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Instagram hat mittlerweile genauso viele Nutzer-Interaktionen wie Facebook

Für viele ist ein Besuch bei Facebook (WKN:A1JWVX) eine tägliche – wenn nicht gar stündliche – Gewohnheit geworden. Im vergangenen Dezember haben 66 % der weltweit 1,86 Milliarden monatlichen Nutzer durchschnittlich einmal auf die Seite zugegriffen. Das sind Zahlen, die die Konkurrenz von Twitter (WKN:A1W6XZ) oder LinkedIn einfach nicht hinbekommen.

Aber: Instagram konnte mittlerweile im Verhältnis von täglich aktiven zu monatlich aktiven Nutzern zum Mutterschiff Facebook aufschließen. Bei der Einnahmeverkündung für das Q4 konnte CEO Mark Zuckerberg vermelden, dass Instagram mittlerweile 400 Millionen täglich aktive Nutzer erreicht hat, und das sind 67 % der rund 600 Millionen aktiven Nutzer im Dezember. Damit hat man eine große Verbesserung vorgelegt gegenüber dem vergangenen Sommer, wo das Verhältnis von täglich aktiven Nutzern zu monatlich aktiven Nutzern bei gerade mal 60 % lag. Ende 2013 hat nur rund die Hälfte der Nutzer die App täglich einmal geöffnet. Wenn man in die Zukunft schaut, wird einer der größten Umsatz-Wachstumstreiber darin bestehen, dass man die täglich aktiven Nutzer vermehrt. Darin sieht man nämlich viel deutlicher das Wohlergehen eines Unternehmens als in der monatlichen Zahl.

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Die totale Symbiose

Facebook kaufte einst Instagram, weil man erkannte, dass die Foto-App ein Risiko für den Konzern darstellte. Ganz einfach: Je mehr die Leute auf Instagram setzten, desto weniger nutzten sie Facebook.

Aber Zuckerberg sagt, dass derzeit das Umgekehrte passiert: “Je mehr wir Leute dazu ermutigen, Facebook wie auch Instagram zu nutzen, sehen wir, dass beide Plattformen wachsen”, sagte er bei der Verkündung für das Q4.

Stimmt: Obwohl Instagrams Nutzer-Engagement in den letzten Jahren förmlich explodiert ist, loggen sich die Leute bei Facebook umso häufiger ein. Im Q4 2014 lag das Verhältnis von täglich aktiven zu monatlich aktiven Nutzern noch bei 64 %. Im letzten Quartal war es auf 66 % gestiegen.

Gut, das ist nicht einfach so passiert. Facebook war in der Lage, mit klugen Algorithmen dieses Wachstum voranzutreiben, und das eben an Plattformen wie Twitter vorbei. (Bei Twitter muss man auf einen Link klicken, um Fotos von Instagram angezeigt zu bekommen, bei Facebook erscheinen sie einfach so.) Das ist der Vorteil, wenn man mehrere Plattformen unter Kontrolle hat.

Täglich aktive Nutzer sind wertvoller als monatlich aktive Nutzer

Täglich aktive Nutzer zeigen Anlegern ein klareres Bild davon, welche Beträge man von einer Nutzerbasis einer App erwarten kann. Denn eins ist klar: Wenn ein Nutzer nicht eingeloggt ist, kann er auf keine Anzeige klicken.

Deswegen ist es auch so frustrierend, dass Twitter nicht einfach so Details über seine täglich aktiven Nutzerzahlen vorlegt. Das letzte Update zu dem wichtigen Verhältnis von täglich/monatlich Aktiven lag bei 44 % in den 20 wichtigsten Märkten – Tendenz fallend. Und das war schon bei der Konferenz zum Q2 2015. Seitdem war das Umsatzwachstum nicht unbedingt aufregend, um es mal dezent zu sagen.

Instagram und Facebook hingegen haben sehr von der Zahl der täglich aktiven Nutzer profitiert. Das wird für die Zukunft auch eine große Rolle spielen, wenn es um die Umsätze mit dem Anzeigengeschäft geht. CFO Dave Wehner hat Anleger im letzten Jahr gewarnt, dass das Anzeigenmaximum bei Facebook selber wohl bald erreicht ist. Damit ist Umsatzwachstum wohl von höheren Engagement-Zahlen kommen, was wiederum dazu führt, dass mehr Anzeigen angezeigt werden können.

Das Management hat verlauten lassen, dass obwohl Instagram noch mehr Anzeigen als Facebook vertragen könnte, diese Plattform noch einen verhältnismäßig kleinen Teil vom Gesamtumsatz ausmacht. Wenn aber Instagram das rasante Wachstum weiterführen kann (etwa 100 Millionen neue Nutzer in den vergangenen sieben Monaten), dann dauert es vielleicht gar nicht mehr lange, bis man die täglich aktiven Nutzer von Facebook (etwa 1,2 Milliarden Zugriffe pro Tag) erreicht hat.

Als Vergleich: Facebook konnte letztes Jahr einen Anzeigenumsatz von 27 Milliarden Dollar verzeichnen. Credit Suisse schätzen, dass Instagram bis zum Jahr 2021 ungefähr 12 Milliarden hinlegen könnte, aber bei dem jüngsten Nutzerwachstum scheint es ganz so, als würde diese Schätzung vernachlässigen, wie flott und geschickt Facebook damit unterwegs ist, die Nutzer von Instagram in bare Münze zu wandeln.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Twitter und Facebook.

Dieser Artikel von Adam Levy erschien am 6.2.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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