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5 spannende deutsche Technologie-Aktien für 2017

Quelle: Manz

Für eine Reihe von technologiestarken deutschen Unternehmen heißt es 2017 „Hop oder Top“. Fünf davon will ich dir im Folgenden kurz vorstellen und aufzeigen, worauf es jetzt ankommt: QSC (WKN:513700), SMA Solar (WKN:A0DJ6J), Wirecard (WKN:747206), Manz (WKN:A0JQ5U) und Leoni (WKN:540888).

QSC: Neuer Rückenwind?

Der Kommunikationsnetzbetreiber QSC war lange Zeit eher Pleitekandidat als Zukunftsmodell. 2016 hat sich das Unternehmen jedoch neu aufgestellt und dabei einerseits seine Kostenstruktur verbessert und andererseits das Lösungsportfolio attraktiver gestaltet. Man hat sich auf die Fahnen geschrieben den deutschen Mittelstand in das moderne Informationszeitalter zu führen.

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Eine Cloud-Umgebung mit aufeinander abgestimmten Elementen, Zielgruppen-orientierte SAP-HANA-Services und ein Innovations-Programm rund um das Internet der Dinge sollen Kunden an das Unternehmen binden.

Zumindest operativ kann für das laufende Geschäftsjahr voraussichtlich endlich mal wieder ein positives Ergebnis ausgewiesen werden. Prompt schnellte der Aktienkurs hoch, ausgehend von einem extrem niedrigen Niveau. Aber erst im nächsten Jahr wird sich zeigen, ob die neue Ausrichtung richtig Fahrt aufnimmt oder ausgebremst wird.

SMA Solar: Bestehen im Gegenwind

Der Boom bei Solarinstallationen hielt 2016 an, aber der Wettbewerb bei den Invertern hat sich so stark intensiviert, dass SMA trotzdem Probleme bekam und die Jahresprognose eindampfen musste. Der Preisverfall spiegelte sich auch im Aktienkurs wider, der sich mehr als halbierte. Die Kosten mussten durch Standortschließungen im Zaum gehalten werden.

In der Vergangenheit haben die Elektrotechniker ihre Widerstandskraft bewiesen und immer wieder mit neuen Innovationen die Oberhand gewonnen. Allerdings ist für 2017 kaum Besserung zu erwarten, was die Marktbedingungen angeht. GTM Research sagt sogar einen leichten Rückgang der weltweiten Nachfrage voraus. Die Achterbahnfahrt für die SMA-Aktie könnte also weitergehen.

Wirecard: Wirbelwind mit Potenzial

Der Finanzdienstleister ist der Überflieger der letzten Jahre, auch wenn 2016 sehr durchwachsen verlief. Lange Zeit erschien es für mich schwer verständlich, warum Wirecard in seiner Nische so großen Erfolg hat. Aber offensichtlich sind sie auf eine Goldader gestoßen, auf brachliegendes digitales Potenzial zwischen schwerfälligeren Banken, Kreditkartenunternehmen und Zahlungsdienstleistern.

Von dieser starken Basis aus werden ständig neue Angebote entwickelt und gleichzeitig wird die geographische Expansion vorangetrieben. Das Ende des Wachstumspotenzials ist daher noch lange nicht erreicht. Zuletzt wurde die digitale Bezahlkarten-App Boon mit Funktionalität für das Online-Shopping erweitert. Gleich eine Reihe von Mehrwert-Angeboten wurden vorsorglich schon mal angekündigt.

Wirecard ist zweifellos einer der innovativsten Spieler im Bezahl-Universum und ich bin gespannt, ob die Aktie 2017 wieder Gas geben wird. Beim Umsatz wird von Analysten ein Plus von fast 30 % erwartet.

Manz: Aufwind dringend benötigt

Nach dem Krisenjahr 2015 war auch 2016 ein Trauerspiel für Manz. Mit Müh und Not konnte das Geschäft stabilisiert werden. Mit dem chinesischen Partner Shanghai Electric im Rücken soll es jetzt wieder aufwärts gehen, vor allem, was die fast gescheiterte CIGS-Photovoltaik-Technik angeht.

Chancen gibt es zuhauf für die Reutlinger, wenn man sich die schnell wachsenden Zielmärkte der Hightech-Maschinen anschaut: Batterien, Elektronik, funktionale Gläser, Faserverbundkunststoffe, Solar und Brennstoffzellen lassen sich alle hochautomatisiert herstellen. Ganz billig sind diese Lösungen aber natürlich nicht, weshalb die Kundschaft zögert.

Um das Portfolio noch attraktiver zu machen, setzt Manz nun auf intelligente Vernetzung unter dem Label „Industrie 4.0“. Dazu gehört auch die Fertigung von individuell gestalteten Sportschuhen zusammen mit adidas. Für die bessere Kapazitätsauslastung wird daneben eine flexible Auftragsfertigung angeboten. Ob das alles nun endlich den Knoten platzen lässt? 2017 wird es zeigen.

Leoni: Vom Winde verweht?

Leoni hatte mit erheblichen Problemen zu kämpfen, weil Aufträge hereingenommen wurden, die nicht effizient abgearbeitet werden konnten. Das brachte richtig Turbulenzen in das Unternehmen. Aber anstatt den Vorstand zu stärken oder auf umfangreiche Beraterpower zu setzen, wurde der Vorstand erst mal reduziert und der damals noch neue Chef Dieter Bellé versuchte die Situation weitgehend alleine in Ordnung zu bringen.

Es war absehbar, dass das nicht gut funktionieren kann. Ein kurioser Betrugsfall belastete das Ergebnis und das ganze Jahr 2016 lang verharrte das Kursniveau rund 50 % unter den Höchstständen von 2015.

Im Zuge der allgemein boomenden Börse war zuletzt aber ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen. Auch der Vorstand wurde erneuert: Bruno Fankhauser übernahm den Bereich Wire & Cable und zum April 2017 wird Martin Stüttern den scheidenden Frank Hiller ersetzen, um die Bordnetzsparte zu leiten. Dieter Bellé muss jetzt liefern: 2017 soll alles besser werden – im idealen Fall kann sogar das Rekordergebnis von 2014 übertroffen werden.

Viel Wind um nichts? Kommt darauf an

Ich gehe davon aus, dass die hier vorgestellten Unternehmen im nächsten Jahr in Bewegung kommen. Da bei jedem von ihnen einiges auf der Kippe steht, könnte es allerdings in beide Richtungen gehen. Aufgrund der hohen Spezialisierung sind die Risiken für Anleger zum Teil etwas erhöht.

Vielleicht magst du dir aber das ein oder andere genauer anschauen, um dir ein tiefgehenderes Bild zu den Aussichten zu machen.

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Ralf Anders hält keine Wertpapiere genannter Unternehmen. The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

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