The Motley Fool

Salzgitter AG – minimaler Gewinn und keine Aussicht auf schnelle Besserung

Quelle: Pixabay User skeeze

Die Salzgitter (WKN:620200) AG hat am 10.11.2016 die Zahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate des Jahres bekannt gegeben. Um es kurz zu sagen, die Zahlen sehen nicht gerade beruhigend aus. Der Gewinn ist geringfügig und die Finanzmittel werden langsam weniger. Auf Dauer wird Salzgitter daher massiv die Kosten senken müssen.

Hauchdünner Gewinn in den ersten neun Monaten

Auf den ersten Blick sehen die Zahlen schon nicht gut aus. Sieht man sie sich dann genauer an, wird es leider nicht besser. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft im dritten Quartal lag bei einem Umsatz von knapp 1,9 Milliarden Euro lediglich bei 5,8 Millionen Euro. Es sind also vom Umsatz nur 0,3 % als Gewinn übrig geblieben.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

In den ersten neun Monaten stimmen die Zahlen nicht optimistischer. Der Umsatz von 5,8 Milliarden Euro hat für ein Ergebnis aus fortgeführtem Geschäft von lediglich 12 Millionen Euro gereicht.

Negativer Cashflow trübt die Zukunftsaussichten und belastet die Bilanz

Der magere Gewinn macht auch der Bilanz zu schaffen. Im bisherigen Jahresverlauf hat sich die Nettofinanzposition deutlich verringert. Schuld daran ist der Cashflow. Bisher hat sich in diesem Jahr ein negativer Cashflow von mehr als 240 Millionen Euro ergeben, denn das operative Geschäft hat kein Geld abgeworfen und es wurden Investitionen in Höhe von 244 Millionen Euro benötigt, die daher aus den Geldmittelbeständen finanziert werden mussten.

Noch verfügt Salzgitter über eine ausreichende Nettofinanzposition. Doch sollte sich der Preiswettbewerb weiter verschärfen oder die aktuelle Situation noch einige Jahre anhalten, könnte es für Salzgitter schlimme Folgen haben, da es derzeit so aussieht, als würde die Verschuldung langsam aber sicher ansteigen.

Einziger Lichtblick: Das Sparprogramm zeigt bereits erste Wirkung

Der für mich einzige Hoffnungsschimmer in den Zahlen ist der Fortschritt des Sparprogramms. Sehen wir uns die Kosten des Konzerns genauer an, wird deutlich, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr massiv von 838 Millionen Euro auf 707 Millionen Euro gefallen sind. Diese grob gefasste Kategorie enthält unter anderem die Kosten für den Vertrieb und die Werbung.

An welchen Stellen genauso viel Geld gespart werden konnte, wird im Bericht nicht erwähnt und wird wohl erst mit dem Geschäftsbericht Anfang des nächsten Jahres genauer aufgeschlüsselt werden. So oder so ist es aber erstmal ein wichtiger Schritt, da dadurch die Profitabilität sichergestellt wurde.

Der Salzgitter AG stehen harte Zeiten bevor

Insgesamt sind die Erwartungen, die die verhältnismäßig guten Zahlen des Konkurrenten ArcelorMittal (WKN:A0M6U2) gemacht hatten, meiner Meinung nach aber vollkommen enttäuscht worden. Der verschwindend geringe Gewinn ist zwar bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresergebnis, doch reicht das Ergebnis bei weitem nicht, um die notwendigen Investitionen zu finanzieren. Langfristig kann daher nur auf eine Erholung der Stahlpreise gehofft werden.

So lange keine Besserung in Sicht ist, bleibt dem Konzern daher nur die Möglichkeit, die Kosten so gut es geht zu senken, um einerseits die notwendigen Investitionen finanzieren zu können und andererseits auf dem internationalen Stahlmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Denn das ist sowieso für alles die Hauptgrundlage. Kann Salzgitter mit den Preisen der Konkurrenz nicht mithalten, wird früher oder später auch die Nachfrage einbrechen, oder Salzgitter mit hohen Verlusten arbeiten müssen.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!