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Goldcorp im Jahresrückblick

Dieses Jahr war wie eine Achterbahnfahrt für Goldcorp (WKN:890493) und seine Aktionäre. Nach dem großen Ausverkauf zu Beginn des Jahres erholte sich das Unternehmen aber zusammen mit dem Goldpreis aufgrund der weltweit sinkenden Realzinssätze, und konnte den breiten Index dann deutlich hinter sich lassen.

Ein Teil der Gewinne wurde inzwischen leider wieder verloren, da die Realzinsen nach der amerikanischen Präsidentschaftswahl gestiegen sind. Es besteht nämlich die Aussicht, dass unter der Präsidentschaft von Donald Trump inflationäre Bedingungen herrschen werden. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes liegt der Kurs von Goldcorp in etwa auf demselben Niveau vor einem Jahr, als der Ausverkauf in den Kurs eingepreist worden war.

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Steuerjahr 2015: die Gewinne enttäuschen, der Ausblick ist mäßig

Der erste Quartalsbericht 2016 war eher mittelprächtig. Das Unternehmen meldete Umsätze in Höhe von 4,38 Milliarden CAD und einen Nettoverlust von 4,16 Milliarden CAD für das Steuerjahr 2015. Obwohl die Gewinne 27 % höher lagen als 2014, hatte das Unternehmen 92 % mehr Nettoverluste. Das kam aufgrund einer Abschreibung in Höhe von 4,9 Milliarden CAD verglichen mit 2,99 Milliarden CAD im Jahr 2014 aufgrund eines nachhaltigen Preisverfalls bei den Metallpreisen. Das erkennt man auch am 18-prozentigen Rückgang bei den Reserven auf 40,7 Millionen Unzen. Darüber hinaus waren die Schätzungen zu den Minenzyklen nicht korrekt.

Die Reaktionen auf den Jahresbericht 2015 waren gemischt. Die meisten Analysten mochten die Abschreibungen und die 501 Millionen CAD, die einen Anstieg von 24 % bei den Produktionskosten im Vergleich zu 2014 darstellen, überhaupt nicht. Der Ausblick 2016 bis 2018 lag auch unter den Schätzungen mit einem jährlichen Produktionsziel von 2,8 bis 3,1 Millionen Unzen. Das bedeutet einen Rückgang von 16 % verglichen mit dem Steuerjahr 2015, da die Produktion in der Eleonore-Mine langsamer als erwartet erhöht werden konnte. Darüber hinaus gab es Rückschläge bei Cochenour und weniger hochwertige Erze in den Minen Penasquito und Red Lake.

Einige Analysten sahen diesen konservativen Ausblick aber als eine kluge Geste, während sich das Unternehmen unter dem neuen CEO David Garofalo aufstellt. Dieser Wechsel war nötig geworden, als CEO Chuck Jeannes im April 2016 zurückgetreten war.

Kaminak; die Betriebskennzahlen verbessern sich in Q3 2016

Im Mai 2016 schloss Goldcorp die Übernahme von Kaminak Gold Corporation ab. Das Unternehmen bezahlte 520 Millionen CAD komplett in Aktien. Diese strategische Übernahme wird Goldcorp mehr Vermögenswerte in Kanada über die Coffee-Mine im Yukon bieten. Laut Goldcore sind die Studien bei der Mine abgeschlossen und es ist zu erwarten, dass sie bis etwa 2019/2020 Gold zu nachhaltigen Gesamtkosten von 550 US-Dollar pro Unze produzieren wird.

Der Quartalsbericht zum dritten Quartal wurde besser aufgenommen als der des Steuerjahres 2015. Obwohl die Goldproduktion im Jahresvergleich 22 % niedriger lag, konnten dank Kosteneinsparungen Nettoeinnahmen in Höhe von 59 Millionen CAD erzielt werden. So konnten auch die nachhaltigen Gesamtkosten auf 812 CAD pro Unze gesenkt werden und sind damit sogar unter dem Ausblick des Managements von 850 bis 925 CAD pro Unze für das Jahr 2016.

Die Übernahme verschaffte Goldcorp 1,6 Millionen zusätzliche Unzen in Reserve, während Projekte wie Penasquito, Camino Rojo, Musselwhite und Porcupine’s Dome entweder abgesegnet wurden, begonnen wurden oder oder sich noch im Evaluierungsstadium befinden.

Schlussgedanken

Goldcorp ist ein Unternehmen, das sich mitten in einer Übergangsphase befindet. Obwohl die Edelmetalle aufgrund des Anstieges der Realzinsen etwas von ihrem Wert verloren haben, ist Goldcorp immer für jenen Investor interessant, der gerne gegen den Strom schwimmt. Die operativen Kennzahlen verbessern sich und das Unternehmen verfügt über eine starke Pipeline.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Alexander John Tun auf Englisch verfasst und wurde am 21.12.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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