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Die wohl größte Investment-Chance für die kommenden Jahre

Solarenergie ist das Versprechen auf eine bessere Zukunft – auch für Anleger. Bildquelle: Pixabay-Nutzer Ben_Kerckx

Zu jeder Stunde eines jeden Tages erreicht die Erde genug Solarenergie, um den Gesamtverbrauch eines gesamten Jahres zu decken. Damit ist gemeint jeder Tropfen Öl, jedes Stück Kohle und jeder Kubikmeter Gas, sie alle könnten von der Sonnenenergie ersetzt werden. Heißt: Jede Stunde wird die Erde von einer Billion Dollar an Wert beschienen.

Selbst wenn wir nur einen kleinen Teil davon einfangen und nutzen, etwa mickrige 0,03 % der Sonnenenergie, die jedes Jahr reinkommt, könnten wir auf der ganzen Welt saubere und zuhause produzierte Energie nutzen. Und jene Unternehmen, die diese Ressource nutzbar machen, könnten eine Billionen-Branche aushebeln. Klar, etwas derart Revolutionäres kommt nicht alle Tage. In diesem Fall handelt es sich wohl um die größte Investment-Gelegenheit, die wir zu Lebzeiten mitbekommen werden.

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Die Kraft von Solarenergie

Man kann nicht genau sagen, wie groß das Potenzial für erneuerbare Energie – insbesondere Solarenergie – weltweit ist. Wenn der politische Wille da wäre, könnte es einfach sein, im Laufe des nächsten Jahrzehnts große Änderungen in der Energiebranche durchzuführen. Heute noch sind Wind- und Solarenergie günstiger als die aus Öl gewonnene Energie. Außerdem mangelt es auf der Erde nicht an wenig sonst nutzbaren Orten wie Wüsten, Felder und Ozeanen, wo erneuerbare Energie erzeugt werden kann. Für die Solarbranche gilt auch, dass man Anlagen auf Dächern installieren kann, die sonst nicht genutzt werden.

Wir sehen bereits, wie kostengünstig Solarenergie ist. Tesla Motors (WKN:A1CX3T) Solar-Sparte SolarCity baut sein Geschäftsmodell darum auf, dass man Verbrauchern verspricht, mit Solaranlagen Geld zu sparen. First Solar (WKN:A0LEKM) und SunPower (WKN:A1JNM7) bieten mit anderen Aufträgen um die Wette, die normalerweise auf Öl fußen. Und sie bekommen immer öfter den Zuschlag, können sie doch oft Preise von unter 4 Cent pro Kilowattstunde anbieten.

Was die Kosten angeht, ist Solarenergie mittlerweile tatsächlich konkurrenzfähig. So viel steht fest. Besser: Da Solarenergie im Jahr 2016 gerade mal 1 % des gesamten Energiehaushalts ausgemacht hat, ist noch gigantisch viel Platz zum Wachsen da.

Lust auf eine Billion Dollar?

Schauen wir uns doch mal ein paar Zahlen an, die belegen, wie groß die Chance für Solar tatsächlich ist. Im folgenden kann es also ein bisschen ins Eingemachte gehen.

Die US-Behörde „Energy Information Administration“ (EIA) schätzt, dass die weltweite Energienachfrage vor 2020 175,8 Milliarden Megawattstunden umfassen wird.

Sehen wir doch mal, wie viel Solarenergie es geben müsste, damit 100 % dieser Nachfrage gedeckt werden würden. Wenn eine Anlage 25 % auf voller Kapazität laufen würde, müssten weltweit 80.274 GW an Solarkraft installiert sein.

Im Jahr 2016 betrugen die Solaranlagen insgesamt 70 GW. Derzeit sind es weltweit etwa 300 GW – das ist ein Bruchteil dessen, was die Welt einmal benötigen wird.

Nehmen wir einmal an, dass wir unsere gesamte Energie aus Sonnenkraft gewinnen wollen und dass ein Solar-Kraftwerk 30 Jahre halten wird. Man müsste Jahr für Jahr 2.676 GW an Energie installieren, um den Umstieg zu schaffen. Damit müsste die Solarbranche um das 35-fache gegenüber 2016 wachsen. Oder: Die Branche könnte die Installationen jedes Jahr 30 % steigern, und es würde dennoch 14 Jahre dauern, um auf den benötigten Betrag von 2.676 GW zu kommen. Diese Zahl rechnet übrigens Wachstum noch gar nicht mit ein.

Für das Jahr 2040 schätzt die EIA einen jährlichen Energieverbrauch, den man mit 28.800 Gigawatt Solarenergie decken könnte. Das ist das 410-fache dessen, was im Jahr 2016 installiert war.

Die Welt bewegt sich weiter und weiter von Öl als Energiequelle weg. Solar könnte da locker in die entstandene Lücke drängen. Diese Chance ist Billionen wert und eine riesige Gelegenheit für Unternehmen, die sich einen Teil vom Markt sichern können.

Profite steigen mit größer werdendem Markt – wieso?

Ich habe bereits geschildert, wie riesig das Potenzial für die Branche ist. Aber derzeit ist es schwierig zu unterscheiden zwischen Branche mit großer Konkurrenz hin zu einer Branche, die profitabel wächst. Aber das ändert sich gerade.

Solarenergie hatte es bislang bei der Auftragsverteilung schwer, mit Öl zu konkurrieren, außerdem mussten die Unternehmen oft gegeneinander sich das Leben schwer machen. Wenn man das mit rapider Kostensenkung kombiniert, hat man Hersteller, die einander ein Auge ausstechen, nur um ein bisschen Marktanteil zu bekommen.

Allerdings stoßen wir gerade an den Punkt, an dem Solarenergie tatsächlich mit den alten Arten der Energiegewinnung mithalten kann, ohne Verluste einzufahren. Und sobald Solar erstmal günstiger ist als Kohle, Atomenergie und Gas, wird die Branche auch nicht mehr so schnell die Kosten senken müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dass sollte die Hersteller dazu bringen, die Margen zu verbessern.

Wenn man dann noch Innovationen wie kurz- und langfristige Energiespeicherung hinzufügt, dann dürfte es klar sein, dass Solarkraftanlagen gebaut werden, um den Bedarf perfekt abzudecken.

Warum die Gelegenheit so groß ist

Ich hoffe, dass man sieht wieso die Wachstumschance so groß ist, und zwar aus Sicht der Installationszahlen wie auch der damit verbundenen Summen. Da Solarenergie viel günstiger ist als Kohle, Gas und Öl, würde es naheliegen, wenn die Profite der Solarunternehmen ebenfalls steigen werden. Allerdings hat der Markt dieses Potenzial noch nicht aufgezeigt.

Der untenstehende Graph zeigt die Marktbewertungen der weltweit größten Solarunternehmen. First Solar, Canadian Solar und SunPower. Diese werden verglichen mit den Ölriesen ExxonMobil und Royal Dutch Shell. Man sieht, dass die Ölunternehmen mehr als 100 Mal so viel wert sind wie die Solarunternehmen.

Vergleich Solarenergie und Ölriesen. YCharts

Vergleich Solarenergie und Ölriesen. YCharts

Wenn wir mal Schätzungen für die Umsätze ansehen, ist die Gelegenheit ebenso beeindruckend. Bloomberg New Energy Finance schätzt, dass man 2016 insgesamt 287 Milliarden Dollar in nachhaltige Energie gesteckt wurde. Also Wind, Solar, Hydro und andere Quellen. Wenn die Zahl weiter oben am Ende stimmt und Solar-Installationen letztlich 0,80 US-Dollar pro Watt kosten werden (was etwa 30 Prozent unter dem derzeitigen Level liegt), dann könnte der gesamte Wert der Installationen 2,1 Billionen Dollar betragen.

Natürlich kann man nicht auf den Dollar genau vorrechnen, wie hoch die Solar-Aktien in den kommenden Jahrzehnten steigen werden. Aber es dürfte sich für die gesamte Branche wohl um Billionen  handeln. Wie gesagt: Meiner Meinung nach die größte Investment-Gelegenheit für unsere Zeit auf Erden. Größer als Computer, als das Internet. Solarenergie kann die Welt von Grund auf ändern. Und die Unternehmen, die es schaffen, in dieser Branche einen großen Marktanteil zu besetzen, werden die neuen Titanen, die einmal so groß sein werden wie die Öl-Giganten von heute.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla Motors. The Motley Fool besitzt Aktien von ExxonMobil. Dieser Artikel von Travis Hoium erschien am 28.1.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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