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Worauf man als Investor von Bank of America jetzt achten sollte

Foto: Bank of America.

Als Bank of America (WKN:858388) die Gewinne des vierten Quartals am 13. Januar veröffentlichte, gab es eine Zahl, die die Aktionäre noch im Hinterkopf hatten: 5,5 Milliarden US-Dollar. Das ist die Zahl, die die Bank aus North Carolina jedes Quartal verdienen sollte, nachdem die Dividenden der Vorzugsaktie abgezogen wurden.

Bildquelle: ISTOCK/THINKSTOCK.

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Warum 5,5 Milliarden US-Dollar?

Das ist keine zufällig gewählte Zahl. Sie entspricht dem Ziel von Bank of America, eine Rendite von 1 % auf die eigenen Vermögenswerte zu generieren. Das bedeutet, dass die jährlichen Nettoeinnahmen durch die gesamten Vermögenswerte geteilt werden und diese Werte dann 1 % ergeben sollten. Das ist ein Standardwert im Bankensektor, der das absolute Minimum einer gut geführten Bank pro Quartal oder  Jahr bestimmt.

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Ich bin fast sicher, dass Bank of America in Q4 keine 5,5 Milliarden verdient hat. Das ist einfach zu optimistisch. Die Nettoeinnahmen betrugen im selben Quartal des Vorjahres minus Dividenden bei der Vorzugsaktie nur drei Milliarden US-Dollar. Im vierten Quartal 2014 waren es nur 2,7 Milliarden.

Datenquelle: Bank of America. Daten: Autor.

Wenn Bank of America im letzten Quartal 5,5 Milliarden US-Dollar verdient hätte, dann wäre das verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Anstieg von 83 %. Solch ein großer Sprung in so einer kurzen Zeit ist nicht realistisch.

Und doch bewegt sich das Unternehmen in die richtige Richtung. Die Nettoeinnahmen der letzten beiden Quartale, des zweiten und dritten Quartals 2016, liegen bei 4,4 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus hat das Unternehmen auch alle Rechtsstreitigkeiten in Verbindung mit der Finanzkrise hinter sich. Daher können die Aktionäre der Bank erwarten, dass sich die Gewinne auch weiterhin verbessern werden.

Zwei Wachstumstreiber

Eine Sache, die helfen wird, sind höhere Zinsen. Bei der letzten Angabe gegenüber der Börsenaufsicht schätzte Bank of America, dass ein Anstieg der kurz- und langfristigen Zinsen um 100 Basispunkte zusätzliche Netto-Zinseinkünfte von 5,3 Milliarden US-Dollar in den folgenden 12 Monaten generieren sollte. Fast alles davon sollte auch die Gewinne erhöhen.

Die Zinsen bewegen sich schon mal in die richtige Richtung. Die langfristigen Zinsen sind nach der Präsidentschaftswahl um etwa 100 Basispunkte gestiegen. Die Federal Reserve hat im Dezember die Fed Funds Rate erhöht, was die kurzfristigen Zinsen in den Vereinigten Staaten um 25 Basispunkte angehoben hat.

Datenquelle: Federal Reserve Bank of St. Louis. Grafik: Autor.

Obwohl Bank of America, seit CEO Brian Moynihan das Ruder übernommen hat, die jährlichen Nicht-Zinsausgaben um 15 Milliarden US-Dollar gesenkt hat, möchte das Unternehmen noch weitere Kürzungen vornehmen. Der neue CEO verkündete bei der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal, das Ziel bestünde darin, die jährlichen Nicht-Zinsausgaben bis 2018 auf 53 Milliarden US-Dollar zu senken. Das sind drei Milliarden weniger als in den letzten 12 Monaten.

Es wird natürlich noch Zeit in Anspruch nehmen, bis sich diese Wachstumstreiber in den Zahlen von Bank of America niederschlagen werden. Wenn das aber erst einmal der Fall ist, dann könnte das Unternehmen seinem Gewinnziel von 5,5 Milliarden US-Dollar pro Quartal auch näherkommen.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von John Maxfield auf Englisch verfasst und wurde am 04.01.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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