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Wie GoPro 2017 das Storytelling verbessern kann

GOPRO CAMERAS. BILDQUELLE: GOPRO.

GoPro (WKN:A1XE7G) versucht, sich selbst ein neues Markenimage als „mobile Storytelling-Unternehmen“ zu geben. Dazu baut es ein Ökosystem aus Bilderfassungs- und mobilen Softwarelösungen auf. Das ist eine gute Strategie, wenn man den großen Marktanteil bedenkt, den es gegenüber Konkurrenten wie Garmin (WKN:A1C06B) im Actionkameramarkt hat und wenn man sieht, wo die Kameras im Vergleich zu Apple (WKN:865985) Smartphones passen. Aber es gibt noch Schwächen in der Strategie für 2017.

Zwar hat sich die Software von GoPro 2016 verbessert, aber es liegt noch viel Arbeit vor dem Unternehmen, um seinen Kunden eine reibungslose Storytellinglösung zu bieten. Hier erfährst du, welche Schritte es unternehmen könnte, um das Storytelling dieses Jahr zu verbessern.

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Foto: GoPro.

Foto: GoPro.

Die Apps von GoPro sind zu kompliziert

Letztes Jahr hat GoPro seine Bearbeitungslösungen verbessert. Dies gelang besonders durch die Bearbeitungsapp Quik. Allerdings müssen GoPro-Nutzer nun die Capture-App verwenden, um Inhalte zu erstellen, und Quik oder Slice, um sie zu bearbeiten. Außerdem ist eine weitere GoPro VR-App nötig, um Virtual-Reality-Videos hochzuladen und anzuschauen.

GoPro muss das App-Ökosystem für jeden einfach nutzbar machen. Zumindest sollten Capture, Slice und Quik in eine einzige App integriert werden. Dies würde die Bearbeitung des Inhaltes mit einer GoPro-App attraktiver machen.

Wenn die kombinierte App mit einem kostenlosen Cloud-Speicher kombiniert würde, wäre es leichter den Kunden sowohl die Aufnahme als auch die Verwendung einer GoPro-App fürs Storytelling schmackhaft zu machen. Und das Storytelling mit GoPro zu vereinfachen, erhöht die Attraktivität von GoPro.

Warum ist die Cloud so teuer?

Als GoPro den GoPro Plus-Cloudspeicher auf den Markt brachte, sollte damit ein großes Problem behoben werden, das Kunden mit ihren Kameras hatten. Statt die Kamera an einen Computer anzuschließen, um die Bilder herunterzuladen, konnten die Kunden ihre Kamera einfach mit dem Internet verbinden, um die Bilder in die Cloud hochzuladen. Das Problem war, dass GoPro Plus 4,99 US-Dollar pro Monat kostet und auf 35 Stunden 1080p-Videos, 62.500 Fotos oder einer Kombination aus beidem beschränkt ist. Zudem wurden Videos auf 1080p und Bilder auf 12 MP herunterkonvertiert, wenn sie eine höhere Auflösung hatten.

Der Speicherplatz ist für den Preis recht hoch. 62.500 Fotos zu 12 MP würden 256 GB Speicher belegen. Dafür sind 4,99 US-Dollar vernünftig, wenn du das Angebot häufig nutzt. Allerdings fehlt der kostenlose Speicher, der von Konkurrenten standardmäßig angeboten wird. Apple-Smartphones haben 5 GB kostenlosen Speicher, 50 GB kosten 0,99 US-Dollar pro Monat und 2 TB schlagen mit 19,99 US-Dollar pro Monat zu Buche. Dropbox spendiert seinen Kunden 3 GB kostenlos. 1 TB kosten dort 99,00 US-Dollar pro Jahr. Google (WKN:A14Y6H) bietet seinen Kunden 15 GB kostenlos, egal, ob sie Android nutzen oder nicht. Zudem gibt es Tarife bis zu 30 TB für 299,99 US-Dollar im Monat.

GoPro will, dass seine Kunden den Cloudspeicher und die Bearbeitungssoftware nutzen. Aber eine Paywall führt dazu, dass die Kunden einen geringeren Anreiz haben, GoPro Plus zu verwenden. Da es bereits kostenlose Speicheroptionen gibt, wird die Cloud kein großer Umsatzbringer für das Unternehmen werden. GoPro sollte eine mehrstufige Preisstrategie für GoPro Plus haben. Darin sollte eine kostenlose Option für Käufer einer Kamera enthalten sein. Dies würde die Storytellingerfahrung verbessern und so zum Ziel von GoPro für 2017 beitragen.

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Suzanne Frey ist Managerin bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Apple und GoPro. The Motley Fool hat die folgenden Optionen: Long Januar 2018 90 US-Dollar Calls auf Apple, Short Januar 2018 95 US-Dollar Calls auf Apple, Short Januar 2019 12 US-Dollar Calls auf GoPro und Long Januar 2019 12 US-Doller Puts auf GoPro.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und am 10.01.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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