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2 Dinge, die das Volkswagen-Management dir mitteilen möchte

Foto: Pixabay, NeuPaddy

Das Jahr 2016 war für Volkswagen (WKN:766403) nicht einfach. Es war das erste Jahr nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs. Entsprechend drehte es sich hauptsächlich um die Bewältigung dieser Angelegenheit.

Im Gespräch mit Analysten im Anschluss an die letzten Quartalszahlen hat das Management ein paar interessante Dinge ausgeplaudert, die vorher selten explizit genannt wurden, aber für Investoren durchaus interessant sind. So wurde angemerkt, dass man davon ausgeht, dass die Nettoliquidität im Laufe der nächsten Quartale deutlich sinken wird und zudem das Image der Marke Volkswagen doch stärker gelitten haben könnte als bisher angenommen.

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Doch zuerst einmal zur Liquidität.

Umrüstung der Dieselfahrzeuge belastet die Finanzen

Die Nettoliquidität des Konzerns ist im Laufe des dritten Quartals überraschend gestiegen. Darauf angesprochen erläuterte das Management, dass der Grund dafür eine Dividendenzahlung des chinesischen Joint Ventures in Höhe von 3,4 Milliarden Euro war. Ohne diese Zahlung hätte sich die Liquidität praktisch nicht verändert.

Soweit so gut. Doch aus dem Gespräch geht auch hervor, dass die Liquidität zum Ende des vierten Quartals aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich gefallen sein dürfte. Eine genaue Zahl wird nicht genannt, jedoch wird erklärt, dass man sich im Bereich zwischen 20 bis 29 Milliarden Euro bewegt haben dürfte.

Der Grund dafür ist, dass im vierten Quartal die Umrüstung und der Rückkauf der betroffenen Fahrzeuge gestartet wurde. Bevor damit begonnen werden konnte, mussten die geplanten Maßnahmen erst einmal mit den zuständigen Behörden abgesprochen und von diesen genehmigt werden.

Auf die Gewinn- und Verlustrechnung haben diese Posten voraussichtlich keinen Einfluss mehr, da entsprechende Rückstellungen bereits in vorangegangenen Quartalen gebildet wurden. Folgen für die Bilanz werden die Kosten aber definitiv im gerade gestarteten Jahr haben. Denn erst wenn die Fahrzeuge umgerüstet oder zurückgekauft werden, muss tatsächlich Geld aufgewendet werden, wenn einmal von den direkten Strafzahlungen abgesehen wird.

Es ist also alles andere als unwahrscheinlich, dass am Ende dieses Jahres eine niedrigere Liquiditätsreserve vorhanden sein wird als am Ende des letzten Jahres. Fest steht wohl nur, dass sich die finanzielle Situation des Konzerns in den kommenden Monaten deutlich verschlechtern wird.

„Es kostet uns viel Geld, konkurrenzfähig zu sein“

Gerade daher ist es beunruhigend zu erfahren, dass die Marke Volkswagen in manchen Märkten nicht mehr konkurrenzfähig zu sein scheint. Bisher wurde häufig betont, dass die Marke nicht zu sehr unter dem Imageschaden gelitten hat.

Anscheinend ist der Schaden aber doch größer als angenommen. Auf die schwache Rendite der Kernmarke hingewiesen, die sich trotz Effizienzprogramm und generellen Kostensenkungsmaßnahmen nicht bewegt hat, antwortete Finanzchef Witter, dass die Märkte in Brasilien und Russland derzeit schwierig seien und dass es derzeit sehr viel Geld koste konkurrenzfähig zu sein.

Insbesondere in den USA muss den Kunden ein deutlicher Anreiz geboten werden, um einen Volkswagen zu kaufen. Doch auch in Europa musste die Höhe der Kaufanreize gesteigert werden. Auch wenn betont wird, dass es sich in Europa um einen generellen Trend im Markt handelt, ist es eine beunruhigende Entwicklung.

VW hat noch einen langen und teuren Weg vor sich

Zusammengefasst zeigen die Aussagen der Konzernführung ein beunruhigendes Bild, was die weiteren Aussichten angeht. In diesem und voraussichtlich auch noch dem nächsten Jahr werden hohe Zahlungen fällig. Gleichzeitig wird es zunehmend schwieriger, die Fahrzeuge zu verkaufen. Sorgen muss man sich als Anleger zwar vorerst nicht machen, da genügend Zeit vorhanden war, um sich mit ausreichend Liquidität zu versorgen, doch langfristig muss der Konzern daran arbeiten, sein Image zu reparieren und die teuren Kaufanreize zu senken.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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