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Procter & Gamble, McDonalds, Coca Cola, Pepsico und Co: Was 2017 für den Dividendenadel bringen wird

Foto: Pixabay, angelolucas

Dass Dividendenaktien sich vermutlich auch im Jahr 2017 einer großen Beliebtheit erfreuen, ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Unter dieser speziellen Gattung von Aktien erfreuen sich insbesondere die sogenannten Dividendenaristokraten hoher Beliebtheit, da sie für einen mindestens 25-jährigen Lauf jährlich erhöhter Dividenden stehen.

Auch wenn diese vergangenen Zahlungen keinen Anspruch auf künftige Zahlungen darstellen und künftige Zahlungen auch zweifellos nicht garantieren, werden sich die betreffenden Unternehmen allerdings in der Regel hüten, ihren Lauf zu beenden und so die Anleger zu vergraulen. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass die Dividendentradition der aristokratischen Unternehmen beibehalten wird.

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Sind steigende Leitzinsen in den USA für Dividendenaristokraten ein Problem?

Um gleich die Antwort vorweg zu nehmen: Nein, für die meisten Dividendenaristokraten sind steigende Zinsen aus Unternehmenssicht kein Problem. Klar, Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten werden steigen, aber für viele Dividendenaristokraten sollte das in existenzieller Sicht keine gravierenden Problemfelder eröffnen.

Dennoch könnten steigende Zinsen dafür sorgen, dass die Aktien aufgrund ihrer derzeitigen Bewertung im Vergleich zu festverzinslichen und risikolosen Anlagen unattraktiver werden. Schauen wir uns dazu einmal die aktuellen Dividendenrenditen der im Titel genannten Unternehmen an:

Unternehmen Dividendenrendite
Coca Cola (WKN: 850663)  3,4 %
McDonalds (WKN: 856958)  3,1 %
Pepsico (WKN: 851995)  2,9 %
Procter & Gamble (WKN: 852062)  3,2 %

Wie du anhand der Tabelle sehen kannst, bewegen sich die Dividendenrenditen der genannten Werte alle im Bereich der 3 %-Marke. Einige Werte liegen etwas darüber, Pepsico etwas tiefer. Grundsätzlich sind das in den derzeitig niedrigen Zinszeiten allerdings traumhafte Werte.

Doch wie sehen die Dividendenrenditen im Vergleich zu festverzinslichen Produkten aus, wenn die Fed ihre Leitzinsen wie von einigen Kreisen prognostiziert drei mal im Jahr 2017 erhöht? Hierdurch könnten sich sichere, festverzinsliche Anlagemöglichkeiten in einem Korridor von 1-2 % ergeben. Viele Investoren sind dann nicht mehr gewillt, ihr Geld für 3 % Dividendenrendite in die oben genannten Aktien zu investieren und ziehen ihr Geld daher ab. Fallende Kurse könnten also 2017 bei Leitzinserhöhungen durchaus an der Tagesordnung sein.

Die Kehrseite der Medaille: Wieder steigende Dividendenrenditen

Doch bevor du nun in Panik die oben genannten Aktien verkaufst und 2017 Dividendenaristokraten per se meidest, lass uns überlegen, welche Chancen sich durch fallende Kurse ebenfalls ergeben.

Denn fallende Kurse führen zwangsläufig dazu, dass auch die Dividendenrenditen der genannten Unternehmen wieder steigen und gerade so zuverlässige, langjährige Zahler zu Schnäppchenpreisen gehandelt werden. Es könnte 2017 also prinzipiell ein Zyklus beginnen, bei dem es Investoren wieder möglich sein wird, höhere Dividendenrenditen einzufahren, als es in den letzten Jahren üblich gewesen ist.

Fazit:

2017 könnte also insgesamt ein turbulentes Jahr für Dividendenaristokraten werden, innerhalb dessen du zumindest mit fallenden Kursen rechnen solltest, sofern die Fed wirklich wie derzeit kalkuliert ihre Leitzinsen so straff anzieht.

Ausgefuchste langfristige Investoren, denen die Volatilität nichts abverlangt, sollten jede mögliche Schwächeperiode dann jedoch nutzen, um sich nach hervorragenden Unternehmen im Kreise dieser elitären Dividendenzahler umzusehen. Die Titelunternehmen könnten brandheiße Aspiranten für deine Watchlist sein.

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Vincent besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von PepsiCo. The Motley Fool empfiehlt Coca-Cola.

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