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Aktien im Rückblick: Adidas erfreut die Anleger, DAX steigt 2016 um rund 7 %

Foto: Pixabay

Davon können Festzinssparer nur träumen: Der DAX peilt ein Jahresplus von knapp unter 7 % an. Damit ist 2016 das fünfte Gewinnjahr in Folge.

Die durch den zweiten Weihnachtstag verkürzte letzte Handelswoche des Jahres 2016 verlief ruhig, weil viele Marktteilnehmer die Zeit zwischen den Jahren für ihren Winterurlaub nutzten.

Ein Sportartikelhersteller, dessen Aktie wie bereits 2015 die beste Wertentwicklung im DAX vorweisen konnte, fiel am Mittwoch noch einmal mit einem schönen Kursplus auf …

Was war an der Börse los?

Nach dem Weihnachtsfest startete der DAX (WKN:846900) am Dienstag mit einem kleinen Plus in die letzte Handelswoche: Der deutsche Leitindex legte 0,2 % auf 11.472 Punkte zu.

Ans untere DAX-Ende schickten die Marktteilnehmer die Aktie der Deutschen Bank (WKN:514000), die mit einem Abschlag von 1,5 % aus dem Handel ging. Die Titel des Frankfurter Geldhauses litten unter der europaweit schlechten Stimmung im Bankensektor, für welche die italienische Traditionsbank Monte dei Paschi gesorgt hatte. Deren Kapitallücke war größer als erwartet ausgefallen.

Auf der Gewinnerseite standen die Anteilscheine von ProSiebenSat1 Media (WKN:PSM777), die über 1 % fester schlossen. Im MDAX (WKN:846741) fiel die Aktie des kriselnden Bau- und Industriedienstleisters Bilfinger (WKN:590900) mit einem Plus von rund 2 % auf. Das Unternehmen hatte zuvor Pläne für einen Stellenabbau konkretisiert.

Am Mittwoch pendelte der DAX bei sehr ruhigem bis lustlosem Handel um seinen Vortagsschluss und ging fast unverändert beim Stand von 11.475 Zählern in den Feierabend. Eine deutlichere, aber für ihre Anteilseigner unerfreuliche Kursbewegung zeigte die Lufthansa (WKN:823212), die mit einem Minus von 2,5 % ganz weit unten in der DAX-Tabelle landete.

Der Spitzenreiter bei den deutschen Standardwerten war Adidas (WKN:A1EWWW). Die Aktie des Sportartikelherstellers, die im zu Ende gehenden Jahr bereits das größte Kursplus im DAX verbuchen konnte, verbesserte sich um weitere 1,2 %.

Die in den vergangenen Wochen arg gebeuteltem Anteilscheine des Stahlkonzerns ThyssenKrupp (WKN:750000) profitierten von einer europaweit guten Stimmung im Rohstoffsektor und schlossen 1,1 % fester. Die Aktie des im MDAX notierten Konkurrenten Salzgitter (WKN:620200) stieg um 1,7 %.

Am Donnerstag legte der deutsche Blue-Chip-Index den Rückwärtsgang ein und büßte 0,2 % auf 11.451 Punkte ein. Für dieses Minus waren unter anderem Automobiltitel verantwortlich: Die Aktie von BMW (WKN:519000) notierte 1,5 % schwächer und die Vorzüge von Volkswagen (WKN:766403) verloren 2,5 %.

Auch im Bankenbereich kam es zu Kursverlusten: Die Deutsche Bank verbilligte sich um 2,3 % und die Aktie der Commerzbank (WKN:CBK100) gab 1,8 % ab. An der DAX-Spitze landeten die Dividendenpapiere des Immobilienkonzerns Vonovia (WKN:A1ML7J), die um 0,9 % anzogen. Den zweiten Platz belegte die Telekom (WKN:555759) mit einem Plus von 0,8 %.

Am letzten Handelstag des Jahres konnte der DAX noch einmal leicht zulegen. Das Börsenbarometer stieg bis 14:50 Uhr um 0,3 %. Wer Ende 2015 in DAX-ETFs investiert hat, kann sich auf ein Plus von fast 7 % freuen.

Wie geht es weiter?

Am Montag (02.01.17) schauen Börsianer, die sich nicht im Skiurlaub befinden, am frühen Morgen Richtung China. Dort werden die Dezember-Werte der Einkaufmanagerindizes für die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe veröffentlicht. Das deutsche Index-Pendant für die Industrie wird kurz nach dem Frühstück veröffentlicht. Der Frankfurter Aktienhandel dürfte eher ruhig verlaufen, weil die Marktteilnehmer auf Impulse aus London und New York verzichten müssen. Dort bleiben die Börsen geschlossen.

Am Dienstag (03.01.) informieren uns die deutschen Statistiker über die Entwicklung der Verbraucherpreise im Dezember. Die Europäische Zentralbank (EZB) legt ihren Monatsbericht vor. In den USA wird der Dezember-Wert des Einkaufmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Die US-Statistiker berichten über die Bauinvestitionen im November.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. Der Motley Fool empfiehlt BMW.

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