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8 Fakten, die Alphabets großartiges Jahr 2016 widerspiegeln

Foto: The Motley Fool

„2016 war einfach ein großartiges Jahr für uns,“ so Alphabets (WKN:A14Y6F) CFO Ruth Porat auf der Pressekonferenz im Rahmen der Bekanntgabe der vierten Quartalszahlen. Und diese Aussage lässt sich nur schwer abstreiten. 2016 stieg der Umsatz von Googles Mutterkonzern Alphabet, sein Kern-Werbegeschäft und Initiativen außerhalb des Werbesegments nahmen deutlich Fahrt auf und das Unternehmen rundete das Jahr mit zwei sehr erfolgreichen Produkteinführungen ab. Hier sind acht Fakten, die Alphabets Geschäftsjahr 2016 widerspiegeln.

Der Gesamtumsatz stieg um 20 % — 2015 vermeldete das Unternehmen bereits einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr um 14 %. 2016 legte das Unternehmen im Laufe des Jahres noch eine Schippe drauf. Für das vierte Quartal verzeichnete Alphabet sogar einen Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal von 22 %, oder 24 % auf Basis konstanter Wechselkurse.

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Alphabet führte die mobile Websuche, YouTube und programmgesteuerte Werbeanzeigen als zentrale Umsatzmotoren an.

Der Umsatz aus „Other Bets“ stieg um 82 %, hauptsächlich angetrieben von seinen Smart-Home „Nest-Produkten“, Googles Fiber-Internet und seinen Forschungseinrichtungen.

Dennoch blieb „Other Bets“ immer noch unprofitabel. Die Sparte, die nur ca. 1 % zu Alphabets Gesamtumsatz beiträgt, verzeichnete 2016 aufgrund ausgegebener Aktienoptionen einen Verlust von 2,9 Mrd. US-Dollar. Diesen Aufwendungen stand lediglich ein Umsatz von 809 Mrd. US-Dollar gegenüber. Einschließlich aktienbasierter Ausgleichszahlungen betrug der Verlust des Segments „Other Bets“ beachtliche 3,6 Mrd. US-Dollar.

Alphabet wendete 3,7 Mrd. US-Dollar für Aktienrückkäufe auf. Im Rahmen von Alphabets 7-Milliarden-Dollar-Rückkaufprogramm kaufte das Unternehmen vergangenes Jahr beständig weitere Aktien zurück. Aber Investoren sollten nicht erwarten, dass dieses Programm die Anzahl der ausstehenden Aktien sonderlich senken sollte, da Alphabets aktienbasierte Vergütungspraktiken fast genauso aggressiv sind wie seine Rückkaufbemühungen. 2016 zahlte Alphabet aktienbasierte Vergütungen in Höhe von 3,3 Mrd. US-Dollar aus.

Der „Sonstige Umsatz“ legte um 41 % zu. Nicht zu verwechseln mit Alphabets viel kleinerem „Other Bets“-Segment, wurde der „Sonstige Umsatz“, der sich aus nicht werberelevanten Google-Produkten zusammensetzt, hauptsächlich von Alphabets Google Play App-Store, Hardwareverkäufen und dem Cloud-Business angetrieben.

Alphabet gliedert Waymo aus. Versteckt in Alphabets „Other Bets“-Geschäftssparte wurde die Technologieentwicklung zu selbstfahrenden Autos zu einer eigenständigen Geschäftseinheit namens Waymo ausgegliedert.

„Waymo mag zwar ein neues Unternehmen sein, aber wir bauen auf eine Technologie auf, die bei Google schon viele Jahre lang entwickelt wurde,“ sagte Waymo-Geschäftsführer John Krafcik im Dezember in einem Blogeintrag. Alphabet plant mit Waymo, Hardware und Software für selbstfahrende Fahrzeuge zu kommerzialisieren und die Sicherheit auf den Straßen deutlich zu verbessern.

Im Oktober brachte Alphabet einen Smart-Lautsprecher und ein Smartphone auf den Markt. Der sprachgesteuerte Google Home Lautsprecher und das neue Google Pixel Smartphone stellten sich während der Weihnachtssaison als wahre Gewinner heraus. Zwar hat das Unternehmen keine genauen Gewinnzahlen zu den Geräten herausgegeben, jedoch sagte das Management, dass es „von dem Zuspruch für die Geräte begeistert war“ und ihre Zukunft vielversprechend scheint.

GOOGLE HOME. Bildquelle: GOOGLE.

Alphabet erzielte deutliche Fortschritte im Cloud-Geschäft. Das Management sagte bei der Bekanntgabe der Q4-Zahlen, dass das Cloud-Geschäft des Unternehmens einen „wahnsinnigen Aufschwung“ erlebt. Mit Hilfe von Alphabets gut getimter 625-Millionen-Dollar-Übernahme von Apigee, einem Anbieter von Programmierungsschnittstellen, konnte Alphabet seine „Google Cloud Platform“ (GCP) deutlich aufwerten und seine Angebote in den Bereichen Datenanalyse, maschinelle Lernverfahren, Sicherheit und Tools zur Software-Anwendungsentwicklung ausweiten. Außerdem gewann Alphabets „G Suite“, ein Produkt des Google-Cloud-Segments, das cloudbasierte Kollaborations- und Produktivitätsanwendung anbietet, im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Kunden.

Im Jahr 2017 muss sich Alphabet mit einer starken Benchmark messen, nämlich mit sich selbst. Angesichts eines letztjährigen Umsatzanstiegs von 20 % müssen das Werbegeschäft und YouTube sowie kleinere Geschäftsbereiche wie Hardware und Cloud auch dieses Jahr starke Leistungen zeigen. Und obwohl Alphabets „Other Bets“ immer noch zu klein ist, um sich im Umsatzwachstum 2017 bemerkbar zu machen, sollten Investoren in diesem Jahr nach vielversprechenden Zeichen Ausschau halten.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien).

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 30.1.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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