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In diesen 10 Punkten hat sich die Bank of America in den letzten zehn Jahren gewandelt

Foto: Pixabay, Alexas_Fotos

Selbst als jemand, der fast täglich über die Bank of America (WKN:858388) schreibt, fällt es mir immer noch schwer, zu erkennen, wie stark sich die größte US-Bank (hinsichtlich Vermögen) in den letzten zehn Jahren gewandelt hat.

Ist es die gleiche Bank wie vor der Finanzkrise? Oder ist sie nun ganz anders? Und wenn sie sich gewandelt hat, wie sollte man die Veränderungen quantifizieren?

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Fragen wie diese scheinen leicht zu beantworten zu sein. Aber sobald du dich in die Details vertiefst, wird schnell klar, wie kompliziert dies ist. Du kannst ein Gespür dafür bekommen, indem du dir die verschiedenen Punkte anschaust, in denen sich die in North Carolina ansässige Bank seit 2008 gewandelt hat.

Die folgende Liste ist bei Weitem nicht vollständig, aber sie gibt dir einen Einblick, wie radikal die Transformation der Bank of America war. Hier sind zehn Punkte, in denen sich die Bank of America in den letzten zehn Jahren gewandelt hat.

  • Zu Beginn der Krise war sie eine Geschäftsbank, die sich im Investmentgeschäft versuchte. Dank der Übernahme von Merrill Lynch im Jahre 2008 wurde sie zu einer Universalbank, die sich auf beide Bereiche gleichermaßen konzentriert.
  • In den letzten acht Jahren stieß die Bank Vermögensgegenstände in Höhe von 500 Milliarden US-Dollar ab. Zum Teil wurden damit liquide Mittel generiert, die zum Ausbügeln der Schäden durch die Finanzkrise benötigt wurden. Teilweise wurde dies aber auch getan, um das Geschäftsmodell zu verschlanken.
  • Die Bank of America bleibt aber trotzdem so groß, dass es für sie buchstäblich illegal ist, andere Banken zu übernehmen. Die Gesetze in den USA besagen, dass Banken, die mehr als 10 % der landesweiten Einlagen halten, nicht durch weitere Übernahmen wachsen dürfen.
  • Auch die Chefetage wurde komplett umgekrempelt, indem ein CEO und Vorstandsvorsitzender aus New England eingestellt wurde. Bisher wurde die Bank von Managern geleitet, die allesamt aus den Südstaaten kamen. Es gab sogar Gerüchte, dass Brian Moynihan, der das Ruder 2010 übernommen hatte, den Hauptsitz von Charlotte in North Carolina nach Bosten in Massachusetts verlegen könnte.
  • Die Bank versucht, ihre Kultur zu ändern, von wachstumsgetrieben, allein um des Wachstums willen, hin zu einem verantwortungsvollen Wachstum.
  • Durch die Finanzkrise kamen Kosten in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar auf die Bank zu. Dies überstieg die Kapitaldecke und führte die Bank in die Krise.
  • 2009 und 2010 wurden die Aktien dramatisch verwässert, um neues Kapital aufzunehmen. Dieses war teilweise nötig, um die staatlichen Hilfen in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar zurückzuzahlen, die sie während der Krise in Anspruch genommen hat. Die Aktien der Bank sind immer noch 60 % unter dem Wert von vor der Krise.
  • Sie schließt Filialen, um sich an die verstärkte Nutzung von Onlinebanking und Mobilebanking anzupassen.
  • Sie agiert heute unter einer ganz anderen Gesetzeslage. Diese erfordert, dass Banken mehr Eigenkapital halten. Zudem hat die Fed ein Vetorecht hinsichtlich Dividenden und Aktienrückkäufen.
  • Die Pläne, eine internationale Privatkundenbank zu werden, wurden begraben, als das Kreditkartengeschäft in Großbritannien verkauft wurde.

Die Liste sollte deutlich machen, dass die Bank of America heute kaum noch der Bank ähnelt, die vor zehn Jahren existierte. Wie sollte das die Investitionsthese der Investoren beeinflussen? Diese Frage muss an einem anderen Tag beantwortet werden. Aber Investoren der 2,2 Billionen US-Dollar-Bank sollten sie sich stellen.

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The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von John Maxfield auf Englisch verfasst und am 01.01.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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