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5 Gründe, warum 2016 ein bemerkenswertes Jahr für Barrick Gold war

Foto: Pixabay, dry2

Die meisten Goldaktien sind 2016 durch die Decke gegangen. Der Fall von Barrick Gold (WKN:870450) gehört aber wahrscheinlich zu den stärksten, denn bei Barrick hat sich deutlich mehr getan als nur ein Anstieg der Goldpreise. 2016 war ein bemerkenswertes Jahr, weil Barrick eine Trendwende geschafft hat und sich damit selbst gut für die Zukunft rüsten konnte. Hier sind fünf Bereiche, in denen Barrick 2016 beeindrucken konnte.

Gewinne

Trotz eines Rückgangs um 8 % bei den Umsätzen machte Barrick einen Gewinn von 230 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten des Jahres. Im Vorjahreszeitraum waren es 216 Millionen US-Dollar Verlust gewesen. Die höheren Goldpreise und die niedrigeren Ölpreise haben natürlich einen Beitrag dazu geleistet, die aggressiven Umstrukturierungsbemühungen spielten aber auch eine wichtige Rolle dabei, die operativen Kosten zu senken und damit starkes Gewinnwachstum für 2017 und später überhaupt erst zu ermöglichen.

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Kosten

Barrick befindet sich bei den Produktionskosten in diesem Industriezweig am unteren Ende; dies bedeutet einen riesigen Wettbewerbsvorteil in einer so volatilen Industrie. Die nachhaltigen Gesamtkosten fielen dramatisch auf 730 US-Dollar pro Unze in den ersten neun Monaten. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 866 US-Dollar gewesen.

Im letzten Quartal konnte Barrick die nachhaltigen Gesamtkosten für das Gesamtjahr noch einmal senken. Der Ausblick für diese Kennzahl beträgt jetzt 740 – 775 US-Dollar pro Unze, was das Unternehmen zu den Produzenten mit den geringsten Kosten macht. Goldcorp (WKN:890493) z.B. erwartet nachhaltige Gesamtkosten für 2016 von 850 – 925 US-Dollar pro Unze.

Goldproduktion

Barrick erhöhte das Produktionsziel für 2016 und erwartet jetzt 5,25 – 5,5 Millionen Unzen Gold zu produzieren, und das, obwohl das Unternehmen einige Vermögenswerte veräußern musste. Die Goldstrike-Mine begann im August mit der Produktion, die Veladero-Mine konnte den Betrieb wieder aufnehmen, nachdem sie ein Jahr lang still gelegen war und die Produktion der Minen Cortez und Pueblo Viejo verbesserten sich dieses Jahr zusätzlich. Die höhere Produktion sollte größere Umsätze für das Unternehmen generieren, wenn die Goldpreise weiter steigen.

Schulden

Abgesehen davon, dass sich das Unternehmen auf die Kosten konzentriert, hat sich Barrick ordentlich ins Zeug gelegt, um die Schulden weiter zu reduzieren. Das Unternehmen ist auf Kurs, um seine Schulden dieses Jahr um 2 Milliarden US-Dollar zu senken, während weiterhin Vermögensteile, die nicht zum Kerngeschäft gehören, verkauft werden und die Schulden neu organisiert werden. Diese Bemühungen haben geholfen, den Druck durch die hohen Zinsen vom Unternehmen zu nehmen und gleichzeitig die Margen zu erhöhen. Aktuell sind vor 2019 nur 200 Millionen US-Dollar fällig, und das bringt Barrick eine deutlich sauberere und stärkere Bilanz.

Cashflow und Dividenden

Dank der niedrigeren Kosten, geringeren Schulden und disziplinierten Ausgaben konnte Barrick einen freien Cashflow von 1,5 Milliarden US-Dollar in den letzten 12 Monaten generieren. Das Unternehmen zahlt seine Dividenden aus dem freien Cashflow, daher ist solides Wachstum bei dieser Kennzahl ein positives Zeichen für die Investoren, denn es könnte in naher Zukunft zu hören in Dividenden führen. Aktuell zahlt Barrick leider nur 0,5 %, in Zukunft können die Investoren aber auf mehr hoffen. Alles in allem war 2016 ein solides Jahr für Barrick und ich glaube, die Zukunft des Minenunternehmen sieht langfristig gut aus.

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The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Neha Chamaria auf Englisch verfasst und wurde am 19.12.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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