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Absturz der Nordex-Aktie: 20 % Verlust in nur einer Woche – was ist passiert?

Bild: Nordex SE

Die Aktie des deutschen Herstellers von Windkraftanlagen Nordex (WKN:A0D655) hat einen dramatischen Absturz hinter sich. Allein am 10.11.2016 ging es um mehr als acht Prozent bergab.

Vor einem Monat stand die Aktie noch bei 27 Euro. Ab diesem Zeitpunkt begann ein Kurssturz, der sich seit Montag noch dramatisch verschärft hat. Der Grund dafür liegt zum einen in der Ungewissheit, die von Donald Trump ausgeht und zum anderen in einem enttäuschenden Ausblick auf das vierte Quartal, der die eigentlich guten Zahlen des dritten Quartals überschattet.

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Donald Trump belastet den Ausblick

Am Mittwoch den 09.11.2016 ist die Nordex-Aktie zeitweise um mehr als 10 % eingebrochen. Der Grund dafür war die politische Unsicherheit, die von der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA ausgeht. Trump ist dafür bekannt, dass er zur Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen wie Kohle steht. Ähnlich wie in Europa werden in den USA großzügige Förderungen für den Bau von Windparks gewährt.

Sollte Trump aber nun dafür sorgen, dass diese Förderungspolitik ein Ende findet, könnte es auch Nordex hart treffen. Denn im letzten Geschäftsjahr wurden 30 % des Umsatzes in Nordamerika generiert.

Die US-Energieerzeugung wieder zurück zu Kohle und Öl zu führen ist zumindest eines seiner Wahlkampfversprechen. Ob das auch realistisch ist, darf aber sicherlich bezweifelt werden, da er mit einem solchen Vorhaben sicherlich, oder sagen wir hoffentlich, auf großen Widerstand treffen würde.

Gute Quartalszahlen, aber schwacher Ausblick

Doch warum ist die Aktie dann am 10.11.2016 noch einmal abgestürzt? Waren das immer noch die Nachwirkungen der Wahl?

Nicht ganz. Denn am 10.11.2016 hat Nordex die Zahlen für das vergangene dritte Geschäftsquartal bekanntgegeben. Eigentlich sehen die Zahlen auch sehr gut aus, wäre da nicht der schwache Ausblick auf das laufende Quartal.

Denn sowohl der Umsatz, als auch der Gewinn konnten sehr ordentlich gesteigert werden. Der Umsatz konnte von 686 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf nun 857 Millionen Euro gesteigert werden. Ein Anstieg um fast 25 %.

Der Gewinn nach Steuern konnte von 8,5 Millionen Euro auf 13,4 Millionen Euro gesteigert werden. Ein beachtlicher Anstieg um 58 %. Auch in den ersten neun Monaten sehen die Zahlen ganz ähnlich aus.

Doch woher kommt nun dieser plötzliche Verkaufsdruck?

Neben den politischen Unsicherheiten hat Nordex auch mit hausgemachten Problemen zu kämpfen. Im laufenden Quartal wird es zu Verzögerungen bei einigen großen Projekten kommen, die dazu führen, dass ein Teil des Umsatzes erst im nächsten Quartal verbucht werden kann. Diese Verzögerungen werden die Performance des aktuellen Quartals negativ beeinflussen und dazu führen, dass sich nun nur noch die untere Grenze der Prognose in Reichweite befindet.

Die nach unten korrigierte Prognose für das Gesamtjahr ist also Schuld an dem Kurssturz. Doch diese Reaktion könnte reichlich übertrieben sein. Verzögerungen sind zwar immer eine unangenehme Sache, doch führen diese letztendlich nur dazu, dass der Umsatz später als geplant verbucht werden kann. Was die Aktionäre dagegen freudig stimmen sollte ist der gestiegene Auftragseingang. Dieser ist im bisherigen Jahresverlauf um 10 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen. Um Nordex scheint es also bei weitem nicht so schlecht zu stehen, wie man anhand des Kurssturzes meinen könnte.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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