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Die Aktie von Netflix erreicht vor dem Quartalsbericht ein Allzeithoch

Bildquelle: Netflix.

Nach Handelsschluss am heutigen Mittwoch veröffentlicht das Streaming-Video-Unternehmen Netflix (WKN:552484) die Ergebnisse für das vierte Quartal. Kurz vor Veröffentlichung erreichte die Aktie ein neues Allzeithoch und stand bei Börsenbeginn am Dienstag kurz einmal sogar bei 135,40 US-Dollar. Darüber hinaus hat die Aktie in den letzten sechs Monaten 35 % dazugewinnen können. Die Investoren sind also optimistisch auf die Aktie eingestellt.

Vor dem Quartalsbericht gibt es einige wichtige Fragen, die die Investoren gerne vom Management beantwortet hätten. Jetzt hoffen sie, vom Management weitere Einblicke in die Pläne und in die langfristigen Wachstumsperspektiven zu erhalten.

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Was kommt nach 100 Millionen Abonnenten?

Die Zahl der Mitglieder erreichte im dritten Quartal 86,7 Millionen. Das ist ein starker Anstieg zu den 69,2 Millionen im Vorjahresquartal. Das Unternehmen erwartet im vierten Quartal die Marke von 92 Millionen zu knacken. Damit ist Netflix auf Kurs, den Meilenstein von 100 Millionen Mitgliedern dieses Jahr noch zu erreichen. Das wirft aber auch eine wichtige Frage auf: Was kommt nach 100 Millionen Mitgliedern?

Während der Telefonkonferenz zum dritten Quartal wurde diese Frage bereits gestellt. Wie wird es mit Netflix in den nächsten fünf, zehn oder 20 Jahren weitergehen? CEO Reed Hastings deutete an, dass 100 Millionen Mitglieder erst der Anfang sein könnten.

Wir nähern uns der Marke von 100 Millionen Mitgliedern, aber ich möchte jeden bei Netflix erinnern, dass Facebook und YouTube über eine Milliarde täglich aktiver Nutzer haben. In so vielerlei Hinsicht sind wir nur ein kleines Unternehmen verglichen mit diesen anderen Internet-Video-Firmen und wir haben hier noch sehr viel aufzuholen.

Jetzt, da Netflix sich der Marke von 100 Millionen Mitgliedern immer mehr nähert, hätten die Investoren gerne etwas spezifischere Einblicke in die Erwartungen des Unternehmens, betreffend des Wachstums der Mitgliederzahlen in den nächsten Jahren.

Wie werden 1.000 Stunden eigener Content das Geschäft beeinflussen?

Das Unternehmen sagte vor Kurzem, man plane 2017 über 1.000 Stunden an eigenen Inhalten zu veröffentlichen. 2016 waren es noch 600 Stunden gewesen.

Bildquelle: Netflix.

Bildquelle: Netflix.

„Das Internet erlaubt es uns, Zuschauer aus aller Welt zu erreichen. Mit einer wachsenden Nutzerbasis von über 86 Millionen besteht ein großer Bedarf an Unterhaltung sowie an einem entsprechend breiten Angebot, um diesen zu befriedigen“, gab das Unternehmen im Brief an die Aktionäre zum dritten Quartal an.

Die Investoren werden vielleicht wissen wollen, wie diese große Investition in eigenen Content das Geschäft des Unternehmens beeinflussen wird. Können zielgerichtetere Inhalte mehr Menschen in den internationalen Märkten davon überzeugen, Netflix beizutreten? Konnte der Erfolg des eigenen Contents im vierten Quartal überzeugen, sodass diese Investitionen gerechtfertigt sind?

Wie will sich Netflix von der Konkurrenz abheben?

Wenn es ein Thema gab, das 2016 in aller Munde war, dann war es das steigende Interesse der Wettbewerber am Markt für Streaming-Videos. Netflix hat 2016 zwar besser abgeschnitten als seine Wettbewerber, einige Investoren werden aber genauere Informationen vom Management darüber haben wollen, wie sich das Unternehmen künftig von anderen Medien- und Tech-Unternehmen abheben will, die im selben Markt aktiv sind.

Natürlich hat Netflix sehr viel eigenen Content und stundenweise Fernsehshows und Filme anzubieten, was das Unternehmen vor die Konkurrenz platziert hat. Diese holt aber schnell auf, daher stellt sich die Frage, wie Netflix Marktführer bleiben möchte.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Facebook und Netflix.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 17.01.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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