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Mittwochsbilanz: Linde auf Höhenflug, Banktitel unter Druck, Versorger unter Beobachtung

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Der deutsche Aktienmarkt wollte auch in der ersten Hälfte der aktuellen Handelswoche trotz positiver Vorgaben von der New Yorker Weltleitbörse nicht so recht aus den Puschen kommen. Als Begründung für das zögerliche Verhalten der hiesigen Investmentprofis musste diesmal ein mögliches Wiederaufleben der Euro-Krise herhalten.

Genauer: Die zwar seit Langem bekannte, aber erfolgreich aus der Wahrnehmung verdrängte Krise der italienischen Banken wurde wieder zum Thema. Das geschah, weil die Regierung Italiens wegen einer bevorstehenden Volksabstimmung als Wackelkandidat gilt.

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Der DAX startete mit Verlusten in die erste Adventswoche, konnte sich an den Folgetagen jedoch wieder erholen. Nach einem neuen Anlauf auf 10.800 Punkte sieht es derzeit jedoch nicht aus …

Was war an der Börse los?

Die am Wochenende stattfindende Volksabstimmung in Italien sorgte am ersten Tag der aktuellen Handelswoche für miese Stimmung auf dem Frankfurter Parkett. Der DAX (WKN:846900) gab 1,1 % auf 10.583 Punkte ab.

Banktitel gerieten besonders stark unter Druck. Die Aktie der Commerzbank (WKN:CBK100) gab über 3 % ab und ging als schlechtester DAX-Wert aus dem Handel. Der Börsenwert der Deutschen Bank (WKN:514000) verringerte sich um 2,5 %.

Die Piloten der Lufthansa (WKN:823212) kündigten die Fortsetzung ihres Streik am Dienstag und Mittwoch an. Die Anteilscheine der Kranich-Airline gingen deshalb in den Sinkflug über und verbilligten sich um mehr als 2 %.

Die wegen positiver US-Konjunkturdaten und einer Steigerung des Verbrauchervertrauens freundlich eröffnende Wall Street wirkte sich am Dienstag unterstützend aus. Freunde der Chart-Technik atmeten erleichtert auf, als der DAX beim Stand von 10.620 mit einem kleinen Plus von 0,4 % schloss – denn der deutsche Leitindex hatte die „psychologisch wichtige“ 10.600er-Marke „verteidigt“. In diesem Zusammenhang sei hier daran erinnert, dass die Parkettastrologen der Schwelle von 10.800 Zählern bis zur Vorwoche eine ähnliche Bedeutung zuerkannt hatten.

An die DAX-Spitze setzte sich die Aktie von RWE (WKN:703712), der die Marktteilnehmer einen Aufschlag von 3,0 % genehmigten. Parkettbeobachter erklärten das Plus für den Versorger mit der Analystenempfehlung durch eine französische Großbank. Diese hatte auch die Dividendenpapiere des Konkurrenten E.ON (WKN:ENAG99) zum Kauf vorgeschlagen und damit zu einem Kursanstieg von 1,0 % beigetragen.

Trotz weitgehend lustlosen Handels konnte das Börsenbarometer am Mittwoch bis 16:50 Uhr um 0,3 % steigen. Rückenwind gab es in der zweiten Handelshälfte wieder aus New York, weil der Dow Jones Kurs auf einen neuen Rekordwert aufnahm.

Stark gefragt waren Papiere des Industriegaseherstellers Linde (WKN:648300), die nach der Wiederaufnahme von Fusionsgesprächen mit dem US-Konkurrenten Praxair um knapp 5 % anzogen.

Wie geht es weiter?

Am Donnerstag (01.12.) blicken Freunde von Konjunkturindikatoren am frühen Morgen gespannt nach China, weil dort die November-Werte der Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe veröffentlicht werden. Nachdem Otto Normalverbraucher das erste Türchen seines Adventskalenders geöffnet hat, wird auch in Deutschland ein Einkaufsmanagerindex für den elften Monat bekannt gegeben: der für die Industrie. Gleiches geschieht am Nachmittag auch in den USA. Dort werden auch die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Daten zu den Bauinvestitionen im Oktober publiziert.

Am Freitag (02.12.) wird nach Büroschluss auf den Weihnachtsmärkten der Glühweinabsatz drastisch ansteigen. Bevor sich die Marktakteure mit diesem flüssigen Kopfschmerz eindecken, informieren sie sich über die Entwicklung der Erzeugerpreise in der Eurozone (Oktober) und studieren den US-Arbeitsmarktbericht für November.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool eine angenehme Restwoche.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Linde.

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