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Fiat Chrysler und das vierte Quartal: Die Highlights und zwei wichtige Dinge

Foto: Maserati

Fiat Chrysler Automobiles (WKN:A12CBU) , der siebtgrößte Autobauer weltweit, der aber oft im Vergleich mit den Rivalen aus Detroit übersehen wird, konnte am Donnerstag einen Nerv bei den Analysten treffen. Das Unternehmen verbesserte die Gewinne in allen Regionen und gab einen Ausblick aus, der deutlich höher lag als die Schätzungen der Wallstreet. Daher wollen wir einen Blick auf die Highlights, die wichtigsten Zahlen und ein paar wichtige Dinge werfen.

Die Zahlen und Highlights

FCA meldete einen bereinigten EBIT-Wert von 1,5 Milliarden Euro für das vierte Quartal. Das ist ein Anstieg um 1% verglichen mit dem Vorjahr. Umsätze erhöhten sich auch um 1 % auf 29,7 Milliarden Euro. Die nicht bereinigten Nettoeinnamen während des vierten Quartals verdoppelten sich auf die 109 Millionen Euro. Der bereinigte Gewinn pro Aktie erreichte 0,35 EUR oder 0,38 US-Dollar und liegt damit nur knapp unter der Konsensschätzung von seit Zack von 0,39 US-Dollar pro Aktie.

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Die NAFTA Region(USA, Kanada und Mexiko) war wieder einmal die treibende Kraft hinter dem Umsatz und Gewinn und generierte 62 % der Nettoumsätze wie auch 85 % des bereinigten EBIT-Wertes. Dieses Ergebnis konnte erreicht werden, obwohl die in NAFTA-Auslieferungen um 5 % während des gesamten Jahres zurückgingen. Obwohl die Auslieferungen niedriger waren, erreichte das bereinigte EBIT 15 % mehr für das Gesamtjahr dank der profitablen and Jeeps und Truckverkäufe. Damit erhöhten sich die Gewinnmargen um 100 Basispunkte von 6,4 % im Jahr 2015 auf 7,4 % im vergangenen Jahr.

2 wichtige Dinge

Bildquelle FCA Q4 Präsentation

Bildquelle FCA Q4 Präsentation

Das Unternehmen konnte in allen Regionen bessere Gewinne erwirtschaften, daher ist die Trendwende noch voll im Gange. Einer der wichtigen Faktoren, die am Ende Erfolg oder Scheitern bestimmen werden, ist die Fähigkeit die Marke Maserati auszubauen. Dabei hat FCA 2016 definitiv einen Schritt nach vorne gemacht.

Die globalen Auslieferungen der Maserati erhöhten sich um 30% auf mehr als 42.000 Einheiten und wurden von der Markteinführung des komplett neuen Maserati Levante angetrieben. Diese erhöhten Auslieferungszahlen halfen, die Nettoumsätze um 44 % und die bereinigten EBIT-Werte um 223 % nach oben zu treiben. Die Investoren sollten hierbei beachten, wie hoch die Margen von Maserati gehen können. 2015 lage die bereinigte EBIT-Marge bei 4,4 %. Das ist deutlich niedriger als bei den meisten Luxusmarken. Aber 2016 erreichten sie 9,7 %.

Ein weiterer wichtiger Punkt im vierten Quartal waren die Nettoschulden. Das ist ein Punkt, der oft falsch kommuniziert wird, daher möchten wir einmal genau bestimmen, was Fiat denn mit seinen “Nettoindustrieschulden” meint. FCA meldet die Schulden als Nettoindustrieschulden, wobei Barmittel und andere liquide Mittel einen großen Teil der Gesamtschulden ausgleichen. Beginnen wir von oben. Die Gesamtschulden betrugen Ende 2016 24 Milliarden Euro, was eine Verbesserung von etwa 3,7 Milliarden bedeutet.

Der Maserati Levante Bildquelle: Fiat Chrysler automobiles

Gemeldet werden aber nur die Nettoindustrieschulden von 4,5 Milliarden Euro dank der 17,3 Milliarden Euro in Barmitteln, die den Großteil dieser Schulden wieder ausgleichen. Andere Autobauer melden z.B. die Gesamtautomobilschulden, daher ist es wichtig, dass man auch wirklich Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Diese Reduzierung von 3,7 Milliarden Euro bei den Gesamtschulden war ein Schritt in die richtige Richtung. FCA plant auch weiterhin die Nettoindustrieschulden von 4,5 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden Euro bis Ende 2017 zu senken.

Wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen, dann scheint 2017 ein weiteres Übergangsjahr für das Unternehmen zu sein. Hierbei kann man moderates Umsatzwachstum erwarten, wobei das erste Quartal etwas härter wird aufgrund der Veränderungen bei der Produktion in der NAFTA. Die Nettoumsätze sollen von 111 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf 115 bis 120 Milliarden Euro in diesem Jahr steigen. Das bereinigte EBIT soll bei über 7 % liegen verglichen mit 6,1 % im Jahr 2016. Der bereinigte Nettogewinn soll bei knapp über 3 Milliarden Euro liegen. Solange sich SUVs und Trucks profitabel in Nordamerika und Mexiko verkaufen und FCA weiterhin das Angebot an Maseratis erhöhen kann, sollte 2017 ein weiterer Schritt in die richtige Richtung für das Unternehmen sein.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Daniel Miller auf Englisch verfasst und wurde am 27.01.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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