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3 Gründe, weshalb die Telekom-Aktie dem DAX seit 10 Jahren hinterher läuft

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Die Aktie der Deutschen Telekom (WKN:555750) hat sich in den letzten 10 Jahren nahezu überhaupt nicht bewegt. Die Anleger haben zwar jedes Jahr eine großzügige Dividende bekommen, jedoch ist die Gesamtperformance mehr als dürftig. Doch was waren die Gründe dafür und wie sieht es heute aus?

Regelmäßige Sonderbelastungen machen den Gewinn unvorhersehbar

Betrachten wir zuerst einmal den Gewinn. Der Gewinn der Telekom hat über die letzten 10 Jahre eine wahre Achterbahnfahrt erlebt. Es gibt nur einen einzigen Zeitraum, in dem der Gewinn nicht entweder stark gefallen oder gestiegen ist. Jedoch ist der Gewinn meist nur stark gestiegen, weil er im Vorjahr gefallen ist. Letztendlich ging es also nur auf die Ausgangsposition zurück.

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Wenn die Investoren aber nicht wenigstens grob einschätzen können, wie der Gewinn im nächsten Jahr und darüber hinaus ausfallen könnte, ist es nahezu unmöglich, den Konzern zu bewerten. Damit ist es auch kaum möglich zu sagen, ob die Aktie zu einem gegebenen Zeitpunkt attraktiv ist oder eben nicht – keine gute Ausgangslage für einen steigenden Kurs.

Stagnierende Umsätze

Die Umsätze des Konzerns sind da deutlich vorhersehbarer. Wenn das Jahr 2015 außer Acht gelassen wird, hat sich der Umsatz genau wie der Aktienkurs auf der Stelle bewegt. Im Jahr 2006 wurde ein Umsatz von 61,3 Milliarden Euro verbucht. In den folgenden Jahren pendelte der Umsatz zwischen 58 Milliarden und etwa 65 Milliarden Euro. Erst 2015 gab es einen deutlichen Sprung auf nun 69 Milliarden Euro. Grund war ausgerechnet ein Umsatzanstieg von fast 30 % im US-Geschäft, das vor wenigen Jahren noch verkauft werden sollte.

Für die Telekom war es also im Nachhinein ein Glücksfall, dass die US-Behörden den Verkauf an AT&T (WKN: A0HL9Z) verhindert haben.

Sinkende Dividende

Weniger glücklich dürften die Aktionäre allerdings über die Entwicklung der Dividende sein. Seit 2006 musste sie mehrfach gekürzt werden. Zuerst wurden von 2007 bis 2009 jeweils 0,78 Euro je Aktie gezahlt. 2010 musste die Zahlung auf 0,70 Euro je Aktie verringert werden. Letztendlich wurde 2013 noch eine weitere Kürzung auf 0,50 Euro vorgenommen, bevor die Dividende für das Jahr 2015 wieder auf 0,55 Euro gesteigert wurde. Fraglich ist nur, wie lange die Zahlung auf dieser Höhe gehalten werden kann, denn es gibt natürlich gute Gründe für die Kürzungen.

Neben dem stagnierenden Umsatz ist die geringe Rendite auf das eingesetzte Kapital wohl Hauptverursacher der sinkenden Tendenz. Im letzten Jahr lag diese bei lediglich 4,8 %. Bei einer derart geringen Rendite ist es schwierig, das Geld für die notwendigen Investitionen selbst zu generieren und auch noch eine Dividende zahlen zu können. Denn je höher die Rendite, desto mehr Geld bleibt nach den Investitionen für Dividenden und ähnliches übrig. Da das Geschäft der Telekom sehr kapitalintensiv ist, weil die Infrastruktur für Internet, Mobilfunk und Festnetz enorme Investitionen notwendig macht, bleibt nach diesen Investitionen nicht mehr viel für die Dividendenzahlung übrig.

Die Telekom macht es ihren Aktionären nicht leicht

Über die letzten 10 Jahre hatten die Aktionäre der Telekom daher wenig zu lachen. Während sich der Wert des DAX nahezu verdoppelt hat, blieb den Aktionären der Telekom nicht viel mehr als die Dividende, denn der Kurs hat sich kaum bewegt. Der einzige Lichtblick ist die Performance des Geschäftes in den USA. Dort wird wieder hohes Umsatzwachstum verzeichnet. Aber vielleicht könnte ja genau das der Telekom-Aktie in den nächsten Jahren wieder Schwung verleihen, sofern es keine bösen Überraschungen mehr gibt.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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