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Alexa, wie groß ist das Echo von Amazon?

AMAZON ECHO. Bildquelle: AMAZON.COM.

Als Amazon (WKN:906866) den Echo-Lautsprecher vorstellte, war es eine kleine Neuheit. Es war etwas mehr als ein sprachgesteuerter Musik-Player, der einige rudimentäre Funktionen eines digitalen Assistenten hatte. Langsam aber sicher hat das Unternehmen das immer weiter ausgebaut. Diese künstliche Intelligenz trägt jetzt den Namen Alexa und ist ein sprachgesteuerter Assistent in diesem Gerät.

Echo und das Schwesterprodukt mit dem Namen Dot sind jetzt die Basis, mit der man das Eigenheim steuern kann. Die Entwickler von hunderten, vielleicht tausenden von Unternehmen haben inzwischen Produkte geschaffen, die mit Echo zusammenarbeiten. Noch viele mehr haben Alexa in ihre Geräte eingebaut. Zusätzlich waren diese Geräte von Amazon und die künstliche Intelligenz eines der heißen Themen auf der Consumer Electronics Show im Januar.

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Amazon nimmt im Rennen um das smarte zu Hause der Zukunft eine Führungsrolle ein. Für einige Leute ist das allerdings schon jetzt schon Realität geworden. Das wissen aber nicht viele, da Amazon nicht viel von diesen Daten preisgibt. Wir wissen also nicht genau, wie viele dieser Geräte verkauft wurden und wie groß der Markt für den Echo inzwischen geworden ist.

Amazon Echo und das kleinere Dot mit dem Sprachassistenten Alexa. Bildquelle: Amazon.

Amazon Echo und das kleinere Dot mit dem Sprachassistenten Alexa. Bildquelle: Amazon.

Wie groß ist Echo eigentlich?

Amazon gibt die Daten nicht preis, Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) hat die Nutzerbasis des Unternehmens untersucht und eine Schätzung darüber ausgearbeitet, wie viele davon inzwischen verkauft wurden. Das Forschungsunternehmen deutet an, dass in den Vereinigten Staaten 8,2 Millionen Amazon-Kunden dieses Gerät seit der Markteinführung Ende 2014 gekauft haben.

CIRP hat auch herausgefunden, dass der Echo bei den Kunden große Bekanntheit genießt. Das Forschungsunternehmen schätzt, dass sich das Bewusstsein der amerikanischen Amazon-Kunden auf 82 % erhöht hat (Stand 31. September 2016). Das ist ein Anstieg von 47 % verglichen mit dem Vorjahr und von 20 % verglichen mit 31. März 2015 (das erste Quartal nach der Einführung).

„Die Bemühungen von Amazon, den Echo zu bewerben, scheinen sich ausgezahlt zu haben“, sagte Josh Lowitz, Partner bei CIRP, in einer Erklärung. „Aufgrund der traditionellen Werbung in den Medien und der prominenten Platzierung auf der Website von Amazon, konnte das Produktbewusstsein bezüglich des Echo unter den Amazon-Kunden stark ansteigen.“

Der Echo profitiert davon, dass Amazon seine Nutzerbasis sehr klug ausgebaut hat. Das geschah wie folgt: Das Gerät wurde zuerst exklusiv nur Prime-Mitgliedern angeboten, also nur solchen Leuten, die neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen sind. Zusätzlich bezahlten sie 799 US-Dollar, was die Hälfte des normalen Preises darstellt. Folglich wurden weitere Funktionen hinzugefügt, Mund-zu-Mund-Propaganda folgte und der günstigere Dot wurde eingeführt, um die Marke weiter auszubauen.

„Die Zahl der Eigenheime mit dem Amazon Echo ist dramatisch angestiegen und hat sich in den letzten zwölf Monaten fast verdreifacht“, sagte CIRP-Partner Mike Levin in einer Erklärung. „Amazon hat den Echo während der Weihnachtssaison aggressiv beworben, wobei der Echo Dot mit einem aggressiven Preis versehen wurde. Die neuen Modelle machen fast die Hälfte der Verkäufe aus, seit Amazon sie Anfang 2016 eingeführt hat.“

Amazon hat einen neuen Markt geschaffen

Amazon geht in diesem Bereich damit in Führung und verfügt auch über eine Kundenbasis, der man diese Geräte vermarkten kann. Es wird aber Herausforderungen geben. Google von Alphabet hat während der Weihnachtssaison ein ähnliches Produkt auf den Markt gebracht. Weitere große Unternehmen, darunter Microsoft, haben ihre eigenen Lautsprecher inklusive sprachgesteuerter künstlicher Intelligenz. Diese Geräte sind entweder in Planung oder bereits auf dem Markt.

Amazon hat aber zwei große Vorteile. Erstens hat das Unternehmen laut CIRP-Schätzungen 8,2 Millionen Kunden, die das Gerät schon besitzen. Das kann und sollte zu positiver Mundpropaganda führen, was die Vorbehalte vieler Leute gegenüber einem Kauf abmildern sollte. Zweitens hat Amazon hunderte Millionen von Kunden in seiner Datenbank, denen man dieses Gerät noch vermarkten kann. Diese Leute haben entsprechende Einkaufsgewohnheiten, die Amazon auch sehr gut kennt. Das sollte es dem Unternehmen erlauben, sein Angebot entsprechend anzupassen, um den Echo auch gut verkaufen zu können.

Andere Wettbewerber werden in diesen Bereichen natürlich auch Erfolg haben, aber Amazon hat diese Kategorie erst geschaffen. Der Einzelhandelsriese hat ein smartes und nützliches Produkt geschaffen, das seit seiner Einführung praktisch jede Woche besser geworden ist. Das sollte Echo und Alexa zu einem Wachstumsgeschäft für Amazon machen und dem Unternehmen damit einen Außenposten in Millionen, vielleicht sogar dutzenden von Millionen von Häusern bringen.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten ist Angestellte von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist Teil von Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C) und Amazon.

Dieser Artikel wurde von Daniel Kline auf Englisch verfasst und wurde am 30.01.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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