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Zalando-Quartal: So steigert man die Gewinne kräftig

Foto: Zalando

Der Mode-Versandhändler Zalando (WKN: ZAL111) mischt mit seinem internetbasierten Geschäftsmodell die deutsche Einzelhandelsbranche auf. Im dritten Quartal wird aber deutlicher, dass Zalando nicht nur seinen Umsatz, sondern auch seine Gewinne steigern kann.

Wie die Zahlen aussehen und welche Maßnahmen die Gewinne sprudeln lassen, erfährst du hier.

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Drittes Quartal mit beachtlichem Wachstum

Im deutschen Textilhandel freut man sich mittlerweile eigentlich über jedes noch so kleine Wachstum, bloß der Onlinehandel entkommt diesem Trend bisher noch. So konnte Zalando im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seinen Umsatz um circa 17,1 % steigern und dass obwohl der zeitweise sehr warme Herbst zu einer Verzögerung beim Kauf von Winterkleidung geführt hat.

Dass Zalando den langfristigen und unaufhaltbaren Trend des Internethandels für sich nutzt, war allerdings schon klar und dementsprechend haben Anleger auch hohe Erwartungen an das Umsatzwachstum. Es sieht aber so aus, als ob Zalando langsam den Dreh raus hat, wie man auch profitabel wächst. Zwar lag die Gewinnmarge vor Steuern und Zinsen (EBIT-Marge) im letzten Quartal nur bei 1,5 %, aber das ist im Vergleich zum Vorjahresquartal eine deutliche Verbesserung in Höhe von 5,4 Prozentpunkten.

Für das ganze Jahr wurde im Bericht sogar die Prognose für die EBIT-Marge von 4,5 bis 5,5 % auf 5 bis 6 % angehoben. Wie schafft Zalando es langsam in die Gewinnzone zu rücken?

1. Maßnahme: niedrigere Rabatte

Wenn ein neues Unternehmen am Anfang Kunden gewinnen will, kommt man meistens nicht daran vorbei, mit vielen Rabatten und Aktionen zu locken, um bekannter zu werden und Kunden an sich zu binden. Das drückt aber natürlich die Marge und sollte nicht ewig so ausgeprägt wie zu Beginn genutzt werden.

Es scheint deshalb aus einer Position der Stärke zu kommen, dass Zalando langsam seine Rabattprogramme zurückfahren kann. Im Quartalsbericht wurde dies als wichtigster Beitrag zur besseren Marge ausgewiesen. Außerdem konnte man auch bessere Konditionen mit Herstellern aushandeln.

2. Maßnahme: effizienteres Fulfillment

Die Fulfillmentkosten konnten im Vergleich zum Vorjahr um über 3 % gesenkt werden. Sie betragen jetzt nur noch 24,2 % des Umsatzes.

Zalando scheint vor allem riesige Fortschritte mit seinen Zahlungssystemen zu machen und ausstehende Forderungen bei Kunden machen mittlerweile deutlich weniger Probleme als noch bis vor kurzem. Das zeigt wie viel Potential die Kosteneinsparungen auch noch in Zukunft haben.

3. Maßnahme: gezielteres Marketing

Im Modebereich muss in der Regel einiges an Geld für Marketing ausgegeben werden, schließlich müssen Kunden, die wahrscheinlich schon genug Kleidung im Schrank haben, auf neue Trends erst aufmerksam gemacht werden. Trotzdem konnte Zalando hier ähnliche Effizienzsteigerungen wie beim Fulfillment erzielen. Man ist bereit eine differenzierte und, wenn es Sinn macht, schlanke Marketingstrategie umzusetzen.

Das ist eine gute Grundlage für Kostendisziplin und sollte genau wie die anderen zwei Maßnahmen zu steigender Profitabilität führen. Falls die Gewinne dann irgendwann genau so schnell wie der Umsatz wachsen, schreien vielleicht auch die Anleger vor Glück.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Zalando.

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