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Ist Diversifizierung nicht mehr notwendig?

Foto: Pixabay

Den Privatinvestoren wird oft gesagt, dass eines der wichtigsten Dinge beim Investieren die Diversifizierung wäre. Diese hilft offensichtlich, das Risiko zu minimieren, sodass im Falle eines negativen Ereignisses in einem Teil der Welt, einem Wirtschaftssystem oder einem Sektor nicht das ganze Portfolio ausradiert wird.

In Wirklichkeit ist die Welt heutzutage mehr vernetzt als jemals zuvor. Globalisierung bedeutet, dass wenn etwas in einem Teil der Welt passiert, das auch den Rest der Welt betrifft. Wie die Kreditkrise schon gezeigt hat, kann ein Bereich Chaos in allen anderen Bereichen auf der ganzen Welt schaffen.

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Eine sich verändernde Weltwirtschaft

Der Gedanke der Globalisierung ist natürlich nichts Neues. Seit Jahrzehnten war es die Politik der entwickelten Welt, Handel überall dort zu treiben, wo es keine Zölle gab und Entwicklungen in den Schwellenländern zu ermutigen. Das hat Ländern wie China bei ihrer Entwicklung geholfen, half aber auch der entwickelten Welt, da der Preis für Güter dadurch relativ niedrig geblieben ist.

Das ist nur ein Beispiel der engen Bande zwischen verschiedenen Ländern und Regionen. Wenn also in einem Teil der Welt Schwierigkeiten auftauchen, wird das wahrscheinlich auch die anderen Teile betreffen. Die Kreditkrise hat gezeigt, dass ein Problem aus dem US-amerikanischen Immobilienmarkt sich sehr schnell über das gesamte globale Bankensystem ausbreiten konnte. Dies führte zu einer Vielzahl von Bankrott-Erklärungen größerer, weltweit agierender Banken und bedeutete sogar, dass Länder auf der ganzen Welt wie z.B. Griechenland am Ende himmelhohe Schulden und eine kaputte Wirtschaft hatten.

Während der Kreditkrise war es unglaublich schwierig, Vermögenswerte zu finden, die noch Sicherheit boten. Gold fiel, Anleihen waren volatil und die Renditen auf Sparkonten betrugen weniger als die Inflation. Daher könnte man argumentieren, dass Diversifizierung während der schlimmsten Wirtschaftskrisen überhaupt nicht möglich sei.

Spezifische Risiken

Diversifizierung wird wahrscheinlich kein Portfolio gegen eine globale Rezession oder Bankenkrise schützen können. Sie bietet den Einzelinvestoren aber trotzdem riesige Vorteile. Zum Beispiel reduziert es das spezifische Risiko, das mit nur einem einzigen Unternehmen einher geht. Das bedeutet, dass wenn eine Gewinnwarnung oder ein anderes negatives Ereignis kommt, der Gesamtverlust für einen breit gestreuten Investor kleiner sein wird. Wenn es in einem Industriezweig gerade nicht gut läuft wie zum Beispiel bei den Fluglinien, die gerade mit weniger Nachfrage zu kämpfen haben, kann Diversifizierung diese Schwäche wieder ausgleichen. Woanders läuft es bestimmt besser.

Abgesehen von Aktien

Darüber hinaus bietet Diversifizierung zwischen verschiedenen Vermögenswerten auch einen hohen Wert für die Einzelinvestoren. Während der Kreditkrise konnte man mit seinem Sparkonto vielleicht weniger als die Inflation verdienen, aber verglichen mit zweistelligen Verlusten lief es mit dem Sparkonto dann doch relativ gut. Anleihen sind auch eine gute Wahl, wenn die Zinsen fallen, und Immobilien könnten eine bestimmte Stabilität bieten, wenn die Aktienkurse unter Druck geraten.

Diversifizierung kann Risiken niemals komplett meiden, diese aber doch bedeutend reduzieren. Daher ist sie immer noch notwendig für risikoscheue Investoren.

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und wurde am 16.01.2017 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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