mit seinem scharfen Wettbewerb bestehen zu können. Und das wissen wir bisher.

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Q4 nach Zahlen

Die Umsätze des vierten Quartals erreichten 480,4 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge erreichte 13,2 %, der Nettoverlust 719,9 Millionen US-Dollar oder 6,92 US-Dollar pro Aktie. Das beinhaltet 728,9 Millionen US-Dollar Abschreibungen auf die Umstrukturierungsmaßnahmen im Unternehmen und in den Werken.

Das Unternehmen beendete das Jahr mit 1,8 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln, verdiente 5,17 US-Dollar pro Aktie auf Nicht-GAAP-Basis und erreicht bei seinen Paneelen jetzt einen Wirkungsgrad von 16,9 % bei der besten Produktlinie. Das Unternehmen hat darüber hinaus eine starke Bilanz, und eine Verbesserung des Wirkungsgrades wird helfen, damit First Solar wettbewerbsfähig bleiben wird.

Ein Blick in die Kristallkugel

Der Ausblick für 2017 war unverändert und zog einzig und allein die Verzögerung für den Projektverkauf in Betracht. Auf Nicht-GAAP-Basis erwartet das Management Gewinne von 0-0,50 US-Dollar pro Aktie und eine Netto-Cash-Bilanz von 1,4-1,6 Milliarden US-Dollar bis Ende des Jahres.

Das Auftragsbuch ist in der Zwischenzeit aber ziemlich dünn geworden. Die Modulauslieferungen werden nur 3,3 GW betragen. Diese betrugen Ende 2015 noch 4,2 GW. Der wirtschaftliche Wert dieser Auslieferungen beträgt 5,0 Milliarden US-Dollar verglichen mit 6,9 Milliarden Ende 2015.

Das ist aber keine Überraschung, wenn wir bedenken, wie schwach die Industrie 2017 war und welche Verbesserungen in den nächsten beiden Jahren anstehen. Die Kunden werden sich erst mit der neuen Technologie der Series 6 anfreunden müssen, bevor sie ihre Bestellungen aufgeben und die erste Produktlinie soll erst in Q2 in 2018 ihren Betrieb aufnehmen.

Bildquelle: First Solar Q4 2016 Quartalsbericht.

Bildquelle: First Solar Q4 2016 Quartalsbericht.

In der zweiten Hälfte des Jahres und 2018 sollten daher die Verträge eintrudeln. Dann wird sich zeigen, wie gut sich die neuen Paneele von First Solar verkaufen werden. Bis dahin könnte das Auftragsbuch immer noch dünner werden.

Was kommt als nächstes?

Bis wir nicht einige Anzeichen sehen, dass First Solar seine neuen Paneele auch verkaufen kann, bleibt die Sache etwas unsicher. Das Makro Umfeld könnte sich verbessern oder verschlechtern und das wird die Aktie beeinflussen. Aber die zugrundeliegenden technologischen Verbesserungen von First Solar werden ja noch über ein Jahr auf sich warten lassen. Bis dahin können sich die Investoren über die solide Bilanz des Unternehmens freuen. Im Solarbereich ist eine starke Bilanz nämlich wichtig und verdeckt so manchen anderen Fehler, von denen wir im letzten Jahr jede Menge gesehen haben.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und wurde am 22.02.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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