The Motley Fool

3 MDAX-Aktien für 2017

Über den DAX und die großen DAX-Unternehmen können wir jeden Tag in den Medien lesen. Dagegen steht der kleine Bruder, der MDAX, häufig im Schatten. Das aber zu Unrecht: Seit Ende 2008 hat der Index der 50 mittelgroßen Aktien den DAX deutlich hinter sich gelassen. Per 13.01.2017 steht für den MDAX ein Zuwachs von 302 % zu Buche, beim DAX waren es „nur“ 142 %.

Daher möchte ich das neue Jahr nutzen und mir mit Südzucker (WKN: 729700), Rheinmetall (WKN: 703000) und Krones (WKN: 633500) drei MDAX-Aktien ansehen.

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Bei Südzucker läuft es wieder

In der letzten Woche hat der weltgrößte Zuckerproduzent die Ergebnisse der ersten drei Quartale veröffentlicht. Und die sahen gut aus. Zwar ging der Umsatz leicht auf 4,9 Milliarden Euro zurück, aber der Gewinn legte operativ deutlich zu. Verantwortlich dafür ist das Zuckersegment, das 77 Millionen Euro zum Gewinn beisteuerte, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 39 Millionen Euro angefallen war.

Hilfreich dabei war die schlechte Ernte im Jahr 2015, die in der Folge in 2016 zu höheren Zuckerpreisen führte. Somit konnten die Mannheimer trotz zurückgehender Umsätze wieder einen Gewinn erzielen.

Neben dem Zucker gibt es noch drei weitere Bereiche im Konzern, nämlich Spezialitäten (vor allem Tiefkühlpizzen), CropEnergies (Bioethanol-Produktion) und Frucht, wo die Südzucker-Tochter Agrana Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen ist. Die drei Bereiche erzielten im Vergleich zum Vorjahr insgesamt etwas bessere Zahlen. Für das gesamte Geschäftsjahr hob Südzucker die Ergebnisprognose an.

Allen Unkenrufen und Horror-Nachrichten zum Trotz wächst der weltweite Zuckerverbrauch weiter. Südzucker hat in vielen Bereichen führende Marktpositionen inne, was nach Ansicht des Vorstandes noch Raum für weiteres Wachstum lässt.

Donald Trump eröffnet Rheinmetall Chancen

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern ist auf zwei Gebieten tätig. Dabei sind die Bereiche Automobilzulieferung und Rüstung etwa gleich groß: Beide verbuchten bis zum 30. September 2016 zwischen 1,9 und 2 Milliarden Euro Umsatz. Auch unter dem Strich lief es gut: Der operative Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 % auf 182 Millionen Euro zu, das Ergebnis pro Aktie um 17 % auf 2,22 Euro.

Als Zulieferer der Automobilindustrie sieht Rheinmetall seine Stärke im Bereich Schadstoffreduzierung, Leistungssteigerung und geringerem Kraftstoffverbrauch. Die Produktentwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kunden. Besonders interessant ist China, wo Rheinmetall zusammen mit Partnern Komponenten für Elektrofahrzeuge entwickelt.

Nicht unumstritten ist dagegen der Rüstungsbereich, den einige Anleger aus grundsätzlichen Erwägungen ablehnen. Dennoch ist Rheinmetall auch hier erfolgreich. Zuletzt gab es einen Auftrag der Bundeswehr zur Modernisierung von Fuchs-Spürpanzern im Wert von 135 Millionen Euro. Auch ein neues Sturmgewehrsystem hat Rheinmetall im Angebot.

Die Wahl von Donald Trump könnte dem Bereich Rüstung zu weiterem Geschäft verhelfen. Trump fordert von den NATO-Partnern ein höheres Engagement und davon dürfte auch Rheinmetall als größter deutscher Waffen- und Munitionsproduzent profitieren. Ob es wirklich dazu kommt, bleibt bei dem ganz offensichtlich wankelmütigen Trump allerdings abzuwarten.

Krones füllt uns alle ab

Den Großteil seiner Umsätze verdient Krones mit Maschinen zur Abfüllung und Verpackung von Getränken. In den ersten neun Monaten 2016 waren das fast 2,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit aktiv und als Systemlieferant ausgerichtet, bietet also die komplette Wertschöpfungskette von der Maschine bis zur Software an und kann dem Kunden alles aus einer Hand bereitstellen.

Im Bericht über das zweite Quartal hatte Krones über verschärften Wettbewerb und von Kunden berichtet, die weiterhin sehr auf die Preise achten. Der Tenor des Aktionärsbriefs von Vorstandschef Christoph Klenk war recht negativ, was zu Kursrückgängen bei der Aktie führte.

Im dritten Quartal sorgten Effizienzsteigerungen und eine Erholung der Weltwirtschaft für bessere Zahlen. Der Megatrend des Wachstums der großen Städte und die weltweite Zunahme der Mittelschicht mit ihrem Durst nach abgefülltem Wasser spielen dem Maschinenbauer auf lange Sicht in die Karten. Weiter wachsen soll auch das Service-Geschäft nach dem Verkauf der Maschinen, das hohe Renditen erzielt.

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Peter Roegner besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der im Text genannten Aktien.

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