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Dank Tesla Motors stehen einige Zulieferer vor großen Herausforderungen

Tesla Model 3 Bildquelle Tesla Motors

Tesla Motors (WKN:A1CX3T) ist eines der wenigen Elektroauto Startups, die die Finanzkrise und die folgende Rezession überstanden haben. Zusätzlich hat das Unternehmen unglaubliche Arbeit dabei geleistet, das Image des Elektroautos einer Generalüberholung zu unterziehen. Zu Zeiten, als die Kunden ein Elektroauto als ein kleines, seltsam aussehendes Vehikel im Kopf hatten, das kaum 80 km/h  auf der Autobahn schaffte, designte Tesla das Model S, das  alle diese Stereotypen hinter sich ließ. Während die Bemühungen der anderen Autohersteller nicht über das erst Stadium hinaus kamen oder ganz vernachlässigt wurden, etablierte Tesla sein Netzwerk aus Ladestationen, um den Kunden die Angst zu nehmen, man würde nicht weit genug kommen. Darüber hinaus begann das Unternehmen damit seine Batteriefabrik zu bauen.

Tesla hat zwar Fehler bei der Herstellung und ist manchmal etwas unvorhersehbar, wenn wir nur an die Übernahme von SolarCity denken, Trotzdem hat es das Unternehmen geschafft, den Autoherstellern Druck zu machen, ihre eigenen Elektroautos zu entwickeln. Das sind schlechte Nachrichten für viele Zulieferer.

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Warum?

Der Analyst Adam Jonas von Morgan Stanley erklärte das den Investoren, während er sein Kursziel für Delphi Automotive (WKN:A1JPLB) von 74 US-Dollar auf 59 US-Dollar senkte.

Etwa 25% der globalen Gewinne von Delphi kommen aus dem Bereich Antriebsstränge, also mehreren Unternehmensteilen, die Diesel- und Benzinmotoren mit Pumpen, Einspritzsystemen, Abgasanlagen und fortgeschrittenen Kontrollmodulen optimieren. Wir wollen nicht nahelegen, dass diese Produkte sofort obsolet werden, aber wir sehen weniger Renditen, da sich die Prioritäten verschoben haben und das schafft ein großes Risiko für die Gewinne dieses Unternehmens.

Aber es kommt noch schlimmer für die Zulieferer, denn das ist nicht das einzige Risiko. Die Margen würden auch unter Druck geraten, wenn die Preise von Stahl, Kupfer, Aluminium und anderen Rohstoffen (nicht Rohmaterialien, schon wieder ein typischer Übersetzer-Denkfehler) sich nach Jahren der Schwäche wieder erholen. Wenn wir dann noch bedenken, dass die großen Autohersteller damit begonnen haben, ihre Fahrzeugplattformen und Teile zu konsolidieren, um selbst mehr produzieren zu können und von weniger Zulieferern abhängig zu sein, dann bedeutet das weniger Preissetzungsmacht für die Zulieferer.

General Motors plant von 14 auf 12 Fahrzeuge Architekturen zu kommen und bis 2025 nur noch 4 zu benutzen. Und dabei wird das offensichtliche Risiko und noch nicht einmal angesprochen, dass die Zulieferer in einem zyklischen Segment arbeiten. Zusätzlich steht ein wichtiger globaler Markt, nämlich Amerika, vor einem Plateau nach Jahren kontinuierlichen Wachstums. Ganz zu schweigen davon, dass wir nicht sicher sein können, wie der neue Präsident Donald Trump das NAFTA-Abkommen behandeln wird und wie sich das auf die Autoindustrie auswirken wird.

Es ist auch nicht so, als würden die Chefs der Zulieferer diese Risiken nicht sehen. Bisher haben sie sich aber kaum angepasst. Es scheint auch, dass Tesla, das sich bei der Markteinführung seines massentauglichen Fahrzeuges Model 3 nicht auf die konventionellen Zulieferer verlassen möchte. “Tesla wendet sich an die südkoreanischen Teilehersteller, die bei den Kosten wettbewerbsfähiger sind als die japanischen Konkurrenten, da das Unternehmen drastische Kosteneinsparungen für das günstigere Model 3 plant.” sagte Eim Eun-young, Auto Analyst bei Samsung Securities laut Automotive News.

Es ist noch nicht alles verloren

Trotz dieser bevorstehenden Probleme sind die Zulieferbetriebe für das Überleben gerüstet und es wird immer Möglichkeiten geben, um sich weiterzuentwickeln, da keine dieser Bedrohungen von heute auf morgen zuschlagen wird. Zum Beispiel konzentriert sich Lear Corp (WKN:A0YERL) auf Trends, die weniger von Elektroautos beeinträchtigt werden wie die Elektronik, hochwertige Innenausstattung und Teile im Luxussegment. Magna International Inc (WKN:868610) ist ein weiteres gutes Beispiel dafür. Das Unternehmen verfügt über eine massive globale Präsenz, was extrem wichtig für die Autohersteller ist. Das Unternehmen generiert fast die Hälfte seiner Umsätze von den Autofirmen in Detroit, die weiterhin jede Menge LKWs und SUV in absehbarer Zukunft produzieren werden.

Aber auch Delphi hat ambitionierte Pläne. Das Unternehmen hat eine Partnerschaft mit Mobileye und Intel verkündet, um bei der Technologie für selbstfahrende Autos mitzumischen. Das Ziel ist es, komplett fertige Lösungen für automatisiertes fahren zu liefern. Dieses System sollen dann die Hersteller kaufen können, anstatt ein eigenes entwickeln zu müssen.

Es ist also nicht alles verloren für die Aktien von Autozulieferern, aber sie werden aus einem bestimmten Grund günstig bewertet. Die Investoren warten ab, bis die Zulieferer nicht endlich beweisen, dass sie sich anpassen können und dass sie ihren Umsatz in einer Industrie steigern können, die sich in den nächsten 20 Jahren mehr ändern wird als in den letzten 100 Jahren.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla Motors. Motley Fool empfiehlt General Motors und Intel. Dieser Artikel wurde von Daniel Miller auf Englisch verfasst und wurde am 01.12.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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