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Amazon hat jetzt offiziell damit begonnen, per Drohne auszuliefern

BILDQUELLE: AMAZON.COM.

Fast genau vor drei Jahren hat Amazon.com (WKN:906866) seine Pläne für den „Amazon Prime Air“ Drohnenversandservice offiziell vorgestellt. Und gerade rechtzeitig zur Weihnachtszeit ist dem Online-Versandriesen endlich der Start geglückt.

Um etwas genauer zu sein: Vergangene Woche hat Amazon seine erste kommerzielle Drohnenauslieferung durchgeführt. Eine Amazon-Drohne lieferte eine Popkorn-Tüte und einen Fire-TV Video-Streaming-Player an ein Bauernhaus in der englischen Prärie.

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Angesichts der Tatsache, dass der ursprüngliche Plan vorsah, jede Drohnenbestellung (innerhalb eines Radius von 10-Meilen von Amazons Drohnen-Vertriebszentren) binnen 30 Minuten nach Eingang der Bestellung auszufliegen, meldete sich CEO Jeff Bezos über Twitter, um stolz zu verkünden, dass das Unternehmen dieses ambitionierte Ziel sogar übertroffen hat.

Bevor du jetzt aber völlig die Fassung verlierst, solltest du wissen, dass nicht jedermann kurz vor den Festtagen in den Genuss einer Drohnenauslieferung kommt. Dieser Flug war Teil eines frühen Beta-Tests mit nur einigen wenigen Kunden. Und dem Unternehmen zufolge plant Amazon, die Testphase „in den kommenden Monaten“ auf „Dutzende, im Umkreis von mehreren Meilen von unserem englischen Vertriebscenter wohnende, Kunden auszuweiten; und sich dann auf mehrere Hundert Kunden zu steigern.“

Bildquelle: Twitter

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Es gibt noch viel zu tun

Als Bezos das Programm das erste Mal vor drei Jahren ankündigte, sagte er, dass eine kommerzielle Drohnenauslieferung frühestens „in 4 bis 5 Jahren“ möglich sei. Schließlich musste Amazon – zumindest in den USA – noch die behördlichen Auflagen erfüllen und der US-Luftfahrtbehörde FAA beweisen, dass „es eine sichere Sache ist.“

Diesbezüglich hat Fool-Mitarbeiter Daniel Kline im Juli darauf hingewiesen, dass die FAA vor kurzem die Richtlinien für eine Drohnenauslieferung in den USA vorgestellt hat. Diesen Richtlinien nach müssen Drohnen stets in Sichtkontakt mit dem Piloten, der nur eine Drohne gleichzeitig bedienen darf, stehen. Für Amazons Pläne, Flotten von automatisierten Drohnen herauszubringen, war dies sicherlich ein großer Rückschlag. Nun müsste das Unternehmen für jede Drohne einen eigenen Piloten einstellen.

Aber die FAA hat eine mögliche Ausnahme in Aussicht gestellt. Wenn nachgewiesen werden kann, dass „eine Operation unter bestimmten Bedingungen sicher durchgeführt werden kann, seien Ausnahmen möglich.“ – mit diesen Worten versuchte Bezos vor drei Jahren die anfänglichen Erwartungen etwas zu mäßigen.

Obwohl man annehmen sollte, dass Amazon alles dafür tut, sich eine solche Ausnahmeerlaubnis in den USA einzuholen, macht es Sinn, dass es seine Drohnenauslieferung zunächst in Großbritannien, dessen Regierung diesen Sommer eine Zusammenarbeit mit Amazon aufgenommen hat und deutlich lockerere Anforderungen an das Drohnen-Programm stellt, testet.

Obwohl die erste Drohnenauslieferung für Amazon ein großer Meilenstein ist, weiß das Unternehmen, dass es noch jede Menge Arbeit vor sich hat, bevor Amazon Prime Air auf globaler Ebene implementiert werden kann.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Amazon.com und Twitter. 

Dieser Artikel wurde von Steve Symington auf Englisch verfasst und am 20.12.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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