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Investmentlegende setzt jetzt auf Novartis, Bayer und Brenntag

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Der Fondsmanager Richard Pease dürfte nur wenigen ein Begriff sein. Der Brite wählt allerdings seit 30 Jahren erfolgreich europäische Aktien aus und gehört damit zu den besten Europafonds-Managern überhaupt. Er geht in letzter Zeit besonders gerne in Deutschland auf die Suche nach neuen Ideen.

Wer ihm in die Karten blickt, dürfte auch die eine oder andere Investmentidee für das eigene Portfolio finden.

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Seit Jahrzehnten gute Renditen mit europäischen Aktien

Richard Pease gehört zu den wenigen Fondsmanagern, die über wirklich lange Zeiträume einen Mehrwert mit ihren Investments erwirtschaftet haben. Im Laufe seiner Karriere, die mittlerweile schon drei Jahrzehnte spannt, hat er für verschiedene große Vermögensverwalter gearbeitet, darunter Jupiter und Henderson. Dabei hat er allerdings immer über lange Zeiträume sein Können bewiesen.

Laut Trustnet hat sich seine Anlagestrategie, die sich vor allem durch Geduld und Fokus auf hochwertige Unternehmen kennzeichnet, seit der Jahrtausendwende viermal besser geschlagen, als die eines durchschnittlichen Fondsmanagers. Pease beweist, dass man auch mit europäischen Aktien langfristig hervorragende Renditen erwirtschaften kann. Eine gute Grundlage also, sich etwas von ihm abzuschauen. Diese DACH-Aktien hat er derzeit in seinem Fonds besonders stark gewichtet.

Novartis, Bayer und Brenntag sind unter den Lieblingen

Pease hat derzeit die Verantwortung für zwei Fonds des Vermögensverwalters Crux mit Fokus auf europäischen Aktien. Wer sich dort die zehn größten Positionen anschaut, merkt, dass er großen Gefallen an Aktien aus Deutschland und der Schweiz findet.

In seinem Fonds für größere europäische Aktien sind unter anderem Novartis (WKN: 904278) und Bayer (WKN: BAY001) stark gewichtet. Der Aktienkurs des Baseler Biotechnologie- und Pharmaunternehmens Novartis ist in den letzten Monaten ordentlich unter die Räder gekommen, aber Pease sieht gutes langfristiges Potential und hat in einem Interview darauf hingewiesen, dass Investoren bis zur Trendwende im Aktienkurs mit einer satten Dividende für ihr Warten belohnt werden. Das Management von Bayer hat er noch im letzten Jahr in hohen Tönen gelobt, allerdings war das vor der Monsanto-Übernahme. Da das Unternehmen hoch gewichtet bleibt, scheint er aber vermutlich noch mit der Entwicklung beim deutschen Chemie- und Pharmariesen zufrieden zu sein.

Unter den zehn größten Positionen befinden sich aber auch noch zwei weniger bekannte Namen aus der Schweiz, nämlich der Chemiespezialist Sika (WKN: 858573) und der Genfer Warenprüfkonzern SGS (WKN: 870264).

Den Markt mit Nebenwerten schlagen

In seinem zweiten Fonds, der sich auf kleinere Unternehmen konzentriert, gibt es zwar Überschneidungen mit dem bereits erwähnten Fonds, aber zwei andere deutsche Unternehmen finden sich auf prominenten Plätzen.

An erster Stelle befindet sich die Beteiligungsgesellschaft Aurelius (WKN: A0JK2A). Sie wird von ihrem Gründer Dirk Markus geführt, der noch immer einen großen Anteil der Aktien besitzt und agiert als eine Art börsennotierter Private Equity-Fonds. In einem Gespräch mit Morningstar hat Pease davon geschwärmt, wie erfolgreich Aurelius sein Geschäftsmodell umsetzt, und hat darauf hingewiesen, dass die Kapitalstruktur das Risiko für Anleger minimiert.

Seine Vorliebe für Unternehmen der Chemiebranche untermauert er außerdem mit einer großen Gewichtung von Brenntag (WKN: A1DAHH). Das Unternehmen aus dem Ruhrgebiet ist Weltmarktführer im Chemiehandel.

Gute Unternehmen und Geduld

Natürlich ist es für die meisten von uns nicht möglich, genauso viel Zeit und Arbeit in unser Portfolio zu investieren, wie Richard Pease es für seine Fonds tut. Was man aber von ihm lernen kann, ist, dass die Auswahl gut geführter Unternehmen und eine ordentliche Portion Geduld die wichtigsten Grundlagen sind, um hohe Renditen mit europäischen Aktien zu erwirtschaften.

Sich dabei ein paar Ideen von langfristig erfolgreichen Investoren wie Richard Pease abzuschauen, dürfte auch nicht schaden.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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