MENU

Checkliste mit 5 Punkten für das Investieren in das Internet in der Dinge

Foto: Pixabay, geralt

Du hast wahrscheinlich schon vom Internet der Dinge (IoT) gehört,  Aber genau zu bestimmen, was ist eigentlich genau ist und wie du davon profitieren kannst, ist eine ganz andere Geschichte. Zuerst einmal ist das IoT einfach die Verbindung von Dingen, wie eine Uhr zum Beispiel, mit dem Internet zu verbinden, was deine Uhr dann auf einmal zu einer SmartWatch macht. Das IoT beinhaltet auch Sensoren an bestimmten Geräten, damit Herstellungsprozesse besser automatisiert werden können.

Alles, was automatisiert werden kann oder wo man Daten gewinnen kann, kann zum IOT hinzugefügt werden. Investieren in diesen technologischen Fortschritt kann aber schwierig werden. Daher wollen wir das einmal in fünf leicht verständliche Schritte aufteilen.

1. Wissen was es wert ist

Beginnen wir mit dem wichtigsten. Das IoT soll bis 2020 7,1 Billionen US-Dollar wert sein. Ja du hast richtig gelesen. Und das ist nur eine konservative Schätzung. Cisco Systems glaubt, dass es bis 2025 sogar 19 Billionen sein könnten.

Wie viele Geräte an das Internet angeschlossen werden können, ist auch unglaublich, da Cisco bis 2020 mit 50 Milliarden Geräten rechnet. Das beinhaltet auch selbstfahrende Autos, wovon es bis 2020 10 Millionen geben soll. Diese sollen mit der Cloud verbunden werden, um auf Dienste wie Landkarten und Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation zugreifen zu können.

Der Mischkonzern General Electric (WKN:851144)konzentriert sich auf das IoT und entwickelt dafür Software für Industrieanlagen. Das Unternehmen glaubst, dass das Industrie-Internet, eine Unterabteilung des größeren IoT, bis 2030  15 Billionen US-Dollar an globalem Wachstum generieren kann. Egal welcher Schätzung du vertraust, das Potenzial ist riesig.

2. Die Risiken verstehen

Das erste Risiko besteht darin, dass die Vorhersagen für das IoT einfach zu hoch sein könnten und der Markt sein volles Potenzial gar nicht erreichen könnte. Aber es gibt auch praktische Risiken darunter die Privatsphäre und die Sicherheit.

Vor kurzem hat eine Attacke des Mirai-Botnet mehrere größere Webseiten im letzten Monat lahmgelegt, darunter die New York Times, PayPal, Twitter, Netflix und andere. Hacker hatten hunderttausende von internetfähigen Geräten mit unzureichender Sicherheit für ihre Zwecke missbraucht. Viele IoT-Geräte sind sehr günstig, daher sind Privatsphäre und Sicherheit keinen Priorität für die Hersteller.

Bildquelle: Getty Images

Bildquelle: Getty Images

Selbst große Unternehmen mit global agierenden Marken und Millionen von Kunden haben solche Fehler gemacht. Man denke nur an den Jeep von Fiat Chrysler, der letztes Jahr von dem Magazin Wired gehackt wurde und den die Hacker dann komplett ferngesteuert haben. Das Ergebnis war, dass 1,4 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen werden mussten.

Solche Probleme könnten die Entwicklung des IoT aufhalten oder die Gewinne der Unternehmen mindern, wenn die Kunden die Geräte nicht sicher finden oder glauben, dass sie Ihre Privatsphäre nicht schützen können.

3. Such dir einen Sektor aus

Viele Tech-Unternehmen arbeiten in diesem Bereich, darunter Halbleiterunternehmen, Sensorhersteller, Analyseunternehmen und selbst Mischkonzerne wie GE.

Zum Beispiel investierte General Electric jede Menge in das IoT und hat schon 6 Milliarden US-Dollar mit seiner Analysesoftware verdient. Das entspricht aber leider nur 4,5% der Gesamtumsätze des Unternehmens. Kleinere Sensorhersteller werden deutlich mehr vom Internet der Dinge abhängen. Das bedeutet mehr Risiko und mehr Potential.

4. Such dir die wichtigsten Unternehmen heraus

Das IoT umfasst viele Unternehmen, daher könnte es schwierig sein, die Unternehmen zu finden, die am besten für Investitionen geeignet sind. Daher wollen wir zuerst einmal über zwei Unternehmen sprechen:  Amazon (WKN:906866) und General Electric.

Amazon ist vielleicht nicht das erste Unternehmen, an das du in diesem Bereich denken wirst, aber das Unternehmen hat in diesem Bereich schon Großes geleistet. Letztes Jahr startete Amazon seinen DRS-Dienst, der es den Kunden erlaubt über einen einfachen Knopfdruck Haushaltsgüter wie Waschmittel direkt von Amazon nachzubestellen.

Das Unternehmen verkauft auch seinen Echo-Lautsprecher, der als ein sogenannter Hub fungiert, über den man die virtuelle Assistentin Alexa steuern kann. Durch die Integration von Drittanbietern kann Alexa die Lichter dimmen, Musik spielen, den Rasensprenger anstellen und große Teile eines smarten Zuhauses steuern.

Der größte Vorstoß von Amazon in das IoT ist aber die Sparte Amazon Web Services. Die IoT-Plattform von AWS erlaubt es verschiedenen Geräten leicht und sicher mit cloud-basierten Anwendungen und anderen Geräten zu interagieren. Es ist auch ein beliebter Dienst für Unternehmen, die Web-Hosting Lösungen brauchen.

Aber wenn es eine solide Wette auf das IoT gibt, dann ist das wahrscheinlich General Electric.  Das liegt daran, dass GE schon kluge Investitionen getätigt hat. Das Geschäft mit Softwareanalyse bringt schon jetzt 6 Milliarden US-Dollar und CEO Jeff Immelt sagt letztes Jahr: “Bei unserem aktuellen Wachstum ist GE auf einem guten Weg, um eines der Top 10 unter den Softwareunternehmen zu werden.”

BI Intelligence hat herausgefunden, dass der Industriesektor wohl der ist, wo das IoT am besten zur Entfaltung kommen kann. Das bedeutet, dass GE sich in der perfekten Position befindet, um davon zu profitieren.

5. Denk daran, dass wir langfristig investieren

Das Internet der Dinge wird wahrscheinlich alles um uns herum ändern, von der Art, wie unsere Autos fahren, zu der Art und Weise, wie unser Essen angebaut wird. Aber das wird alles Zeit in Anspruch nehmen. Das ist auch der Grund, warum man als Investor immer langfristig denken sollte. Viele Unternehmen beginnen gerade erst mit ihren IoT-Strategien für die kommenden Jahre und das bedeutet, dass es noch ein Weilchen dauern wird, bis es bedeutende Gewinne aus diesen Investitionen zu ernten gibt.

Machst auch du diese 3 fatalen Fehler in der Geldanlage?

Diese 3 typischen Fehler in der Geldanlage können jedes Jahr viele Tausend Euro kosten. Viele Anleger machen sie, ohne es selbst zu wissen. Dabei ist es ganz einfach, diese Fehler zu umgehen! In dieser brandneuen Sonderstudie verraten dir die Top Analysten des globalen Motley Fool Teams, um welche Fehler es sich handelt und wie du sie leicht vermeiden kannst. Klicke hier für den kostenlosen Download zu diesem Report.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt  Amazon.com, Netflix, PayPal Holdings und Twitter. The Motley Fool besitzt General Electric. Motley Fool empfiehlt Cisco Systems.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und wurde am 29.11.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Kostenlos: Aktientipps, Börsen-Nachrichten, Anlage-Erkenntnisse

Registriere dich kostenlos für den Newsletter "Bilanz Ziehen", deine wöchentliche E-Mail von The Motley Fool

Ich würde gerne E-Mails von euch zu Produktinformationen und –angeboten von The Fool und seinen Geschäftspartnern erhalten. Jede dieser E-Mail wird einen Link zum Abbestellen zukünftiger E-Mails beinhalten. Mehr Informationen dazu, wie The Fool persönliche Daten sammelt, speichert und handhabt finden sich in den Datenschutzhinweisen von The Fool.