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Wie Fiat Chrysler in Europa an Boden gewinnt

Foto: Maserati

Fiat Chrysler Automobiles (WKN:A12CBU) gab an, dass die Umsätze in Europa im Januar um 15 % gestiegen wären. Grund dafür waren starke Verkaufszahlen in Deutschland, Frankreich, Spanien und dem Heimatland von Fiat, Italien.

Die europäischen Absatzzahlen

Die Definition von Europa von FCA beinhaltet die 28 Mitgliedsländer der Europäischen Union zuzüglich vier Länder, die sich in der europäischen Freihandelszone befinden (Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz). Abgesehen von den Ergebnissen für die Marke Maserati meldet FCA die Gesamtverkäufe auf die nächsten 1.000 Fahrzeuge gerundet.

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Marke Januar 2017 Veränderung im Jahresvergleich
Fiat 63.500 17,3 %
Lancia/Chrysler 5.900 2,5 %
Alfa Romeo 6.000 31,4 %
Jeep 7.400 (5,1 %)
Maserati 995 128 %
Gesamt 83.800 15,2 %

 Datenquelle Fiat Chrysler Automobiles NV.

Der neue Alfa Romeo Giulia konnte im letzten Monat das Comeback der Marke in Europa unterstützen. Bildquelle Fiat Chrysler Automobiles NV

Der neue Alfa Romeo Giulia konnte im letzten Monat das Comeback der Marke in Europa unterstützen. Bildquelle Fiat Chrysler Automobiles NV

Was funktioniert und was nicht funktioniert

Der Umsatzanstieg von 15,2 %, im Jahresvergleich, war höher als die 10,1 % in den 32 Märkten, die FCA als Europa bezeichnet. Der Marktanteil in diesen Märkten stieg um 40 Basispunkte auf 7 %.

Südeuropa ist traditionell ein starker Markt für Fiat. Das Unternehmen konnte ein Plus in fast allen europäischen Märkten verbuchen, darunter 22,7 % im Heimatmarkt des Erzrivalen Volkswagen (WKN: 719000), in Deutschland. Die Europaumsätze der VW Gruppe stiegen im letzten Monat um 10 %, was auf einer Linie mit dem Markt liegt.

Daher ist es nicht überraschend, dass die Marke Fiat den Großteil der Umsätze im Januar ausmachte. Der Panda und der 500 machen das Unternehmen zur führenden Marke im A-Segment, das Kleinwagen beinhaltet. Der Fiat 500x, eine SUV-Variante des kleinen 500, verkaufte sich gut in diesem Segment.

Die alte Marke Lancia von FCA ist eher eine Nischenerscheinung. Man könnte sie mit Buick von General Motors (WKN: A1C9CM) in den Vereinigten Staaten vergleichen. Sie ist etwas luxuriöser als die Fiats für den Massenmarkt, aber keine Luxusmarke. FCA versuchte einige Chrysler-Modelle eine Zeitlang als Lancias zu verkaufen, aber heute gibt es bei Lancia nur noch ein Modell, den Ypsilon. Die meisten davon werden in Italien verkauft, obwohl ein paar unter der Chrysler-Marke in Großbritannien verkauft werden. Die Umsätze des Ypsilon stiegen in Italien um 4 %, wo das Auto führend im B-Segment ist.

Die Umsätze von Alfa Romeo stiegen dank des neuen Giulia deutlich an. Der Giulia ist das erste Modell, das auf der komplett neuen Fahrzeugarchitektur mit dem Namen Georgio gebaut wurde. Das Fahrzeug hat viel Lob für seine Fahrdynamik und das Fahrverhalten bekommen. Die Umsätze stiegen um fast 50 % im Januar in Deutschland und um fast 60 % in Spanien.

Der Lancia Ypsilon verkauft sich in Italien gut, man sieht ihn aber sonst kaum irgendwo. Bildquelle Fiat Chrysler Automobiles.

FCA hat auch versucht, die Marke Jeep in Europa zu etablieren. Der kleine Renegade, der in einem Fiat-Werk in Italien gebaut wird, wurde designt, um diese SUV-Marke in neue Märkte einzuführen, darunter China und Europa. Obwohl die Gesamtumsätze von Jeep im letzten Monat gesunken waren, konnte der Renegade im Jahresvergleich doch einen leichten Anstieg um 0,8 % verbuchen.

Maserati bleibt weiterhin ein Nischen-Luxusprodukt in Europa und dem Rest der Welt. Der erste SUV von Maserati mit dem Namen Levante konnte die Umsätze auf der ganzen Welt erhöhen.

 


Der neue Levante hat die Umsätze von Maserati in Europa und den Rest der Welt erhöht. Bildquelle Fiat Chrysler Automobiles

FCA versucht auf  2016 aufzubauen

Der Vorsteuergewinn in Europa verdoppelte sich auf mehr als 540 Mio. Euro im letzten Jahr. Grund dafür war ein Anstieg bei den Umsätzen bei allen Marken, von 14. Die Gewinnmarge in der Region blieb aber aufgrund der hohen Kosten, mit 2,5 % relativ gering. Diese Kosten beinhalteten Investitionen in die Marke Alfa Romeo. Eine Investition, von der FCA hofft, dass sie sich in den nächsten Jahren auszahlen wird.

FCA konnte auch einige Marktanteile von VW in Europa gewinnen, da VW weiterhin mit den Problemen des Dieselskandals zu kämpfen hat. VW konnte im letzten Monat mit dem Gesamtmarkt Schritt halten wie auch Ford, während einige andere Konkurrenten an Boden verloren.
Opel von General Motors hatte weiterhin Probleme und schaffte es 2016 wieder nicht, Kostendeckung zu erreichen. Die Umsätze von Opel in der EU und in der EFTA-Region stieg im Januar 5,3 % und lag damit hinter dem Gesamtmarkt. PSA Peugeot Citroen, das in den letzten Tagen als möglicher Käufer für Opel auf der Bildfläche erschien, konnte mit dem Markt auch nicht Schritt halten und erreichte nur 6,5 %.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Ford. The Motley Fool empfieht General Motors

Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und wurde am 16.02.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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